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Rede Volkstrauertag

Meine Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich begrüße Sie sehr herzlich zu unserer Gedenkstunde anlässlich des Volkstrauertages.

Am Volkstrauertag gedenken wir heute der Opfer, die Kriege und Gewaltherrschaft aller Völker und Nationen gefordert haben. Der Volkstrauertag hat eine lange Geschichte und seitdem er 1925 zum ersten Mal begangen wurde, hat sich das Gedenken stark verändert. In der Weimarer Republik wurde vor allem der zwei Millionen deutschen Toten des ersten Weltkrieges gedacht.

Ein kurzer, erfolgreicher Waffengang wie 1870/1871 im deutsch-französischen Krieg mit anschließender Rückkehr zur friedlichen Normalität: In den ersten Augusttagen des Jahres 1914 war dies die Erwartung in großen Teilen der deutschen Bevölkerung.

Doch es kam anders. Es begann ein vierjähriges blutiges Massensterben mit Millionen Toten. Kurz: es wurde die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“, wie sie der amerikanische Historiker und Diplomat George Kennan bezeichnet hat.

An die zahlreichen Opfer wollten die Initiatoren erinnern, von manchen politischen Gruppen wurde der Volkstrauertag aber auch missbraucht. Unter den Nationalsozialisten wurde er gar zu einem Heldengedenktag.

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

heute, mehr als hundert Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges gedenken wir nicht mehr nur der Millionen deutschen Opfer der beiden Weltkriege.

Wir erinnern uns an alle Soldaten, gleich welcher Nationalität, die den sinnlosen kriegerischen Auseinandersetzungen zum Opfer gefallen sind, wir trauern um zivile Opfer und um die Opfer von Massakern und Genoziden. Wir denken an die Toten, die ihr Leben lassen mussten, weil sie gegen die Herrschaft von Diktatoren aufbegehrt haben.

Und wir denken an all die menschlichen Schicksale, die aufgrund von kriegerischen Auseinandersetzungen und Gewaltherrschaft zu beklagen sind. Wir gedenken der Verwundeten an Körper und Seele, der Misshandelten, der Vergewaltigten, der Missbrauchten, der Familien, die Angehörige verloren haben.

Und wir denken auch an die, die von verantwortungslosen Machthabern und Regierungen in sinnlose Kämpfe geschickt wurden, in denen sie ihre Gesundheit, ihr Jugend, ihre Unschuld und ihr Leben verloren haben.

Heute 76 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft kennen viele Menschen nicht mehr die Bedeutung des Volkstrauertages. Es sind 76 Jahre, die wir in Deutschland und in Westeuropa in Frieden leben durften. Und zumindest wir, die wir hier in Westdeutschland aufwachsen durften, können zudem auf 76 Jahre zurückblicken, in denen das Grundgesetz dafür gesorgt hat, dass die Rechte und Freiheiten jedes einzelnen geschützt waren.

Meine Damen und Herren,

wie bereits erwähnt, begehen heute nicht mehr so viele Menschen den Volkstrauertag. Ich befürchte sogar, dass viele diesen Tag des Gedenkens für überflüssig halten.

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

ich bin nicht dieser Meinung – im Gegenteil wir müssen der Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und Terror gedenken und dies zum Anlass nehmen, uns für Frieden, Freiheit und Gewaltlosigkeit weltweit einsetzen.

Ja wir haben 76 Jahre in Frieden gelebt, ein Geschenk, das weltweit nicht vielen Menschen vergönnt gewesen ist. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gab es in Kriegen, Bürgerkriegen und anderen militärischen Konflikten mindestens zwischen 60 und 65 Millionen Tote, hinzukommen weitere Millionen von Verstümmelten und Verletzten. Die Liste von Kriegen und Konflikten umfasst über 130 militärische Auseinandersetzungen seit 1945.

Auch heute leben wir in keiner friedlichen Welt. Bürgerkriege in Somalia, Südsudan, Libyen, Kongo, Syrien und Jemen, der Konflikt in der Ostukraine, Terror im Irak, in Pakistan sind nur Beispiele für die vielen gewaltsamen Auseinandersetzungen, die derzeit stattfinden.

Meine Damen und Herren,

ich will sie daran erinnern, in Afghanistan, in Somalia, im Sudan leben 20jährige Menschen, die noch nie Frieden erlebt haben. Junge Männer und Frauen, die nur Krieg und Gewalt kennen.

Mit dem Krieg in der Ostukraine und auf der Krim, dem Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, dem Ossetien-Konflikt in Georgien sind militärische Auseinandersetzungen auch wieder nach Europa zurückgekehrt.

Und in zahlreichen Weltregionen, zum Beispiel im Nahen Osten, zwischen China und Taiwan, nehmen die Spannungen zu, jederzeit kann es zu größeren militärischen Auseinandersetzungen kommen.

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

die Entwicklungen in Afrika und Asien bereiten mir große Sorge. Millionen Menschen aus den Kriegs- und Krisengebieten sind immer noch auf der Flucht und machen mit aller Härte klar, was Krieg überhaupt bedeutet.

In ihrer Not vertrauen sich diese Menschen dubiosen Schlepperbanden an, sie besteigen marode Seelenverkäufer, sie nehmen wochenlange Fußmärsche in Kauf, um endlich in Sicherheit leben zu können. Werden von Diktatoren, wie dem belarussischen Machthaber Lukaschenko, für ihre politischen Zwecke missbraucht. Abertausende von ihnen bezahlen immer noch ihren Traum vom sicheren Leben mit dem Tod – ertrunken im Mittelmeer, erstickt in einem Kühllaster, manchmal qualvoll verhungert und verdurstet. Angefeindet. Zurückgewiesen. Wenn somalische Eltern ihre 12 oder 13jährigen Söhne auf den gefährlichen Weg nach Europa schicken, bevor sie von Milizen zum Kämpfen gezwungen werden, wer kann dies nicht nachvollziehen. Dies verdeutlicht aber, unter welchem Leid diese Menschen leben müssen.

Vor dem Hintergrund dieser Schicksale wird deutlich, welche Privilegien wir hier genießen, die wir in einer funktionierenden Demokratie leben, in Frieden und Freiheit und in einem europäischen Völkerverbund, der sich die Einhaltung der Menschenrechte auf die Fahnen geschrieben hat.

Weltweit ist für viel zu viele Regierungen und Machthabern Krieg weiterhin die Umsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Krieg und der Einsatz von Gewalt zur Durchsetzung von Interessen und Zielen, wird von vielen Regierenden immer noch als ein legitimes Mittel angesehen.

Meine Damen und Herren,

Der Autor Henry Miller hat es einmal so ausgedrückt: „Jeder Krieg ist eine Niederlage des menschlichen Geistes.“

Aus dieser Erkenntnis heraus, aus der Erinnerung an die bedrückenden Schicksale, muss die Botschaft, die für uns alle von diesem Tag ausgeht, lauten: Nie wieder! Die Ächtung des Krieges muss weltweit selbstverständlich werden.

Diese Lektion müssen wir aus den schrecklichen Ereignissen des 20. Jahrhunderts und der heutigen Zeit lernen.

Meine Damen und Herren,

wir gedenken aber nicht nur der Opfer von Kriegen und militärischen Auseinandersetzungen. Wir gedenken auch der Opfer des Nationalsozialismus, Gewaltherrschaft und Unterdrückung.

Sechs Millionen Juden haben die Nationalsozialisten während ihrer Schreckensherrschaft ermordet. Eine Stadt von der Größe Madrids – einfach ausgelöscht! Weitere Millionen Tote gab es in der Zivilbevölkerung der besetzten Länder, unter Sinti und Roma, unter den politischen Gegnern.

Jeder dieser Toten trägt eine eigene Identität. Jeder und jede von ihnen wurde unter Schmerzen zur Welt gebracht. Die allermeisten von ihnen wurden geliebt und umsorgt. Sie haben gelacht und geweint. Sie haben selber gelernt zu lieben und sich zu sorgen. Sie waren Mutter und Tochter, Vater und Sohn, Freund und Freundin, Kollege und Kollegin. Sie haben das Leben gelebt, das ihnen geschenkt wurde, bis sich andere angemaßt haben, ihnen dieses Geschenk brutal zu entreißen.

Die leidvollen Erfahrungen mit dem nationalsozialistischen Regime und die Schrecken des Zweiten Weltkriegs haben damals die gesamte Welt erfasst und traumatisiert.

Leider hat die Menschheit aus dieser schrecklichen Erfahrung nicht ausreichend gelernt. Hass, Ausgrenzung, Rassismus, Gewalttaten gegenüber Menschen, die einen anderen Glauben, eine andere Hautfarbe haben oder einer anderen Ethnie entstammen, nehmen wieder zu. Das haben nicht nur die jüngsten Demonstrationen gezeigt, die von vielen Rechtspopulisten und Rechtsradikalen unter dem Deckmäntelchen der Meinungsfreiheit in der Corona-Krise dazu missbraucht wurden, um sich eindeutig gegen unsere demokratische Grundordnung zu positionieren.

Dies haben auch die Anschläge von Halle und Hanau, der Mord an Walter Lübcke zeigt, das Gespenst von Rassismus, Antisemitismus und Rassismus erhebt wieder sein hässliches Haupt. Erst vor wenigen Tagen haben wir uns an die Aufdeckung des NSU vor 10 Jahren erinnert. An die rechte Terrorgruppe, die jahrelang unerkannt Menschen ermordetet. Nicht nur in Deutschland auch in vielen anderen Ländern.

Dies bereitet mir große Sorge.

Wir können auf die Stärke unseres Rechtsstaats vertrauen.

Wir können uns auf die Integrität unserer Bundeswehr, deren oberster Befehlshaber das Parlament ist, verlassen.

Wir können uns darauf verlassen, dass unser Grundgesetz unsere freiheitliche Demokratie gewährleistet. Im Vergleich zu anderen Staaten – auch solchen, die sich auf eine demokratische Grundordnung berufen –  schützen uns das Grundgesetz und eine unabhängige Rechtsprechung vor staatlicher Willkür. Auch das ist in den vergangenen Monaten immer wieder deutlich geworden.

Viele Menschen in unserer Gesellschaft lehnen sich gegen unsere freiheitliche Grundordnung auf, gerade weil sie ihnen die Sicherheit bietet, die sie für ihr Aufbegehren benötigen. Im Gegensatz zu den Opfern, derer wir heute gedenken, waren sie noch nie wirklich staatlicher Willkür, gewaltsamen Übergriffen, Krieg und Verfolgung ausgesetzt.

Ich rufe Sie alle dazu auf: Bündeln wir unsere Kräfte! Verhindern wir gemeinsam, dass Unrecht und Willkür die Macht erlangen über Freiheit, Frieden und Demokratie.

Hier in Deutschland und weltweit.

Tun wir dies im Gedenken an all jene, die Unrecht und brutale Gewalt erlitten haben.

So denken wir heute an alle Opfer von Krieg und Gewalt.

Wir gedenken der toten Soldaten, unserer Soldaten aus den beiden Weltkriegen und aus dem Afghanistan- Einsatz, aber auch den Soldaten aller anderen Länder.

Wir denken an all jene, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk, einer anderen Ethnie, einer anderen Religion, einer anderen Kultur, einer Minderheit oder einer anderen Überzeugung angehörten.

Wir erinnern an die Menschen, die im Widerstand gegen Gewaltherrschaft ihr Leben verloren haben.

Wir gedenken der Menschen, die staatlicher Gewalt zum Opfer fielen.

Unsere Botschaft ist einfach und klar: Nie wieder Gewalt, nie wieder Krieg!

Wir machen uns stark für den Frieden und für ein friedliches Zusammenleben!


Sprechstunde mit Michael Thews MdB

Als eine seiner ersten Handlungen in der neuen Legislaturperiode bietet der erneut direkt wiedergewählte Bundestagsabgeordnete Michael Thews (SPD) am 29.10.2021 von 10:00 bis 12:00 Uhr eine Sprechstunde für alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Vereine aus dem Wahlkreis an. Besonderheit dieses Mal: die Sprechstunde ist nicht nur per Telefon, sondern auch wieder persönlich vor Ort wahrnehmbar oder auch per Zoom-Schalte.

„Die Pandemie ist noch nicht vorbei, aber derzeit eingedämmt. Daher möchte ich den Menschen auch wieder die Möglichkeit geben sich persönlich mit mir vor Ort auszutauschen“, so Thews. „Ich bin weiterhin für die Menschen vor Ort da und spreche mit ihnen über die politischen Themen, die die Menschen hier bewegen.“

Über die Telefonnummer des Wahlkreisbüros 02306-259782, per Zoom oder vor Ort im SPD Büro in Lünen, Stadttorstraße 5, wird der Bundestagsabgeordnete direkt erreichbar sein und auf alle Fragen eingehen. Die Teilnahme vor Ort ist nur mit vorheriger Anmeldung und Einhaltung der 3G-Regeln möglich (wird kontrolliert!). Anmeldungen per Telefon (s.o.) oder per Mail bis spätestens zum 27.10. an michael.thews.wk@bundestag.de


Über 100.000€ Bundesmittel als Förderung für KiTas

Nochmal über 100.000€ Förderung wurden vom Bund nun für drei weitere KiTas in Hamm und Lünen bewilligt. Das teilte der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews mit: „Ich informierte ja bereits über die Förderung der KiTas „Am Eichenwäldchen“, „Strackstraße“ und „St. Theresia“ in Hamm. Ich freue mich sehr, dass das Bundesfamilienministerium nun weitere Kitas in meinem Wahlkreis unterstützt. Die bewilligten Fördermittel fließen zu den KiTas „Haus der kleinen Racker“ in Lünen, „Große Werlstraße“ und „Familienzentrum Bänklerweg“ in Hamm.

Thews weiter: „Die Sprach-Kitas leisten sowohl in meinem Wahlkreis, als auch bundesweit, gute und wichtige Arbeit. Sprache ist Schlüssel zu Kommunikation und Gleichberechtigung. Umso wichtiger ist es, dass die Sprach-Kitas die Folgen der Corona-Pandemie schnell überwinden können. Mit dem Bundesprogramm können sie dies schaffen.“

Mit dem Geld, das aus dem Bundesprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ des BMFSFJ stammt, können bundesweit zusätzlich 1000 weitere Fachkräfte für die alltagsintegrierte sprachliche Bildungsarbeit in den Sprach-Kitas gefördert werden.  Hierfür stellt das Bundesfamilienministerium in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt 100 Mio. Euro zur Verfügung. „Frühkindliche Bildung ist eine wichtige Ressource. Durch die Fördergelder kann nun neues Fachpersonal eingestellt werden, wovon am Ende des Tages vor allem Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien und Kinder mit Migrationshintergrund profitieren. Das ist mir sehr wichtig. Ich hoffe, dass ich mich bald auch wieder vor Ort von der Arbeit der Sprach-Kitas überzeugen kann“, erklärte der Abgeordnete.


„In der Pflege muss noch viel getan werden“

Auf Einladung des örtlichen SPD Bundestagsabgeordneten Michael Thews kam der gerade frisch gewählte neue Bundesvorsitzende der AWO und Bundestagsabgeordnete, Michael Groß zum Wolfgang-Glaubitz-Zentrum der AWO Hamm. In seiner neuen Funktion ist dies eine der ersten Einrichtung, die er besucht. Frau Preuß von der Einrichtungsleitung freute sich sehr über den Besuch der beiden Abgeordneten und die Möglichkeit sich direkt austauschen zu können. Gesprochen wurde dabei über die Situation der Pflege und wie dieser Beruf attraktiver werden kann.

„Klar ist: wir brauchen deutlich mehr qualifiziertes Personal in der Pflege. Ein guter Schritt war vor allem die generalisierte Pflegeausbildung, um jungen Menschen mehr Flexibilität in der Berufsausübung zu geben“, so Thews.

Michael Groß interessierte sich insbesondere für die Rückmeldungen des Pflegepersonals vor Ort. Ein Thema dabei war der hohe Dokumentationsaufwand, welcher dann auch Personal bindet. Diese Zeit könnte besser in der Pflege aufgewendet werden.

Nach intensiven Gesprächen haben die Abgeordneten dann gemeinsam mit den Pflegerinnen Waffeln für die Bewohnerinnen und Bewohner gebacken, welche dann auch sofort genüsslich verzehrt wurden.

„In der Pflege muss noch viel getan werden. Die SPD hat dafür gute Konzepte und wir werden uns für bessere Arbeitsbedingungen und vernünftige Löhne in der Pflege einsetzen!“, betonte Michael Thews.


Förderungsantrag erfolgreich – 35.419 Euro für Kita St. Theresia in Hamm

Die Kita St. Theresia in Hamm erhält Bundesmittel in Höhe von 35.419 €. Das teilte der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews mit: „Bereits Ende Juli informierte ich über die Förderung der Kita „Am Eichenwäldchen“ und vor kurzem erst über die Förderung für die KiTa Strackstraße in Hamm. Ich freue mich sehr, dass das Bundesfamilienministerium weitere Kitas in meinem Wahlkreis unterstützt. Die bewilligten Fördermittel können ab dem 1. Oktober fließen“.

Thews weiter: „Die Sprach-Kitas leisten sowohl in meinem Wahlkreis, als auch bundesweit, gute und wichtige Arbeit. Sprache ist Schlüssel zu Kommunikation und Gleichberechtigung. Umso wichtiger ist es, dass die Sprach-Kitas die Folgen der Corona-Pandemie schnell überwinden können. Mit dem Bundesprogramm können sie dies schaffen.“

Mit dem Geld, das aus dem Bundesprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ des BMFSFJ stammt, können bundesweit zusätzlich 1000 weitere Fachkräfte für die alltagsintegrierte sprachliche Bildungsarbeit in den Sprach-Kitas gefördert werden.  Hierfür stellt das Bundesfamilienministerium in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt 100 Mio. Euro zur Verfügung. „Frühkindliche Bildung ist eine wichtige Ressource. Durch die Fördergelder kann nun neues Fachpersonal eingestellt werden, wovon am Ende des Tages vor allem Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien und Kinder mit Migrationshintergrund profitieren. Das ist mir sehr wichtig. Ich hoffe, dass ich mich bald auch wieder vor Ort von der Arbeit der Sprach-Kitas überzeugen kann“, erklärte der Abgeordnete.


AG 60plus-Vorsitzender Lothar Binding zu Besuch in Lünen

Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Michael Thews machte  Lothar Binding, Bundestagsabgeordneter und Bundesvorsitzender der AG 60plus, der Senior*innen-Organisation in der SPD, mit seinem roten Dialogbus Station in Lünen. Trotz des schlechten Wetters konnte Michael Thews zahlreiche Seniorinnen und Senioren in der AWO-Begegnungsstätte „Zur gemütlichen Schranke“, begrüßen.

„Wir freuen uns sehr, dass du da bist“, begrüßt Michael Thews seinen Bundestagskollegen Binding. „Bei der Tour geht es nicht um mich, sondern um die Kandidaten vor Ort“, erklärt Binding, der selbst nicht wieder für den Bundestag antritt.

Michael Thews ging in seinem Eingangsstatement auf die zentralen Punkte des Zukunftsprogramms der SPD ein. „Soziale Gerechtigkeit für alle Menschen ist unser Ziel. Dazu gehören zum Beispiel ein Mindestlohn von 12 €, der dafür sorgt, dass 10 Millionen Bürger*innen ein höheres Einkommen haben werden. Dazu gehört auch die Kindergrundsicherung, die aus Geld und besseren Bildungs- und Freizeitangeboten für alle Kinder besteht. Mit stabilen Renten soll die Lebensleistungsleistung der Menschen anerkannt werden. Bezahlbare Mieten, eine erstklassige und bezahlbare Pflege und ein Klimaschutz, der gute Arbeit schafft sind weitere wichtige Themen, die wir nach der Bundestagswahl vorrangig anpacken werden.“

Für großes Aufsehen bei den Teilnehmer*innen sorgten drei hohe Plexiglas-Röhren, die der AG 60plus-Vorsitzende Lothar Binding mitbrachte. Der Finanz-Experte der SPD-Bundestagsfraktion sagt Sätze wie „Wir gebe keine Schulden an unsere Enkel weiter, sondern eine gute Infrastruktur“ oder „Die Hälfte aller Deutschen hat gar kein Vermögen“. Wie das Geld in Deutschland verteilt ist, erklärt Binding mit den drei Plexiglas-Röhren, die er mit kleinen Plastikbällen füllt. Auch sein legendärer Zollstock kommt zum Einsatz. In seine Ausführungen streut er die eine oder andere Anekdote, mit der er die Teilnehmer*innen zum Lachen bringt.

In seiner lockeren Art erklärt Binding auch, wie wichtige die Kreislaufwirtschaft, die Michael Thews als stellv. Vorsitzender des Umweltausschusses als einen der Themenschwerpunkte in seiner politischen Arbeit hat, ist und in vielen Lebensbereichen der Menschen eine wichtige Rolle spielt.

Nach etwas mehr als zwei Stunden und vielen Gesprächen mit den Senior*innen packt Binding seine Sachen wieder in den roten Bus. Der nächste Termin steht in Schwerte an diesem Tag an.

Die insgesamt dreiwöchige Tour ist der Beitrag der AG 60plus zum SPD-Bundestagswahlkampf. Den größten Anteil daran hat der AG-Vorsitzende selbst. Binding hat die Tour konzipiert, das Material entwickelt und fährt auch den roten Bus meist selbst. Nur eine Unterstützung für die Social-Media-Arbeit hat er dabei. Es ist das erste Mal, dass die AG 60plus eine solche Tour macht. Mehr als 65 Orte will er am Ende besucht haben.


Förderungsantrag erfolgreich – 31.253 Euro für Kita Strackstraße in Hamm

Die Kita Strackstraße in Hamm erhält Bundesmittel in Höhe von 31.253 €. Das teilte der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews mit: „Bereits Ende Juli informierte ich über die Förderung der Kita „Am Eichenwäldchen“ in Hamm. Ich freue mich sehr, dass das Bundesfamilienministerium weitere Kitas in meinem Wahlkreis unterstützt. Die bewilligten Fördermittel können ab dem 1. Oktober fließen“.

Thews weiter: „Die Sprach-Kitas leisten sowohl in meinem Wahlkreis, als auch bundesweit, gute und wichtige Arbeit. Sprache ist Schlüssel zu Kommunikation und Gleichberechtigung. Umso wichtiger ist es, dass die Sprach-Kitas die Folgen der Corona-Pandemie schnell überwinden können. Mit dem Bundesprogramm können sie dies schaffen.“

Mit dem Geld, das aus dem Bundesprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ des BMFSFJ stammt, können bundesweit zusätzlich 1000 weitere Fachkräfte für die alltagsintegrierte sprachliche Bildungsarbeit in den Sprach-Kitas gefördert werden.  Hierfür stellt das Bundesfamilienministerium in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt 100 Mio. Euro zur Verfügung. „Frühkindliche Bildung ist eine wichtige Ressource. Durch die Fördergelder kann nun neues Fachpersonal eingestellt werden, wovon am Ende des Tages vor allem Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien und Kinder mit Migrationshintergrund profitieren. Das ist mir sehr wichtig. Ich hoffe, dass ich mich bald auch wieder vor Ort von der Arbeit der Sprach-Kitas überzeugen kann“, erklärte der Abgeordnete.

Die nun bewilligten Gelder für die Kita Strackstraße fließen ab 01.10.21 bis zum 31.12.22.


Projektförderung durch Stiftung. Tablets für die Umweltwerkstatt Lünen-Selm

Eine sehr willkommene Projektförderung der Heinrich-Bußmann-Bildungsstiftung konnte die Umweltwerkstatt an ihrem Standort im Gewerbegebiet Lünen-Gahmen entgegennehmen. Für den Stiftungsvorstand übergab Michael Thews als stellvertretender Vorsitzender Tablets für den Einsatz im Unterricht, die durch Mittel der Stiftung mit der entsprechenden Software und Einrichtung der Geräte finanziert werden konnten.

Die Leiterin des Bildungszentrums der Umweltwerkstatt Lünen-Selm, Lisa Wetter, bedankte sich freudig für die Unterstützung der Arbeit mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Bildungsmaßnahmen. Für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen steht die Qualifizierung für eine Ausbildung im Vordergrund, mit den Tablets werden so auch erste Erfahrungen mit der Digitalisierung der Arbeitswelt möglich.

Im anschließenden Gespräch mit den Lehrenden der Umweltwerkstatt konnte Michael Thews einen weiteren Einblick in die Arbeit der Umweltwerkstatt gewinnen. Er begrüßte für die Heinrich-Bußmann-Stiftung die besondere Rolle dieser Angebote. „Seit 10 Jahren fördern wir durch unser Netzwerk insbesondere Berufsvorbereitung von weniger qualifizierten Jugendlichen, helfen auch dabei, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden. Alle Jugendlichen haben einen Anspruch auf Teilhabe an der Gesellschaft – der Schlüssel dazu ist und bleibt Ausbildung und Bildung. Die Umweltwerkstatt ist dabei ein starker Partner!“, so Thews.


Verlässliche Ferienbetreuung entlastet Werner Familien

Drei Ferienwochen lang machte die Stadt Werne gemeinsam mit den Trägern des Offenen Ganztags an den Grundschulen ein tolles Angebot. An den drei Grundschulen gab es ein spannendes Programm für die Kinder in Kooperation mit RUHRPOTT EVENTS aus Schwerte als Ergänzung für die eigenen Ideen der Teams an den Schulen.

Michael Thews, Mitglied des Deutschen Bundestags für Werne, Lünen, Selm und Hamm (SPD), kam zu einem Besuch auf das Außengelände der Schule und beantwortete ausführlich die Fragen einer Schülergruppe. Deren Interessen: Sport und die kommende Olympiade, die Arbeit als Abgeordneter in Berlin, Lieblingsfächer an der Schule und vieles mehr.

Im Gespräch mit dem Jugendamtsleiter Maik Rolefs, der zuständigen Mitarbeiterin Dagmar Reuter und der Vorsitzenden des Schulausschusses Marita Funhoff machte Thews deutlich, wie wichtig dieses Projekt auch aus der Perspektive des Bundes ist: „Schule erreicht jedes Kind, unabhängig von seiner Herkunft. Der Rechtsanspruch auf ein ganztägiges Bildungs- und Betreuungsangebot im Grundschulalter ist ein wichtiger Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit und für viele Eltern der notwendige nächste Schritt in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mehr als 70 Prozent wünschen sich ein solches Angebot für ihre Kinder.“

Ein Betreuungsangebot auch in den Ferien sei da nur konsequent und helfe den Kindern und Familien auch, mit frischer Kraft in das neue Schuljahr zu starten. Das „Aktionsprogramm Aufholen nach CORONA für Kinder und Jugendliche“ stellt insgesamt 2 Milliarden Euro für 2021 und 2022 zur Verfügung, auch für die Finanzierung von Ferienfreizeiten.

Wie in jedem Jahr am Ende des Besuches übergaben Thews und Funhoff eine Spende an alle drei OGS, stellvertretend auch mit den Grüßen des Landtagsabgeordneten Rainer Schmeltzer, der in diesem Jahr nicht am Besuch teilnehmen konnte.


Finanzielle Hilfe für Tierheime

Der örtliche Bundestagsabgeordnete Michael Thews (SPD) hat das Tierheim in Hamm besucht. Der Tierschutzverein Hamm und Umgebung e.V. mit Tierheim und Tierpension hatte von Thews den Hinweis bekommen, dass die Beantragung für finanzielle Hilfen während der Corona-Pandemie nun möglich ist.

Der Bundestag hatte im April dieses Jahres finanzielle Hilfen für Tierheime beschlossen. „5 Millionen Euro sind im Bundeshaushalt 2021 dafür vorgesehen, dass Tierheime und ähnliche Einrichtungen wie z.B. Gnadenhöfe die coronabedingten Herausforderungen besser bewältigen können. Dafür ist pauschal eine Förderung von 7.500€ pro Tierheim vorgesehen“, so der Bundestagsabgeordnete.

„Diese Hilfe für Tierheime ist auf Druck der SPD entstanden. Die Nachfrage nach Haustieren hat während der Pandemie enorm zugelegt. Wir können die Tierheime jetzt nicht in ihrer Lage alleine lassen. Ich habe persönlich dafür gesorgt, dass diese Information auch bei dem Tierheim in meinem Wahlkreis ankommt, damit ihnen schnell geholfen werden kann“, so Thews weiter.

„Diese finanzielle Unterstützung hat uns sehr geholfen. Die Kosten liefen während der Corona-Zeit weiter und die Tiere mussten versorgt werden. Wir konnten natürlich auch nicht in

Kurzarbeit gehen oder Personal einsparen. Gerade auch für die Tierarztkosten war dieses Geld sehr hilfreich“, sagte Nadine Bünis, Tierheimleitung.

2 Azubis in der Tierpflege, 2 Leute vom Bundesfreiwilligendienst und 2 Festangestellte arbeiten in dem Verein. Hauptsächlich finanzieren sie sich durch Sach- und Geldspenden sowie den Einnahmen aus der Tierpension, die während der Pandemie fast komplett weggebrochen sind.


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