Happy Birthday, Mindestlohn!

Der Mindestlohn ist ein historischer Meilenstein für die soziale Marktwirtschaft. Seit dem 1. Januar 2015 profitieren rund 3,7 Millionen arbeitende Menschen von seiner Einführung – in Ost und West gleichermaßen. Keines der Horror-Szenarien ist eingetreten – im Gegenteil: Nach 365 Tagen steht fest, dass der Mindestlohn eine Erfolgsgeschichte ist.

  Halbzeit MindestlohnMit 8,50 Euro pro Stunde setzt der Mindestlohn eine gesetzliche Lohnuntergrenze und ist ein großer Erfolg, um die Würde der Arbeit zu schützen und Lohndumping zu Lasten der ehrlichen Arbeitgeber einzudämmen. Nach einem Jahr zeigt sich: Keines der Horror-Szenarien rund um den Mindestlohn ist eingetreten. Die Fakten sprechen für den Mindestlohn. Ich bin stolz, dass wir als SPD an der Seite der Gewerkschaften diesen wichtigen Schritt hin zu einer neuen Ordnung auf dem Arbeitsmarkt gemacht haben. Happy Birthday, Mindestlohn!

So hat es keine Jobverluste gegeben – wie von den Mindestlohn-Kritikern behauptet wurde. Im Gegenteil: Das Hoch auf dem Arbeitsmarkt hält weiter an. Wir haben die niedrigste Arbeitslosenquote seit 24 Jahren. Nur die Zahl der Minijobs ging zurück, bei gleichzeitig deutlich höherem Anstieg der voll sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Hinzu kommt: Zehntausende Beschäftigte sind nicht mehr gezwungen, ihren Lohn mit Hartz-IV-Leistungen aufzustocken. Bis August gab es rund 50.000 weniger sogenannte Aufstocker. Das ist gut für die Beschäftigten, für die ehrlichen Arbeitgeber auch bei uns in der Region und für die Allgemeinheit. Denn ehrliche Löhne bedeuten mehr Steuereinnahmen, mehr Sozialversicherungs-beiträge und mehr Fairness beim Wettbewerb um Aufträge.Faktencheck_1-Jahr-Mindestlohn_spd-bundestagsfraktion_01012016 (2)

Ein Vorurteil, das sich ebenfalls nicht bewahrheitet hat: Der Mindestlohn schadet der Wirtschaft. Das Gegenteil ist der Fall: Er nutzt ihr. Die Wirtschaft merkt, dass die Menschen mehr Geld in der Tasche haben. Selten sei die Konsumlaune der Verbraucher besser gewesen. Geringverdiener haben durch den Mindestlohn ein Lohnzuwachs von fünf Prozent.

Für mich steht fest: Ein Jahr Mindestlohn ist ein längst überfälliger Fortschritt. Nun gilt es, den Wert der Arbeit zukunftsfest und fair zu gestalten!

 

 


„Eine andere Heimat“ – Workshop für junge Medienmacherinnen und Medienmacher zwischen 16 und 20 Jahren vom 24. bis 30. April 2016 im Deutschen Bundestag

jmws_profilbild (2)Der Deutsche Bundestag lädt gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland e. V. mittlerweile zum dreizehnten Mal 30 junge Journalistinnen und Journalisten zu einem Workshop nach Berlin ein. Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Frau Petra Pau, hat dieses Mal die Schirmherrschaft inne. Es wäre toll, wenn sich viele junge Menschen aus meinem Wahlkreis für den Workshop bewerben würden.

Eine Woche lang werden die Jugendlichen hinter die Kulissen des parlamentarischen und medialen Geschehens in der Hauptstadt blicken. Sie hospitieren in Redaktionen, lernen Hauptstadt-Journalisten kennen, diskutieren mit Abgeordneten aller Fraktionen, besuchen Plenarsitzungen im Deutschen Bundestag und erstellen eine eigene Zeitung.

„Eine andere Heimat“ lautet der Titel der Veranstaltung. Aktuell wird Deutschland Zufluchtsort für viele heimatlos gewordene Flüchtlinge. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich mit der Frage, ob Deutschland für Geflüchtete zu einer anderen Heimat werden kann, und ob Deutschland damit auch zu einer anderen Heimat für die hiesige Gesellschaft wird. jmws_text_2

Bewerben können sich interessierte Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Jahren mit einem journalistischen Beitrag zum Thema des Workshops. Eingereicht werden können Artikel, Video-/Audiobeiträge oder Fotoarbeiten. Nähere Informationen zum Workshop und den Bewerbungsbedingungen finden sich auf der Homepage http://www.jugendpresse.de/bundestag.

Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2016.


Auch alte Handys sind zu gut für die Tonne

Handy-Recyceln_003Ihre Handys sind zu gut für die Mülltonne. Geben Sie nicht mehr benutzte Mobiltelefone besser an geeigneten Sammelstellen ab und helfen Sie damit der Umwelt. In meinen Wahlkreisbüros in Lünen, Stadttorstraße 5 und Hamm, Westhofenstraße 1 sowie in der SPD-Geschäftsstelle Werne, Roggenmarkt 28, haben wir Sammelboxen für Sie aufgestellt. Außerdem stehen Ihnen für die Abgabe von Elektroschrott Wertstoffhöfe zur Verfügung.

Was geschieht mit Ihren Alt-Handys?

Ganz gleich, welches Modell oder welches Alter: Alle enthalten wertvolle und seltene Rohstoffe, die wiederverwendet werden können. Je nach Zustand des abgegebenen Handys wird es entweder durch das gemeinnützige Unternehmen „Arbeit für Menschen mit Behinderung“ (AfB) aufbereitet und wiederverwendet oder es wird recycelt.Handy-Recyceln_002

Althandys, die nicht wieder verwendet werden können, werden in einer zertifizierten Metallhütte eingeschmolzen. So werden Schadstoffe fachgerecht entsorgt und wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Palladium und Kupfer fließen wieder in die Produktion von neuen Produkten ein.

Was sollten Sie beachten?

Vor der Weiterverwertung werden die Handys einer professionellen und zertifizierten Datenlöschung unterzogen. Löschen Sie bitte dennoch vor der Abgabe zu Ihrem eigenen Schutz vorher persönliche Daten vom Telefonspeicher und entfernen Sie bitte SIM- und Speicherkarten.

Warum Sie damit der Umwelt helfen

Gerade zu Weihnachten werden viele Handys gekauft und verschenkt, die alten landen oft irgendwo in Schubladen oder im schlimmsten Fall im Hausmüll. Das schadet nicht nur der Umwelt, sondern verschwendet auch noch unnötig Ressourcen. Für diese Aktion arbeite ich mit dem NABU zusammen. Für jedes abgegebene Handy erhält der NABU 1,60 Euro für Naturschutzprojekte. Auf diese Weise tun Sie gleich doppelt etwas Gutes für den Umweltschutz. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Menschen diese gute Aktion unterstützen.

Handy-Recyceln_001Die Abgabestellen sind:

Bürgergbüro Hamm, Westhofenstr. 1

Bürgerbüro Lünen, Stadttorstr. 5

SPD-Geschäftsstelle Werne, Roggenmarkt 28

 


Mehr Geld zur Eingliederung in Arbeit für die Jobcenter in meinem Wahlkreis

Gute Nachricht für die Jobcenter in meinem Wahlkreis. Sie erhalten zusätzliche Gelder für die Jobvermittlung und Qualifizierung, um Flüchtlinge in Arbeit zu bringen. Davon profitieren im Kreis Unna die Städte Lünen, Selm und Werne sowie die kreisfreie Stadt Hamm. Auf diese Weise entstehen neue Arbeitsstellen im Bereich der Arbeitsagenturen.

GeldDas Jobcenter in Unna erhält 1.687740,00 €, Hamm bekommt 1.109175,00 €. Dies ist die erste von zwei Zahlungen an die Arbeitsagenturen, die jetzt vom Bund überwiesen werden. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles trägt damit den gestiegenen Anforderungen an die Jobcenter Rechnung, die durch die hohe Zuwanderung von Flüchtlingen entstanden sind. Insgesamt erhöht der Bund seine Mittel für Verwaltungskosten um 325 Millionen € und die Leistungen zur Eingliederung in Arbeit um 243 Millionen €.

Flüchtlinge wollen ausgebildet werden, arbeiten, auf eigenen Beinen stehen und ihre Fähigkeiten in unsere Gesellschaft einbringen. Daher ist es wichtig, dass die Jobcenter wie für andere Arbeitsuchende auch ausreichende Gelder zur Verfügung haben, um die Menschen zu unterstützen.  Mit den nun anstehenden Zahlungen stellen wir sicher, dass trotz der gestiegenen Flüchtlingszahlen die hier schon lebenden Menschen die Unterstützung bekommen, die sie bei der Jobsuche brauchen.

Die Zahlen im Detail:

Das Jobcenter Hamm erhält 626.925,00 € für Personal, welches bei der Jobsuche unterstützt, und 482.250,00 € für Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit wie beispielsweise Weiterbildungskurse.

Kreis Unna:  953.940,00 € für Personal und 733.800,00 € für Maßnahmen zur Eingliederung.

Anfang 2016 werden die Gelder zur Verfügung stehen, die zweite Tranche folgt im 2. Quartal 2016.

 


Der Bundesfreiwilligendienst ist ab sofort auch für Flüchtlinge da

BFDDer Bund wird im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) bis zu 10.000 neue Bundesfreiwilligendienstplätze im Bereich der Flüchtlingsbetreuung finanzieren. Wohlfahrtsverbände und Kommunen können ab sofort die neuen Einsatzplätze anmelden.

Vor allem Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig ist zu verdanken, dass schon ab Anfang Dezember 2015 die ersten  Bundesfreiwilligendienstleistenden (kurz auch „Bufdis“ genannt) in den Einsatzstellen begrüßt werden können. Die neuen Plätze sollen nach dem sogenannten „Königsteiner Schlüssel“ verteilt werden. Dabei soll zudem berücksichtigt werden, wie sich die tatsächliche Verteilung der Flüchtlinge auf die einzelnen Bundesländer darstellt. Der Bundes-freiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug stärkt das Engagement für Flüchtlinge ebenso wie das Engagement der Flüchtlinge selbst.

Von der speziellen pädagogischen Begleitung, zum Beispiel in Form von Sprachkursen, kann diese Gruppe der Freiwilligen besonders profitieren. Für mich steht fest: Die Öffnung des BFD für Flüchtlinge leistet einen wichtigen Beitrag für ein gutes Zusammenleben, für Integration und Akzeptanz. Und nicht zuletzt werden durch die 10.000 neuen „Bufdi“-Plätze die zivilgesellschaftlichen Strukturen vor Ort gestärkt. Den ehrenamtlichen und freiwilligen Helfern, die tagtäglich in den Erstaufnahmestellen, bei Behördengängen, in Kleiderkammern oder in ehrenamtlichen Deutschkursen großartige Arbeit leisten, können wir im Rahmen des neuen BFD Hilfe und Unterstützung zukommen lassen.

Wohlfahrtsverbände und Kommunen können ihre Einsatzplätze beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) oder bei den BFD-Zentralstellen anmelden. Das Verfahren hat bereits am 24. November begonnen, so dass die ersten Plätze schon bald besetzt werden dürften.

Weitere Informationen zum Sonderprogramm Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug sind hier zu finden:

https://www.bundesfreiwilligendienst.de/fileadmin/de.bundesfreiwilligendienst/content.de/Service/Downloads/Downloads2/Merkblatt_SK.pdf

 


Gastfamilien für Schülerinnen und Schüler aus Südamerika gesucht

Der Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) sucht Gastfamilien, die über die Weihnachtszeit für einige Wochen Schülerinnen und Schüler aus Südamerika bei sich aufnehmen möchten.

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Deutsche Schülerinnen und Schüler bei einem Schüleraustausch in Argentinien

Für etwa 80 Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren sucht der VDA noch Gastfamilien. Die Schüler stammen aus Paraguay, Chile und Argentinien und besuchen in ihren Heimatländern deutsche Privatschulen. Alle lernen bereits die deutsche Sprache und werden während ihres Aufenthalts am Unterricht in Deutschland teilnehmen. Der VDA sorgt für den Versicherungsschutz der Jugendlichen und organisiert die An- und Abreise der Gäste. Die Gastfamilien sorgen für Kost und Logis und stellen den Kontakt zu einer geeigneten Schule in der Nähe ihres Wohnorts her.

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Schülerinnen und Schüler aus El Salvador beim Schüleraustausch in Deutschland

 

 

Besonders geeignet ist dieses Austauschprogramm für Familien mit etwa gleichaltrigen Kindern. Diese haben ihrerseits die Möglichkeit, im Gegenzug im Sommer 2016 einige Wochen in Südamerika zu verbringen.

Fragen beantwortet der Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland VDA unter 02241 / 21 735.

 


Austausch in beide Richtungen – Engagement für das Stipendienprogramm des Bundestages

Noch bis zum 11. September können sich Schülerinnen und Schüler aus meinem Wahlkreis um ein Stipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) 2016 – 2017  bewerben. Dieses gemeinsame Programm des Deutschen Bundestages und des Kongresses der USA ermöglicht seit über 30 Jahren mit einem Vollstipendium ein Schuljahr in den USA zu verbringen. Ich engagiere mich regelmäßig für diesen interkulturellen Austausch, wähle geeignete Stipendiaten aus und übernehme die „Patenschaft“, dieses Jahr für Lars Päsler aus Hamm. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 11. September.

PPP Programm 2015 Bild II

Lars Päsler, der diesjährige Stipendiant, und Michael Thews

Aber auch den „umgekehrten Austausch“ möchte ich unterstützen und fördern. Denn auch US-amerikanische Jugendliche kommen mit dem PPP für zehn Monate nach Deutschland. Sie besuchen eine weiterführende Schule und leben in einer Gastfamilie. Deshalb unterstütze ich die gemeinnützige Austauschorganisation Experiment e.V. dabei, Gastfamilien für die US-amerikanischen Stipendiaten in meinem Wahlkreis mit den Städten Hamm, Lünen, Selm und Werne zu finden.

Wer Interesse hat, Gastfamilie zu werden, kann sich an die Bundesgeschäftsstelle von Experiment e.V. in Bonn wenden. Ansprechpartnerin ist Katharina Meißner (Telefon: 0228 95 72 2-36, Mail: meissner@experiment-ev.de). Wer im Schuljahr 2016-17 als Stipendiat in die USA möchte, kann sich bei Sabine Stedtfeld (0228 95 72 2-15, stedtfeld@experiment-ev.de) informieren. Mehr unter: www.experiment-ev.de.

Über Experiment e.V.:

Das Ziel von Experiment e.V. ist seit über 80 Jahren der Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen. Experiment e.V. ist gemeinnützig und das deutsche Mitglied von „The Experiment in International Living“ (EIL). 2014 reisten 1.965 Teilnehmer mit Experiment e.V. ins Ausland und nach Deutschland. Ein Drittel davon erhielten Stipendien. Kooperationspartner sind u.a.: Auswärtiges Amt, Botschaft der USA, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Deutscher Bundestag, Fulbright Kommission, Goethe-Institut und die Stiftung Mercator.

PPP-Stipendiaten 2015-16

US-amerikanische und deutsche Stipendiaten, die mit Experiment ihr PPP-Jahr verbringen, in Washington am Lincoln Memorial

 


Gastfamilien in Hamm, Lünen, Selm und Werne gesucht – Willkommenskultur stärken

Der Deutsche Bundestag hat im Juni mit einem Beschluss seine Unterstützung für den internationalen Schüleraustausch zugesichert und damit dessen große Bedeutung für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik verdeutlicht. Die Stärkung der Willkommenskultur ist dabei ein wesentliches Ziel, das ich auch in meinem Wahlkreis unterstütze. Zusammen mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS suche ich weltoffene Gastfamilien, die ihr Zuhause ab September für ein halbes oder ganzes Jahr mit einem Gastkind teilen möchten.

Gastfamilie Afsthumb_m_usa_fiona_4Etwa 18.000 deutsche Jugendliche gehen jährlich mit einem Schüleraustausch ins Ausland. Im Gegenzug kommen nur knapp 2.700 ausländische Schüler nach Deutschland. Der Grund: Es gibt zu wenige Gastfamilien. Dabei profitieren diese ebenso wie die jungen Leute von dem Austausch, indem sie eine andere Kultur auf ganz persönliche Weise kennenlernen. Gleichzeitig setzen sie mit ihrem Engagement ein Zeichen: Wer sein Zuhause für einen Jugendlichen aus einem anderen Land öffnet, leistet einen wichtigen Beitrag zur Willkommenskultur und prägt damit auch das Bild, das andere Staaten von Deutschland haben. Daher unterstütze ich die Idee des Gastfamilienprogramms von AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.

Der Verein sucht für die Hälfte seiner 460 Schüler, die im Herbst kommen, noch ein zweites Zuhause auf Zeit. Ein Gastkind aufnehmen können Familien ebenso wie Alleinerziehende, kinderlose Paare und Alleinstehende, die sich für ein gastfreundliches Deutschland engagieren wollen. Wichtig sind Aufgeschlossenheit und die Bereitschaft, sich einem jungen Menschen und seiner Kultur zu öffnen. Vorbereitet und begleitet werden sie von AFS-Mitarbeitern direkt in der Region. Auch Willkommens- oder Übergangsfamilien für einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen werden gesucht.AFSthumb_m_pr_02_afs-logo_druckfaehig_300

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.afs.de/gastfamilie. Interessierte sind auch eingeladen sich mit dem Hinweis „Willkommenskultur“ direkt an AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de

 


Her mit den alten Handys!

Der Bundestag verabschiedet heute die Novelle des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes. Der Gesetzentwurf setzt die WEEE-Richtlinie um, mit der wichtige Weichen für die Rückgewinnung wertvoller Metalle aus Elektro- und Elektronik-Altgeräten gestellt werden. Das ist weiterer Baustein für mehr Ressourcenschutz und Ressourceneffizienz.Foto Container Elektroschrott (4)

„41,8 Millionen Tonnen Elektroschrott sind im vergangenen Jahr weltweit angefallen. Das sind 2 Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr. Und die Menge der zu entsorgenden Elektroaltgeräte wird angesichts von immer neuen, verbesserten, moderneren Smartphones, Tablets oder Laptops in den nächsten Jahren stetig wachsen. Elektro- und Elektronikgeräte haben eine immer kürzere Lebensdauer. Aber die in ihnen enthaltenen Rohstoffe, vor allem Edelmetalle und seltene Erden, sind endlich. Deshalb müssen wir mehr Altgeräte sammeln. Dazu gehören auch alte Handys, Digitalkameras und MP3-Player, die in Schreibtischschubladen und Schränken verschwinden. Wir erhöhen mit diesem Gesetz deutlich die Sammelziele, machen die Entsorgung für die Bürgerinnen und Bürger einfacher und dämmen den illegalen Export von Elektroschrott in Entwicklungsländer ein.

Foto Container Elektrogeräte (4)Wir wollen keine illegalen Abfalltransporte. Deshalb muss in Zukunft der Exporteur beweisen, dass seine exportierten Geräte noch funktionieren und kein Schrott sind. Damit wollen wir verhindern, dass Elektroschrott unsachgemäß recycelt wird und schlimmstenfalls auf Müllkippen in Afrika oder Asien landet und dort Boden, Luft und Wasser verseucht.

Der Handel, auch der online-Handel wird stärker in die Pflicht genommen, wodurch die Entsorgung für die Bürgerinnen und Bürger einfacher wird. Große Vertreiber mit einer Verkaufsfläche von mehr als 400 m² werden verpflichtet, Altgeräte beim Neukauf eines gleichwertigen Gerätes zurückzunehmen, kleine Geräte müssen sogar ohne Kauf eines neuen zurückgenommen werden. Das heißt: Kurze Wege für die Verbraucher.“


Stipendium und Patenschaft für Lars Päslers Jahr in den USA – noch bis September für ein Stipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms im nächsten Jahr bewerben

Auslandsaufenthalte machen sich in jeder Biografie gut, stärken die Persönlichkeit und steigern die Chancen auf beruflichen Erfolg. Deshalb unterstütze ich als Abgeordneter des Deutschen Bundestags das Parlamentarische Patenschafts-Programm. Besonders freue ich mich für Lars Päsler aus Hamm. Er geht im August für ein Schuljahr in die USA und dürfte dem wohl spannendsten Jahr seines Lebens entgegen sehen. Für ihn habe ich die Patenschaft übernommen. PPP Programm 2015 Bild II

Bis 11. September sind Bewerbungen möglich

Das Stipendium für Lars Päsler wird ermöglicht durch ein Abkommen des Deutschen Bundestags mit dem Kongress der USA. Das Parlamentarische Patenschafts-Programm fördert bereits seit über 30 Jahren den transatlantischen Austausch. Die Bewerbungsphase für 2016 – 2017 läuft noch bis zum 11. September.

Teil des Austausches ist, dass die Stipendiaten als „Junior-Botschafter“ ihres Landes fungieren. Das Programm lebt von den jungen Menschen, die hautnah eine andere Kultur erleben und gleichzeitig ein Stück ihrer eigenen Kultur in das Gastgeberland transportieren. Es lebt ebenso von den Gastfamilien in den USA und Deutschland, die für einen Stipendiaten ihr Zuhause öffnen.

Ein spannendes Projekt: Gastfamilie werden

Deshalb unterstütze ich die gemeinnützige Austauschorganisation Experiment eV dabei, neugierige Gastfamilien zu finden, die ab Anfang September einen US-amerikanischen Schüler bei sich aufnehmen. Der interkulturelle Austausch ist für alle Beteiligten eine aufregende Zeit und ein unvergessliches Erlebnis. Gastfamilie kann jeder werden – egal ob Alleinerziehende, Paare mit und ohne Kinder oder Patchwork-Familien. Egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Wichtig sind Humor, Neugier und Toleranz sowie die Bereitschaft, den Gast als Familienmitglied auf Zeit aufzunehmen – mit allen Rechten und Pflichten.

Ich würde mich freuen, wenn Gastfamilien aus meinem Wahlkreis sich auf dieses spannende Projekt einlassen würden. Und ich bin gespannt darauf, was Lars Pläsier uns nach seiner Rückkehr über sein Leben in den USA erzählen wird.

Kontakt: Wer Interesse hat, Gastfamilie zu werden, kann sich direkt an die Bundesgeschäftsstelle von Experiment e.V. in Bonn wenden. Kontakt: Katharina Meißner, Telefon: 0228 95722-36, Mail: meissner@experiment-ev.de.

Wer sich als Schüler/in für ein Austauschjahr in den USA bewerben möchte, wendet sich an Sabine Stadtfeld, Telefon 0228 95722-15, stedtfeld@experiment-ev.de.

Weitere Informationen zum Parlamentarischen Patenschafts-Programm gibt es auf www.bundestag.de/ppp oder www.experiment-ev.de.

Hintergrund: Über Experiment e.V.:

Das Ziel von Experiment e.V. ist seit über 80 Jahren der weltweite Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen. Experiment e.V. ist gemeinnützig und das deutsche Mitglied von „The Experiment in International Living“ (EIL). 2014 reisten 1.665 Teilnehmer mit Experiment e.V. ins Ausland und nach Deutschland. Ein Drittel davon erhielten Stipendien. Kooperationspartner sind unter anderen: Auswärtiges Amt, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Deutscher Bundestag, Fulbright Kommission, Goethe-Institut und die Stiftung Mercator.

 

 


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