Postgesetz nach 27 Jahren reformiert – Verlässliche Versorgung zu guten Arbeitsbedingungen sichergestellt

Der Deutsche Bundestag hat das geltende Postgesetz grundlegend reformiert. Die aktuellen Regelungen stammen noch weitgehend aus dem Jahr 1997, einer Zeit, in der digitale Kommunikation und Onlinehandel noch in den Kinderschuhen steckten. Heute werden in Deutschland täglich 60 Millionen Briefe und 10 Millionen Pakete verschickt. Das zeigt, wie wichtig ein verlässlicher und bezahlbaren Post- und Paketservice für alle Bürgerinnen und Bürger ist.

„Der starke Rückgang der Briefmengen hat die Ausfinanzierung der flächendeckenden Versorgung mit qualitativ hochwertigen Postdienstleistungen vor große Herausforderungen gestellt. Mit den neuen Regelungen ist die Versorgung auch zukünftig gesichert. Das ist auch für unsere Region eine richtig gute Nachricht“, sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews. Ebenfalls vereinbart ist, dass die Infrastrukturvorgaben nicht reduziert und damit die Anzahl der Filialen und Briefkästen erhalten und eine Verteilung auf die gesamte Fläche gesichert bleibt.

Darüber hinaus müssen sich zukünftig alle Unternehmen in ein Anbieterverzeichnis bei der Bundesnetzagentur eintragen und werden vorab auf Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde überprüft. „Als Sozialdemokrat freut es mich besonders, dass das neue Gesetz auch die bis jetzt nicht zufriedenstellenden Arbeitsbedingungen in der Paketbranche angeht. Mit dem neuen Anbieterverzeichnis wird endlich Transparenz in den Markt gebracht. Dass die Auftraggeber in die Pflicht genommen werden und ihre Subunternehmen regelmäßig kontrollieren müssen, ist ein weiterer wichtiger Schritt für bessere Arbeitsbedingungen in der Branche“, erläutert Thews.

Hierzu werden auch die neuen Regelungen zum Umgang mit schweren Paketen beitragen. Neben einer Gewichtskennzeichnung müssen Pakete über 20 Kg zukünftig von zwei Personen zugestellt werden, außer es steht ein geeignetes technisches Hilfsmittel zur Verfügung. „Bis Ende des Jahres wird in einer Verordnung definiert, welche Hilfsmittel hierfür in Frage kommen. Eine Sackkarre kann das im fünften Stock ohne Fahrstuhl sicher nicht sein“, so Thews mit Blick auf die Gesundheit der Zustellerinnen und Zusteller.


„Liebe Demokratie, wir müssen reden – 75 Jahre Grundgesetz und Deutscher Bundestag“

Das ist der Titel des diesjährigen Jugendmedienworkshops im Deutschen Bundestag – ein Workshop für politik- und medieninteressierte Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren vom 6. bis 12. Oktober 2024. Der Deutsche Bundestag lädt gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland e. V. 25 zu einem einwöchigen Workshop nach Berlin ein. Drei Wochen vorher – am 14. September 2024 – findet ein digitales Vorbereitungstreffen statt.

„Ich finde den Wettbewerb großartig! Es ist eine wunderbare Gelegenheit für Jugendliche, hautnah zu erleben, wie unser parlamentarisches System funktioniert und sich aktiv mit aktuellen politischen Debatten auseinanderzusetzen. Besonders gefällt mir, dass die Teilnehmenden eigene Schwerpunkte setzen und kreative journalistische Projekte entwickeln können. Dieser Workshop fördert nicht nur das Verständnis für unsere Demokratie, sondern auch den Austausch zwischen jungen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven. Eine tolle Initiative, die ich nur unterstützen kann!“ so der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews.

Unter der Schirmherrschaft von Frau Yvonne Magwas, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, erwartet die Jugendlichen ein spannendes und abwechslungsreiches Workshop-Programm zum medialen und politisch-parlamentarischen Alltag in der Bundeshauptstadt. Sie werden sich unter anderem kritisch mit dem aktuellen politisch-parlamentarischen Geschehen auseinander- setzen, Abgeordnete persönlich treffen, an Gesprächen mit Mitgliedern von Fachausschüssen teilnehmen, Fachleuten zum Workshop-Thema begegnen und in einen Dialog treten.

Das übergeordnete Thema des diesjährigen Workshops lautet „75 Jahre Grundgesetz – 75 Jahre Deutscher Bundestag – aktuelle Debatten zur Demokratie“. Die Jugendlichen setzen dabei nach ihren Interessen eigene inhaltliche Schwerpunkte in Bezug auf das Workshop-Thema und gestalten ein journalistisches Online-Dossier mit Text-, Audio-, Video- oder Social-Media-Beiträgen. Die Kooperationspartner möchten mit dem Workshop Jugendliche mit unterschiedlichen Vorerfahrungen, Hintergründen und Perspektiven erreichen.

Interessierte können sich vom 13. Juni bis 14. Juli 2024 unter der Internetadresse https://jugendpresse.de/projekte/bundestag bewerben.


Erfolgreiche Teilnahme am Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“

Herzlichen Glückwunsch an die Realschule Heessen!

Berlin, 10. Juni 2024 – Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland und die Bundesstiftung Aufarbeitung haben die Preise des bundesweiten Jugendwettbewerbs „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ verliehen. Zum dritten Mal wurden junge Menschen für ihre kreativen und reflektierten Beiträge ausgezeichnet. Dieses Jahr standen die Projekte unter dem Thema „Gesellschaft in Bewegung“. Die Jahre nach der Friedlichen Revolution und deutschen Einheit 1989/90 waren in Deutschland von umfassenden politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbrüchen geprägt, insbesondere für die Menschen in Ostdeutschland, deren Lebens- und Arbeitswelt sich grundlegend veränderte.

„Ein besonderes Highlight war das Projekt „Heimat in Bewegung“ der Klasse 7a von der Realschule Heessen aus Hamm. Ich gratuliere den Schülerinnen und Schülern der 7. Klasse mit ihrer Klassenlehrerhin Frau Weppelmann herzlich zu ihrem Erfolg und dem Preisgeld von 1.500€!“ freut sich der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews.

Kreative Umsetzung mit dem Projekt „Heimat in Bewegung“

Die Schülerinnen und Schüler der Realschule Heessen setzten sich mit ihrer eigenen Familiengeschichte und Migrationsbiografie auseinander. Sie stellten fest, dass viele ihrer Familien ohne die Wiedervereinigung nicht in Deutschland leben würden. Mit diesem persönlichen Bezug untersuchten sie das Thema „Aus- bzw. Einwanderung“. Die Jugendlichen führten Interviews mit Zeitzeugen und Familienmitgliedern und verschriftlichten die Ergebnisse in Form von Blackout-Poetry. Diese künstlerische Ausdrucksform vereint künstlerischen Kommentar mit einer Interpretation des Gesagten.

Die Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre Blackout-Poetry zusammen mit O-Tönen aus den Interviews und Hintergrundinformationen in einer beeindruckenden Ausstellung in ihrer Schule. Diese Ausstellung wurde vor anderen Klassen präsentiert und fand großen Anklang.

Thews weiter: „Ich bin stolz auf die engagierten und kreativen jungen Menschen der Realschule Heessen und ihre Lehrkräfte, die dieses Projekt ermöglicht haben. Ihr Beitrag zur geschichtlichen Aufarbeitung zeigt, wie wichtig es ist, die Vergangenheit aus der Perspektive der jüngeren Generation zu betrachten und zu reflektieren. Eure Beiträge sind ein wertvoller Teil unserer Erinnerungskultur und helfen uns, die Geschichte lebendig zu halten.“

Weitere Informationen finden Sie hier: https://umbruchszeiten.de/jugendwettbewerb


Erich Kästner Schule aus Hamm besucht den Bundestag

Die 14-köpfige Gruppe der Erich Kästner Schule bekam einen Vortrag auf der Besuchertribüne im Plenum und hat ihr Mittagessen in einer der Reichstagskantinen zu sich genommen. „Im anschließenden Gespräch habe ich der Gruppe den Alltag als Bundestagsabgeordneten erklärt und wie eine normale Sitzungswoche abläuft. An den Beispielen der Elektromobilität und der erneuerbaren Energien habe ich die Arbeit in den Ausschüssen – in diesem Fall im Umweltausschuss – erklärt. Anschließend haben wir ein kleines Planspiel veranstaltet und eine Bundestagsdebatte simuliert. Dabei haben wir die Fragen geklärt, was eigentlich die Aufgabe der Bundestagspräsidentin ist, wer eine Rede im Plenum halten darf und wie Zwischenfragen und Zwischenrufe funktionieren“ so der örtliche Bundestagsabgeordnete Michael Thews.

Thews weiter: „Danach erläuterte ich, wie schwierig Verhandlungen z.B. im Haushaltsausschuss sein können und wie wichtig Verhandlungsgeschick in der Regierungsarbeit ist.“ Anschließend hatten die Schüler:innen die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Dabei ging es vor allem um die Ausbildung und Möglichkeiten in der Region und wie wichtig diese sind. Im Anschluss hat die Gruppe noch die Reichstagskuppel besucht. „Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Zeit in Berlin und freue mich darauf, wenn wir uns im Wahlkreis wiedersehen!“ so Thews abschließend.

Fotoquelle: DBT / Inga Haar


21 Millionen Euro Förderung für Hamm, Lünen, Selm und Werne

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA, angesiedelt im Bundeswirtschaftsministerium) hat im Jahr 2023 mehr als 21 Millionen Euro Fördersummen in den Städten Hamm, Lünen, Selm und Werne ausgezahlt.

Der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews freut sich: „Die Förderung in den Bereichen Klimaschutz, Energie, Mobilität und Wirtschaft ist von großer Bedeutung für unsere Kommunen. Mit unseren Bundesförderungen unterstützen wir Menschen und Unternehmen beim Wechsel zu klimafreundlichen Alternativen und ermöglichen allen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Durch energetische Gebäudesanierungen können wir den Heizbedarf reduzieren, und Energieberatung sowie Energieeffizienzmaßnahmen führen zu zusätzlichen Einsparungen, die unser Stromnetz entlasten. Das verringert nicht nur die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, sondern sorgt auch für niedrigere Strompreise. Die Förderung von Elektrofahrzeugen ermutigt die Menschen, auf Verbrennungsmotoren zu verzichten und auf umweltfreundlichere Elektrofahrzeuge umzusteigen. Das reduziert unseren CO₂-Ausstoß und verringert den Import von Öl und Benzin.“

Die Förderungen im Wahlkreis Hamm – Unna II im Einzelnen:

Bundesförderung für effiziente Gebäude, Gebäudesanierung (BEG): 11,34 Mio. Euro

Energieberatung: 806.000 Euro

Energieeffizienz in der Wirtschaft: 783.000 Euro

Umweltbonus für klimafreundliche Fahrzeuge: 8,16 Mio. Euro

Unternehmensberatung für kleine und mittlere Unternehmen 35.000 Euro

„Insgesamt 21 Millionen Euro ist eine beachtliche Summe, und ich bin sicher, dass dieses Geld in meinem Wahlkreis gut investiert ist!“ so Thews abschließend.


Jugendlichen das Rüstzeug für den Alltag mitgeben

Das Lippe-Berufskolleg aus Lünen (LBK) hat die Auszeichnung „Verbraucherschule“ erhalten. „Unser Alltag als Verbraucherinnen und Verbraucher stellt uns fortwährend vor diverse Herausforderungen. Ob im Supermarkt, bei der Nutzung sozialer Medien oder beim Abschluss von Verträgen, wie beispielsweise für Mobiltelefone – überall müssen wir Informationen bewerten und unsere eigenen Bedürfnisse einordnen. Dies gilt auch für junge Menschen, die erst einmal lernen müssen, in unserer komplexen Konsumwelt zurechtzukommen. Durch die Vermittlung von Verbraucherkompetenz in Schulen erhalten sie das Rüstzeug, um eigenverantwortlich kompetente und verantwortungsbewusste Entscheidungen als Verbraucher:innen zu treffen. Damit übernehmen Schulen eine entscheidende Rolle in der Bildung und Entwicklung junger Verbraucher“, erklärt der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) zeichnet insgesamt 103 Verbraucherschulen aus 15 Bundesländern aus. Diese Schulen engagieren sich besonders für die schulische Verbraucherbildung in Bereichen wie Finanzen, Ernährung, Medien und nachhaltigem Konsum. Die Schüler:innen setzen sich kreativ mit Themen wie dem klugen Umgang mit Taschengeld, der Erkennung von Fake-News und den Fallstricken beim Online-Shopping auseinander. Insgesamt erreichten die ausgezeichneten Schulen im Schuljahr 2022/2023 mehr als 45.000 Schüler:innen.

„Das LBK bereitet Schülerinnen und Schüler umfassend auf ihre Rolle als Verbraucher vor, indem es ihnen die notwendigen Kompetenzen in den Bereichen Gesundheit, Nachhaltigkeit, finanzielle Existenz und Digitalisierung vermittelt. Neben dem regulären Fachunterricht organisieren wir jährlich eine BNE-Woche (Bildung für nachhaltige Entwicklung), in der sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte mit zukunftsrelevanten Themen auseinandersetzen können. Das Unterrichtsfach Lebenskompass behandelt in neun Modulen Themen zur Persönlichkeitsentwicklung, Gesundheit, finanziellen Bildung, Nachhaltigkeit und Ernährung. Diese Inhalte sind auch in den didaktischen Jahresplanungen verankert. Als Wohlfühl-Schule orientiert sich das LBK an den Zielen des Schulprogramms, das auf das Wohlbefinden aller Beteiligten ausgerichtet ist“, erklärt Rita Vonnahme, Schulleiterin des LBK.

Thews abschließend: „Durch diese Kenntnisse werden die Jugendlichen bestens auf ihren Alltag als Erwachsene vorbereitet. Was hilft es mir, wenn ich nach dem Schulabschluss eine Tangente berechnen oder Shakespeare interpretieren kann, aber keine Ahnung habe, wie ich einen Vertrag kündige, mir eine gesunde Mahlzeit zubereite oder Fake-News erkenne? Ich finde es toll, wenn Schulen auch solche Fähigkeiten vermitteln. Schulen wie das LBK leisten ein beeindruckendes und vorbildliches Engagement und haben diese Auszeichnung redlich verdient!“


Michael Thews sucht Nachwuchspolitiker:innen: Planspiel 2024 – Jugendliche im Zukunftsdialog!

Die SPD-Bundestagsfraktion lädt politikinteressierte Jugendliche ein, sich für das Plan-spiel in Berlin zu bewerben. „Das Planspiel bietet jungen Menschen eine einmalige Chance, den Politikbetrieb hautnah zu erleben und eigene Ideen einzubringen,“ sagt der SPD-Abgeordnete Michael Thews aus Lünen.

Das Planspiel ist eine spielerische, aber realistische Simulation der Arbeit der SPD- Bundestagsfraktion. „Ziel ist es, jungen Menschen einen Eindruck von der Arbeit einer Fraktion im Deutschen Bundestag zu vermitteln.“, so Thews. Drei Tage lang werden rund 100 Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende aus ganz Deutschland in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und über politische Zukunftsfragen diskutieren.

Die Nachwuchspolitiker tagen Mitte November (10. – 12.11.24) in den Gebäuden des Deutschen Bundestags. Hier entwickeln sie gemeinsame Konzepte zu verschiedenen Politikbereichen. Ihre Beratungsergebnisse präsentieren die Jugendlichen am Ende den „echten“ Abgeordneten. Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 20 Jahren.

Michael Thews bittet Interessierte aus Hamm, Lünen, Selm und Werne, um eine kurze schriftliche Bewerbung mit Angaben zu Alter, Person und Ausbildung einzureichen. In diesem Schreiben soll die Motivation für die Teilnahme dar-gestellt werden.

Die Bewerbungsfrist endet am 15.07.2024. Über michael.thews.wk@bundestag.de oder telefonisch unter 02306259782 können sich interessierte Jugendliche melden oder weitere Informationen anfordern.


Wie stark ist Europa?

Zu dieser Fragestellung kamen rund 30 Bürgerinnen und Bürger im Veranstaltungssaal des Lippeverbandes an der Kläranlage zusammen, um über die Zukunft von Europa zu diskutieren. Eingeladen dazu hatte der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews. Für die Diskussion konnte er den Co-Vorsitzenden der NRW-SPD Achim Post, den Europakandidaten Dr. Tobias Cremer und die Co-Unterbezirksvorsitzende des der SPD im Kreis Unna, Martina Förster-Teutenberg gewinnen.

Achim Post: „Unser friedliches und freiheitliches Europa ist keine Selbstverständlichkeit. Es muss immer wieder aufs Neue gestaltet und gefestigt werden, insbesondere in Zeiten großer globaler Herausforderungen. Als SPD-Bundestagsfraktion setzen wir uns deshalb dafür ein, Europa mutig und umsichtig weiterzuentwickeln. Ein weiter gestärktes, souveränes und soziales Europa ist die richtige Antwort auf die Anforderungen unserer Zeit. Danke für die Einladung zu dieser spannenden Veranstaltung, Michael!“

„Am 09. Juni steht die Europawahl an. Als europäische Sozialdemokratie bekennen wir uns eindeutig zu einem starken Europa als Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit. Wir treten entschieden gegen Hass und Hetze ein. Unsere Vision ist ein Europa, das Demokratie und soziale Gerechtigkeit für alle fördert. Wir setzen uns für gute Arbeit, faire Löhne, eine starke Industrie und mehr Nachhaltigkeit ein. Unsere Priorität liegt auf einem Europa des Friedens und der Sicherheit. Doch dieser Frieden wird von innen durch das Erstarken des europäischen Rechtsextremismus und von außen durch Autokratien und Krieg bedroht. Das dürfen wir nicht zulassen“, so Thews.

Dr. Tobias Cremer: „Es war eine super Veranstaltung. Ich merke immer wieder, dass die Zukunft von Europa die Menschen bewegt. Die EU ist unsere Heimat und wir wollen unser Europa selbst bestimmend und selbstbewusst gestalten. Wir wollen ein sicheres, soziales und handlungsfähiges Europa. Dafür kämpfen wir und dafür werde ich mich einsetzen, wenn ich in das Europaparlament einziehe!“

„Danke an alle, die heute mitdiskutiert und Fragen gestellt haben. Damit Europa auch in Zukunft stark bleibt, gilt es jetzt möglichst viele Menschen am 09. Juni an die Wahlurne zu bewegen und demokratisch wählen zu gehen!“ so Thews abschließend.


Nach Urteil des OVG Münster: Bundestagsabgeordneter Thews (SPD) ist bestärkt in der Prüfung eines Verbotsverfahrens der AfD

Der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews begrüßt das jüngste Gerichtsurteil des OVG Münster, welches bestätigt, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD als rechtsextremistischen Verdachtsfall einstufen darf. „Die AfD hat versucht, das Gericht mit Anträgen zu überschütten und krachend verloren. Es ist angesichts der erdrückenden Beweislage nur eine Frage der Zeit, bis die AfD bundesweit als gesichert rechtsextrem eingestuft wird. Zu den vielen rechtsradikalen Äußerungen kommen jetzt noch die Enthüllungen über das Geheimtreffen der AfD-Mitglieder zu den Deportationsplänen und der Verdacht der Einflussnahmen aus Russland und China, ausgerechnet bei den zwei Spitzenkandidaten im Europawahlkampf, hinzu“, so Thews.

Bereits in den vergangenen Monaten hatte der Abgeordnete vermehrt auf die Gefahren der AfD hingewiesen. Thews weiter: „Eine Partei, die demokratisch gewählt wurde, ist noch lange nicht eine demokratische Partei. Wenn unsere Demokratie in Gefahr ist, sieht unsere Gesetzgebung auch ein Verbot vor, auch wenn die Hürden hoch sind. Diese Gefahr ist aus meiner Sicht bei der AfD klar erkennbar. Das Verbotsverfahren ersetzt natürlich nicht die inhaltliche Auseinandersetzung, die immer Bestandteil des politischen Handelns sein muss. Diese sogenannte „Alternative“ steht aus meiner Sicht nicht auf dem Boden unseres Grundgesetzes. Wir müssen unsere Freiheit und Demokratie vor diesen Menschen schützen. Das Urteil bekräftigt die wachsende Erkenntnis, dass die AfD nicht nur politisch, sondern auch rechtlich als gefährlich einzustufen ist!“


10 Schulen werden in Hamm und Lünen durch das Startchancen-Programm der Ampel gefördert

„Die Ampel macht möglich, wozu die Landesregierung allein nicht in der Lage war: die Förderung von Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen in Hamm und Lünen kommt“, stellt der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews fest.

Nach intensiven Verhandlungen zwischen Bund und Ländern wurde im Februar dieses Jahres das Startchancen-Programm beschlossen, das größte bildungspolitische Programm von Bund und Ländern. In den nächsten zehn Jahren werden 20 Milliarden Euro bereitgestellt, um die Bildungschancen an bundesweit insgesamt etwa 4.000 Schulen in sozial schwierigen Lagen zu verbessern. Allein in Nordrhein-Westfalen profitieren etwa 920 Schulen von dieser Initiative, in die 2,3 Milliarden Euro Bundesmittel fließen.

Jetzt wurden die ersten 400 Schulen ausgewählt, die ab dem kommenden Schuljahr 2024/2025 am Programm teilnehmen können. „Durch das aktive Handeln der Ampelkoalition im Bund gelingt nun eine deutliche Ausweitung der Schulförderung in NRW, zu der die schwarz-grüne Landesregierung bisher nicht in der Lage war“, betont Thews. „Wurden bisher nur 60 Talentschulen gefördert, so wird die Förderung nun auf deutlich mehr Schulen ausgeweitet.“

Thews dazu: „Ich bin besonders stolz darauf, dass in dieser ersten Förderrunde auch 10 Schulen aus meinem Wahlkreis berücksichtigt wurden.“

Hamm: die Gutenbergschule, die Bodelschwinghschule, die Ludgerischule, die Johannesschule, die Matthias-Claudius-Schule (alles Grundschulen), die Karlschule (Hauptschule) und die Friedrich-Ebert-Schule (Realschule).

Lünen: die Osterfeldschule, die Overbergschule und die Schule Auf dem Kelm (alles Grundschulen).

Diese Schulen wurden anhand des Schulsozialindex ausgewählt. Damit ist sichergestellt, dass vor allem zwei zentrale Dimensionen berücksichtigt werden: der Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationsgeschichte sowie die Armutsgefährdung von Schülerinnen und Schülern. „Das Startchancen-Programm gliedert die Förderung in drei Säulen: die Verbesserung der schulischen Infrastruktur und Ausstattung, die Finanzierung multiprofessioneller Teams und die Bereitstellung eines individuellen Chancenbudgets für spezifische Bedarfe der Schülerinnen und Schüler“, erläutert Thews. „Ich fordere die nordrhein-westfälische Landesregierung auf, ihren Beitrag zur vollständigen Umsetzung dieses Programms auch aus zusätzlichen Landesmitteln zu leisten, um echte Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit zu gewährleisten. Vor dem Hintergrund aktueller Bildungsstudien, die erhebliche Kompetenzlücken in einer zunehmend heterogenen Schülerschaft aufzeigen, ist es unerlässlich, Bildungschancen von der sozialen Herkunft zu entkoppeln. Das Startchancen-Programm gibt uns dafür wichtige Instrumente und Mittel an die Hand.“


Privacy Settings
We use cookies to enhance your experience while using our website. If you are using our Services via a browser you can restrict, block or remove cookies through your web browser settings. We also use content and scripts from third parties that may use tracking technologies. You can selectively provide your consent below to allow such third party embeds. For complete information about the cookies we use, data we collect and how we process them, please check our Privacy Policy
Youtube
Consent to display content from - Youtube
Vimeo
Consent to display content from - Vimeo
Google Maps
Consent to display content from - Google