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Neues aus Berlin, Hamm, Lünen, Selm & Werne

Thews on Tour in bewegten Bildern


Europäische Woche der Abfallvermeidung
Zum Roadtrip - mit dem Elektroauto von Lünen bis Berlin

Jetzt bewerben für den Amateurmusikfonds!

Die Ausschreibung für die zweite Runde des Amateurmusikfonds ist am 16. April 2024 gestartet! „Der Fonds unterstützt kreative Projekte von Amateurmusikensembles und Organisationen mit bis zu 50.000 Euro. Im letzten Jahr haben wir damit viele kreative Projekte, auch in meinem Wahlkreis gefördert. Daher habe ich mich gerne dafür eingesetzt, dass dieses Projekt weitergeführt wird!“, erklärt der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews.

Antragsberechtigt sind Chöre, Orchester, Bands, Musikvereine, Kirchenmusikensembles und andere Organisationen der Amateurmusik. Lokale Projekte erhalten eine Förderung von 2.500 bis 10.000 EUR, während überregionale Projekte bis zu 50.000 EUR erhalten können.

Bewerbungen sind bis zum 15. Juni 2024 möglich. Die Projektlaufzeit kann von September 2024 bis September 2025 dauern.

Neu in dieser Runde: Projekte sollen sich auf drei Schwerpunkte konzentrieren:

  1. „Musik pur!“: Experimentieren und Improvisieren mit neuen Proben- und Auftrittsformaten.
  2. „Neue Wege“: Musik als Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Bewältigung aktueller Herausforderungen.
  3. „Zukunftswerkstatt“: Überdenken und Stärken der Strukturen von Amateurmusikvereinen und Verbänden.

Thews weiter: „Ich möchte dazu beitragen die Amateurmusikszene zu stärken und für eine vielfältige musikalische Zukunft zu sorgen! Ich hoffe, dass sich auch aus Hamm, Lünen, Selm oder Werne einige Gruppierungen bewerben!“

Mehr Infos und Bewerbung unter: www.bundesmusikverband.de/amateurmusikfonds


Infomobil des Deutschen Bundestages in Hamm

Das Infomobil ist ein Promotion-Truck, der jährlich etwa 60 Standorte in Deutschland anfährt. Dort haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich direkt über die Arbeitsweise und Aufgaben des Bundestages zu informieren. „Ich freue mich, dass das Infomobil während seiner achtjährigen Tour durch alle 299 Wahlkreise nun auch nach Hamm kommt. Es ist eine schöne Möglichkeit, sich über den Bundestag zu informieren, ohne bis nach Berlin fahren zu müssen. Politische Bildung und Transparenz sind zwei sehr wichtige Aufgaben in einer freien Demokratie. Ich selbst werde am Donnerstag ab 11:30 Uhr vor Ort sein und die Fragen aller Besucher:innen beantworten“, erklärt der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews.

Gruppenbesuche, z. B. von Schulklassen mit bis zu 30 Personen, sind nach Vereinbarung möglich. Das Infomobil bietet eine breite Palette von gedruckten und digitalen Informationen sowie eine Fotowand, die Besucher am „Redepult des Plenarsaales“ zeigt. Mit einem „virtuellen Rundgang“ kann man einen Eindruck vom Plenarsaal des Bundestages gewinnen. Am „Glücksrad“ können kleine Preise gewonnen werden. Der Zugang für Rollstuhlfahrer ist über einen „Lift“ möglich.

Das Infomobil des Deutschen Bundestages ist vom 02.05.2024 bis zum 04.05.2024 in Hamm an der Pauluskirche zu Besuch. Die Öffnungszeiten sind: am Donnerstag, dem 2. Mai 2024 von 11 bis 18 Uhr, am Freitag, dem 3. Mai 2024 von 9 bis 18 Uhr sowie am Samstag, dem 4. Mai 2024 von 9 bis 14 Uhr.


Kegelclub im Bundestag

Der Kegelclub „Schlürf um“ mit Mitgliedern aus Lünen und Selm hat den örtlichen SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Thews mit einer Gruppe aus 10 Personen im Bundestag besucht. „Nach der Besichtigung des Reichstagsgebäudes habe ich den Mitgliedern in einem Gespräch den Tages- und Wochenablauf im Bundestag erklärt und wir haben über die Struktur der Bundespolitik diskutiert“, so Thews.

Thews weiter: „Die Besucher:innen stellten im Anschluss viele interessierte Fragen wie z.B. zur Bearbeitung von Gesetzen, zur Haushaltsplanung und über die Zuteilung zu Ausschüssen nach der Teilung Bonn/Berlin. Einen Kegelclub zu Besuch zu haben, war auch für mich etwas sehr Abwechslungsreiches. Ich habe mich sehr über euren Besuch gefreut und hoffe, ihr hattet eine schöne Zeit in Berlin! Gut Holz!“


Über 190 Millionen für den natürlichen Klimaschutz in Kommunen

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat die Förderung von 122 kommunalen Projekten mit einer Gesamtsumme von ca. 193,5 Millionen Euro unter dem Förderprogramm „Fördermaßnahmen zum Natürlichen Klimaschutz in kommunalen Gebieten im ländlichen Raum“ beschlossen. Der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Michael Thews freut sich über das Programm: „Der natürliche Klimaschutz ist von entscheidender Bedeutung, um die Widerstandsfähigkeit der Umwelt zu erhalten, die Anfälligkeit gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu verringern und eine nachhaltige Zukunft für kommende Generationen zu sichern. Mit dem „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ (ANK) werden Projekte finanziell gefördert, um die biologische Vielfalt zu erhalten oder zu stärken und die Lebensqualität in ländlichen Gebieten zu verbessern. Das Programm bezieht die Verantwortlichen in den Kommunen ein und unterstützt ländliche Regionen bei der Stärkung des natürlichen Klimaschutzes. Es ist wichtig, dass wir die Kommunen bei dieser Herausforderung nicht alleine lassen. Daher bin ich sehr froh, dass die Gelder nun fließen können.“

Die Bundesregierung hat das ANK eingeführt, um die Ökosysteme in Deutschland zu verbessern und ihren Beitrag zum Klimaschutz zu verstärken. Das ANK zielt darauf ab, die Emissionen im Bereich Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft zu verringern und vorhandene Senken für Treibhausgase zu stabilisieren und auszubauen. Es konzentriert sich auf die Stabilisierung, Renaturierung und Bewahrung von Wäldern, Auen, Böden, Mooren, Meeren, Gewässern und Grünflächen in Stadt- und ländlichen Gebieten, da diese Ökosysteme Kohlendioxid und andere Treibhausgase binden und langfristig speichern können. Förderfähige Maßnahmen umfassen unter anderem die Begrünung von Dörfern und Städten, die ökologische Aufwertung von Landschaften, die Verbesserung des Wasserrückhalts, die Entsiegelung von Böden und die Schaffung von Naturerlebnissen. Das sind z.B. die Renaturierung von Bachläufen oder von Wiesen, Anlage und Pflege von Streuobstwiesen, Pflanzung von klimaresilienten Bäumen, Moorwiedervernässung, Anlage von Teichbiotopen und viele mehr.

„Das ANK fördert Maßnahmen, die dem Klima und der Natur nützen und gleichzeitig zur Attraktivität unserer Kommunen beitragen. Der natürliche Klimaschutz ist wie ein Immunsystem unseres Planeten. Wenn wir der Umwelt helfen, sich besser selbst zu regulieren, können wir das Artensterben und die Erderhitzung wirksam bekämpfen und gleichzeitig die Lebensqualität in unseren Kommunen stärken“, so Thews abschließend.


Michael Thews MdB sucht Gastfamilien für deutsch-amerikanisches Austausch-Programm

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm – ein Vollstipendium für den deutsch-amerikanischen Austausch von Schüler:innen – wird seit 1983 einmal im Jahr vom Deutschen Bundestag und dem US-Kongress angeboten. Als Junior-Botschafter bzw. -Botschafterin können Jugendliche aus den USA und Deutschland für ein Schuljahr das jeweils andere Land kennenlernen und somit die Freundschaft der beiden Länder sowie den Kulturaustausch stärken. Mitglieder des Bundestags übernehmen jeweils eine Patenschaft für die Teilnehmenden des Austauschs.

„Dieses Stipendium ist eine einmalige Chance im Leben eines jungen Menschen.“ Sagt Thews, der in diesem Jahr eine der Patenschaften übernimmt. „Ich freue mich, den oder die Auserwählte bei dem Kulturaustausch zu begleiten und gemeinsam ein Zeichen für mehr Toleranz und gegenseitigem Verständnis zu setzen.“ Der Schüleraustausch wird von Deutschlands ältester gemeinnütziger Austauschorganisation Experiment organisiert.

Die Schülerinnen und Schüler wohnen während ihres Austauschjahrs bei Gastfamilien und besuchen eine örtliche Schule. Thews möchte die Familien in Hamm, Lünen, Selm und Werne dazu ermutigen, eine Stipendiatin oder einen Stipendiaten aus den USA bei sich aufzunehmen. „Die Austauscherfahrung ist für beide Seiten ein unvergessliches Erlebnis!“, so Thews.

Gastfamilie können fast alle werden – ob Alleinerziehende, Patchwork- oder Regenbogen-Familien, ob Paare mit oder ohne Kinder, ob Großstadt oder Dorf. Wichtig sind Humor, Neugier und Toleranz sowie die Bereitschaft, sich auf ein „Familienmitglied auf Zeit“ einzulassen. Die 50 US-amerikanischen Schülerinnen und Schüler reisen am 7. September 2024 an und bleiben für 10 Monate in Deutschland. Interessierte können sich an die Geschäftsstelle von Experiment in Bonn wenden, per Telefon 0228 95722-41 oder per E-Mail: gastfreundlich@experiment-ev.de. Weitere Informationen rund um das Thema Gastfamilie gibt es unter www.experiment-ev.de/gastfamilie-werden und während der kostenlosen Online-Infoabende.

Über Experiment

Das Ziel von Deutschlands ältester gemeinnütziger Austauschorganisation, Experiment, ist seit über 90 Jahren der Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen. Experiment ist das deutsche Mitglied der „Federation of The Experiment in International Living“ (FEIL). Jährlich reisen über 2.000 Teilnehmende mit Experiment ins Ausland und nach Deutschland. Kooperationspartner:innen sind u.a. das Auswärtige Amt, die US-Botschaft, der DAAD, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Deutsche Bundestag. Mehr Informationen zum Verein gibt es auf: www.experiment-ev.de.


Wer wird uns in Zukunft versorgen?

„In einer Zeit, in der die Gesundheitsversorgung zunehmend an Bedeutung gewinnt, möchte ich gemeinsam mit der Hamm SPD und allen interessierten Bürger:innen über die Zukunft des Gesundheitswesens sprechen. Von Pflege, über Notfall bis zur Krankenhausversorgung – die Frage nach der Gesundheitsversorgung der Zukunft beschäftigt viele von uns. Insbesondere die Themen Digitalisierung, Krankenhausreform und Fachkräftemangel stehen dabei im Fokus“, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews.

Thews weiter: „Ich freue mich daher sehr, dass wir Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach als besonderen Gast für unsere Diskussions-Veranstaltung gewinnen konnten. Karl wird uns Einblicke in die bevorstehende Krankenhausreform geben und mit uns über die aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätze diskutieren. Ich freue mich auf einen interessanten und informativen Austausch!“

Die Veranstaltung am 06. Mai ab 17 Uhr im Alten Fährhaus Hamm (Fährstraße 1) bietet allen Interessierten die Möglichkeit, direkt mit einem führenden Experten auf dem Gebiet der Gesundheitspolitik ins Gespräch zu kommen und ihm Fragen zu stellen.

Anmeldungen bis zum 29. April auf: hammspd.de/lauterbach


Gersteinwerk Werne – Tradition und Zukunft

Der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews hat das Gersteinwerk in Werne-Stockum besucht. „Seit 1917 wird in Werne-Stockum Strom produziert und alle Menschen in unserer Region kennen das Kraftwerk. Der Standort bedeutete über Generationen hinweg gut bezahlte, sichere Arbeitsplätze. Mir ist es wichtig, dass wir unsere Steinkohlekraftwerksstandorte weiterentwickeln. Sie werden somit ein Teil der Transformation hin zu einer nachhaltigen und zukunftssicheren Stromproduktion. Einen Besuch von RWE in der Landesgruppe NRW im Bundestag habe ich zum Anlass genommen, das Kraftwerk erneut zu besuchen und über die Energieerzeugung der Zukunft zu sprechen. Die Standorte der Kraftwerke haben viele Vorteile. Sie verfügen bereits über Anschlüsse an das Stromnetz, eine gute Infrastruktur und ihre Mitarbeiter:innen verfügen über eine Menge Wissen zum Thema Energieversorgung. Ich freue mich sehr darüber, dass am Gersteinwerk wieder ausgebildet wird, denn wir brauchen mehr Fachkräfte im Energiemarkt. Ich glaube fest daran, dass dieser Standort auch langfristig eine gute Zukunft hat, wenn hier weiter investiert wird. Als Mitglied des Bundestages werde ich solche Entwicklungen gerne unterstützen“, so Thews.

Dr. Ivan Serdarusic, Cluster-Leiter der RWE Generation: „Wir prüfen derzeit Optionen, den Standort sukzessive weiterzuentwickeln. Die hervorragende Anbindung an die überregionalen Netze für Strom und Gas, die sehr gute Infrastruktur und allen voran unsere hochqualifizierten Kolleginnen und Kollegen am Standort prädestinieren das Gersteinwerk für künftige Projekte. Voraussetzung für die Entwicklung und Umsetzung weiterer Projekte ist allerdings weiterhin, dass der gesetzliche Rahmen sowie die Wirtschaftlichkeit für die jeweiligen Projekte gegeben sind.“

Bernd Sickmann, Vorsitzender des Betriebsrats im Gersteinwerk: „Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es wichtig, dass sie eine Zukunftsperspektive haben. Deshalb ist es gut, dass RWE die guten Entwicklungschancen nutzen will und mit der Reaktivierung der beruflichen Erstausbildung am Standort ein wichtiges Zeichen gesetzt hat.“

Thews weiter: „Vielen Dank an Dr. Serdarusic, Jörg Kerlen (Government Relations), und Bernd Sickmann, für den Rundgang im Kraftwerk, der wie immer sehr beeindruckend war. Hier kommt ein Stück unserer Kulturgeschichte mit moderner Stromerzeugung zusammen. Mit dem Projekt der Megabatterie (Stromspeicher) wurde bereits ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt, den Standort mit moderner Technik weiterzuentwickeln.“

Weitere Infos:

Der letzte Steinkohleblock K2 des Standortes ist seit 2019 außer Betrieb.

Die Erdgas-Kombiblöcke F und G sowie ab Oktober 2024 auch die Gasturbine K1 sind Bestandteil der Kapazitätsreserve. Diese dient dazu, zusätzliche gesicherte Leistung bereitzustellen, wenn auf dem Großhandelsmarkt nicht genug Strom vorhanden ist (Stichwort Dunkelflaute), um die Nachfrage zu decken und die Systemstabilität zu gewährleisten. Die Anlagen in der Kapazitätsreserve müssen jederzeit einsatzbereit sein.

Auf dem Kraftwerksgelände befindet sich seit Ende 2022 zusätzlich ein Großbatteriespeicher. Der Speicher aus Lithium-Ionen-Akkumulatoren hat eine installierte Leistung von 72 MW und 79 MWh Speicherkapazität und ist damit einer der größten Speicher Deutschlands. Zudem hat RWE den Entschluss gefasst, die Ausbildungswerkstatt am Standort zu reaktivieren. Ab August 2024 plant das Unternehmen, jedes Jahr bis zu acht junge Nachwuchskräfte in den Berufsbildern Mechatroniker:in und Elektroniker:in für Automatisierungstechnik auszubilden. Mittelfristig strebt RWE auch Ausbildungskooperationen mit Unternehmen in der Region an.


Beisenkamp in Berlin

„In Berlin Besuch aus meinem Wahlkreis zu bekommen, ist immer wieder eine schöne Sache. Dieses Mal haben mich rund 80 Schülerinnen und Schüler vom Beisenkamp Gymnasium aus Hamm besucht. Die Gesprächsrunde war sehr vielfältig. Wir haben über meine Zuständigkeit für Staatsausgaben gesprochen und die Frage, wie viel für verschiedene Bereiche wie Sozialleistungen, Infrastruktur und Verteidigung ausgegeben wird. Außerdem haben wir die Umweltbelastung durch Atommüll diskutiert. Danach habe ich den Schüler:innen die Verfahrens- und Arbeitsweisen im Bundestag erläutert. Dabei ging es um die Meinungsbildung, die Organisation von Sitzungen und die Anhörung von Sachverständigen“ resümiert der örtliche Bundestagsabgeordnete Michael Thews das Gespräch.

Thews weiter: „Um das Redeverfahren im Plenum zu veranschaulichen, führten wir dann ein interaktives Rollenspiel über steigende Dönerpreise durch. Dabei schlüpften Schüler in die Rollen von Redner, Bundestagspräsidenten, Fragesteller und Zwischenrufer. Die Schüler:innen hatten im Anschluss noch einige Fragen zur Entstehung von Reden und zur Einbringungen neuer Gesetzen durch Abgeordnete. Ihr wart eine tolle Besuchergruppe und ich freue mich euch in Hamm wiederzusehen! Ich wünsche euch eine schöne Zeit in unserer Hauptstadt!“

Fotoquelle Gruppenfoto: Deutscher Bundestag / Inga Haar


5 Millionen Euro Bundesfördermittel für das Freibad Cappenberger See

Der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews hat sich erfolgreich im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages für die Sanierung des Lünener Freibads am Cappenberger See eingesetzt. „Ich bin sehr froh verkünden zu können, dass die Gesamtausgaben der Sanierung des Freibads Cappenberger See von 6,7 Millionen Euro nun zu 75 % vom Bund gefördert werden! Die Bereitstellung von Sport- und Freizeitangeboten ist eine grundlegende Aufgabe der Städte und Kommunen, die sowohl individuelle Gesundheitsvorsorge als auch gemeinschaftliche Sportaktivitäten, wie sie in Vereinen stattfinden, fördert. Sie unterstützt auch wichtige Bildungsangebote, darunter die Schwimmausbildung und den Schulsport. Der Betrieb von Freibädern ist dabei eine besonders herausfordernde Aufgabe, da er hohe Kosten für den Bau, den laufenden Betrieb und die notwendige Instandhaltung verursacht. In vielen Fällen führen diese finanziellen Belastungen zu Problemen bei der Finanzierung, die bis zur Schließung solcher Einrichtungen führen können. Das Freibad Cappenberger See, das seit 1956 seinen Dienst verrichtet, wurde seit seiner letzten umfassenden Renovierung vor 41 Jahren nicht mehr grundlegend überholt. Daher sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen für die Gebäude, die Anlagen und die technische Ausstattung dringend erforderlich, um seine langfristige Funktionalität sicherzustellen. Ich bin deshalb sehr glücklich, dass die Bundesförderung nun klappt“, so Thews.

Zusätzlich zur Sanierung der Gebäude wird eine umfassende Überholung der Dusch- und Sanitäranlagen stattfinden. Des Weiteren werden die technischen Systeme zur Wasseraufbereitung und für die Schwimmbecken in weiten Teilen saniert. Die geplanten Maßnahmen zur Modernisierung des Freibads Cappenberger Sees sind äußerst umfangreich und zielen darauf ab, die Energieeffizienz erheblich zu steigern. Hier sind einige der geplanten Schritte im Detail:

  1. Photovoltaikanlagen: Die Installation von Photovoltaikanlagen soll die lokale Erzeugung von mehr als 600.000 kWh/a erneuerbarem Strom ermöglichen. Dies entspricht dem bisherigen Jahresstrombedarf des Freibads und würde somit erheblich zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks beitragen.
  1. Effiziente Pumpentechnologie: Der Einbau von effizienten Pumpen, die in Freibädern eine wesentliche Quelle für den Stromverbrauch darstellen, wird erhebliche Stromeinsparungen ermöglichen.
  1. Wärmedämmung und Wärmepumpen: Die Gebäudehüllen werden mit neuer Wärmedämmung versehen und Wärmepumpen werden installiert, um den bisherigen Heizölverbrauch vollständig zu ersetzen. Dies wird zu einer effizienteren Beheizung der Einrichtungen führen.
  1. Wassereinsparung: Der Einsatz von wassersparenden Armaturen und fortschrittlicher Regelungstechnik in den Badewasserkreisläufen soll dazu beitragen, den Verbrauch von Frisch- und Schmutzwasser erheblich zu reduzieren.
  1. Niederschlagswassernutzung: Das Niederschlagswasser wird nicht länger in die Kanalisation geleitet, sondern soll für die Bewässerung genutzt werden. Überschüssiges Niederschlagswasser wird vor Ort versickern, um die Umweltauswirkungen zu minimieren.

Hocherfreut ist auch der Vorsitzende des Bäderbeirates, Hugo Becker: „Mit diesen Bundesmitteln gelingt es uns, das jetzt schon hervorragende Bad noch attraktiver und zukunftssicherer zu gestalten. Es wird wirtschaftlich günstiger und gleichzeitig ökologisch besser“, so Hugo Becker.

„Diese weitreichenden Maßnahmen werden nicht nur die Betriebskosten des Freibads Cappenberger Sees erheblich senken, sondern auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und die Nachhaltigkeit der Einrichtung gewährleisten. Während einer guten Freibadsaison wird das Freibad Cappenberger See von bis zu 100.000 Besuchern frequentiert, darunter auch viele Nutzer aus Vereinen und Schulen. Das Freibad genießt zudem eine überregionale Bedeutung und zieht Besucherinnen und Besucher aus vielen umliegenden Städten an. Mit der geplanten Sanierung wird das Freibad ebenfalls eine gute Barrierefreiheit bieten, um allen Besuchern ein uneingeschränktes Badevergnügen zu ermöglichen. Ich bin Michael sehr dankbar, dass er sich in Berlin für diese Sanierung eingesetzt hat! Das ist ein tolles und unterstützenswertes Projekt für Lünen!“ resümiert Norbert Janßen, Vorsitzender der SPD-Lünen.


Mehr Mittel für europäischen Verbraucherschutz

Die SPD-Bundestagsabgeordneten Nadine Heselhaus und Michael Thews haben ich sich in den Haushaltsberatungen erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Mittel für das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland (EVZ) von 575.000 € auf 620.000 € erhöht wurden. Im Gespräch mit dem EVZ hat sich der stellvertretende Vorstand Jakob Thevis dafür bedankt und nochmal betont, wie wichtig die Arbeit der EVZ ist und welche Projekte sie in Zukunft angehen werden.

Das EVZ hilft deutschen Verbraucher*innen bei Streitfällen mit Unternehmen aus dem EU-Ausland sowie EU-Ausländern mit deutschen Unternehmen. Der Vorgang in einem Streitfall ist sehr verbraucher*innenfreundlich und außergerichtlich für diese komplett kostenlos. „Leider kennen viele Menschen diese Möglichkeit noch gar nicht, obwohl es einen schnell selbst betreffen kann. Die EVZ ist eine wichtige Anlaufstelle für alle, die im Ausland etwas gekauft oder gemietet haben. Ich habe gerne dabei geholfen, diese wichtige Arbeit zu unterstützen“, so Thews.

Im Streitfall muss zunächst ein Online-Formular zum Fall sowie eine Vollmacht ausgefüllt werden. Anschließend prüfen bei Streitfällen deutscher Verbraucher*innen zunächst deutsche Jurist*innen den Fall und leiten diesen an die Verbraucherzentrale und Jurist*innen am Ort des Sitzes des ausländischen Unternehmens weiter. Diese nehmen sich dem Fall an und treten mit den Unternehmen im EU-Ausland in Kontakt, um dort die Streitfälle zu lösen. Geht der Fall dann vor Gericht, muss das Verfahren an Anwälte außerhalb des EVZ abgegeben werden.

„Die Erhöhung der Haushaltsmittel stellt eine essenzielle Stärkung für die Arbeit der Verbraucherzentrale dar. Typische Fälle, mit denen Verbraucher*innen sich an das EVZ wenden sind: Online-Handel, Reiserechte, Gebrauchtwagenhandel, Abmahnungen von ausländischen Inkasso-Büros. Das kann uns alle betreffen und es ist wichtig, dass die Menschen von dieser Hilfestelle Kenntnis haben“, resümiert Thews.


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