Blaulichtkonferenz der SPD-Fraktion im Bundestag

Auf Einladung des örtlichen Bundestagsabgeordneten Michael Thews (SPD) haben fünf Mitglieder der hiesigen Blaulichtverbände an der Blaulichtkonferenz der SPD-Fraktion im Bundestag teilgenommen. Mit dem Motto „Krisenfest durch die Zeitenwende“ hat die Bundestagsfraktion der SPD mit Vertreterinnen und Vertretern aus ganz Deutschland über die Aufgaben der Zukunft gesprochen.

Michael-Franz Knobloch (Ortsbeauftragter THW Ortsverband Lünen), David Schroelkamp (Vorsitzender Stadtfeuerwehrverband Hamm e.V.), David Scheidle (DRK-Kreisverband Lünen e.V.), Daniel Hüwe (Leiter Feuerwehr Hamm) und Dr. Christian Märkert (Feuerwehr Lünen) waren im Reichstag dabei.

„Danke für euren Einsatz und für die Teilnahme an dieser wichtigen Diskussionsrunde! In Zukunft müssen wir von einer mehrdimensionalen Gefährdung der inneren Sicherheit ausgehen: sicherheitspolitische Spannungen, Folgen des Klimawandels wie Fluten oder Waldbrände, internationale Konflikte, Verknappung von Rohstoffen und Ressourcen wie auch neuartige Bedrohungen im Cyberraum. Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr und Organisationen des Zivil- und Katastrophenschutzes werden in Zukunft eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Dadurch wird es noch bedeutender, dass wir als Politik den direkten Draht zu den Einsatzkräften vor Ort halten und im Gespräch bleiben“, so Thews.


Gruppe der Friedensschule aus Hamm besucht den Bundestag

61 Schüler:innen aus der Jahrgangsstufen 9 und 10 der Friedensschule in Hamm haben den örtlichen SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Thews im Bundestag besucht. Nachdem die Schüler:innen zuvor auf der Besuchertribüne des Plenarsaals einen Informationsvortrag von der Bundestagsverwaltung erhalten haben, wurde anschließend im Gespräch der Arbeitsalltag im Bundestag diskutiert und alle ihre Fragen wurden beantwortet, eine Plenardebatte und der Haushaltsausschuss erklärt.

Am Ende gab es für jede/n Schüler:in einen Bundestagsbeutel mit weiterführenden Info-Materialien. Zum Abschluss ging es auf die Reichstagskuppel mit toller Aussicht auf Berlin.

„Ich freue mich immer, wenn ich Besuch von Schulklassen und Gruppen aus dem Wahlkreis bekomme. Ich beantworte gerne ihre Fragen und sehe es als wichtige Aufgabe von Abgeordneten, den Menschen aus dem Wahlkreis die Arbeit hier in Berlin zu erläutern“, so Thews.


Präsident der THW-Bundesvereinigung zu Besuch in Werne

Der Bundestagsabgeordnete Michael Thews (SPD) und sein Bundestagskollege und Präsident der THW-Bundesvereinigung Martin Gerster (SPD) waren zu Besuch beim THW Werne. Als erster Präsident überhaupt macht Gerster eine mehrtägige Tour durch ganz Deutschland, um mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vor Ort in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen.

Die zusätzlichen neuen Fahrzeuge, die durch höhere Bundesmittel beschafft wurden und der immer größere Zulauf an neuen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bringen das THW auch hier in Werne dazu über Vergrößerungen zu reden. Gerade auch im Jugendbereich hat die Ortsgruppe Werne unglaublich viele Neuanmeldungen. „Ich bin begeistert über diesen Zulauf für eine ehrenamtliche Tätigkeit und unterstütze das THW Werne gerne weiter bei ihrer Vergrößerung“, so Thews.

Das THW Werne befindet sich in abschließenden Gesprächen mit der Stadt und dem Lippeverband, um sich weiter vergrößern zu können. Die Kläranlage südlich vom THW Gelände wird sich in den nächsten Jahren vergrößern müssen und es wird derzeit berechnet, wie viel Fläche dann dem THW zur Verfügung steht. Thews hatte zwischen den drei Parteien Gespräche vermittelt und ist froh, dass nun eine Lösung in Sicht scheint.

Martin Gerster und Michael Thews waren zudem sehr beeindruckt von dem neuen Zuhause der Ortsgruppe Werne. „Die Räumlichkeiten sind wirklich sehr ansprechend, modern und perfekt an die Bedürfnisse des THW angepasst. Auch gerade die eigene Übungsfläche, auf der auch das Blaulicht-Sommerfest vor kurzem stattfand, mit vielen selbst gebauten Trainingssituationen ist wirklich bemerkenswert“, resümierte Thews.

Als Dank für die vielen Ehrenamtlichen hat Martin Gerster einen Grillabend spendiert und sich für die Arbeit des THW Werne auch bei dem Einsatz im Ahrtal bedankt. Als Präsident der Bundesvereinigung und gemeinsam mit Michael Thews im Haushaltsausschuss des Bundestages möchte sich Gerster weiterhin für die Belange des THW einsetzen und dafür sorgen, dass die Helferinnen und Helfer bestmöglich ihre Arbeit vor Ort verrichten können.


Vier neue Fahrzeuge und die Suche nach dem neuen Standort

Der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews hat gemeinsam mit seinem Kollegen im Haushaltsausschuss und Präsident der THW-Bundesvereinigung Martin Gerster das THW Lünen besucht. „Durch deutliche Steigerungen der Bundesmittel konnten auch hier in kurzer Zeit vier neue Fahrzeuge beschafft werden und zum Teil 30 Jahre alte Vorgänger ersetzen“, so Thews.

Die Verantwortlichen des THW zeigten sich dankbar für die Unterstützung und die politische Hilfe, mit der dem THW in den letzten Jahren unter die Arme gegriffen wurde. Die Mitglieder der Ortsgruppe Lünen beschrieben ihre Situation bei Ausrüstung und Fuhrpark als „bestens ausgestattet“.

Thews weiter: „Bei Gesprächen über die Zukunft des THW ging es unter anderem um die Höhe der THW-Mittel im nächsten Haushalt, die Erweiterung der Aufgaben des THW (z. B. im Bereich der Hilfe bei Cyberangriffen) und die Verbesserung und Beschleunigung, wenn Städte und Gemeinden das THW in Katastrophenfällen anfordern.“

Außerdem sucht das THW Lünen derzeit einen neuen Standort. Nicht nur die neuen und größeren Fahrzeuge brauchen mehr Platz, sondern auch der nicht abreißende Zulauf an neuen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bringt die Ortsgruppe Lünen in Platznöte. Gerade auch immer mehr Frauen schließen sich dem THW an, sodass in Lünen die Räume umgestaltet werden mussten, um den Frauen einen Umkleideraum zur Verfügung zu stellen. Durch diese positiven Aspekte ist der aktuelle Platz einfach zu klein geworden. „Ich werde das THW gerne dabei unterstützen, eine neue und größere Heimat für die Ortsgruppe zu finden“, sagte der Bundestagsabgeordnete in einer Gesprächsrunde mit den Ortskräften.

„Als Haushaltspolitiker ist es für Martin und mich zudem eine wichtige Aufgabe, das THW für ihre Aufgaben bestens auszustatten. Gerade die Flutkatastrophe im Ahrtal hat gezeigt, wie wichtig diese blaue Eingreiftruppe im Ernstfall ist und wie dankbar wir für das zum Großteil ehrenamtliche Engagement sein müssen. Für uns ist klar: Wir werden immer alles in den Haushaltsberatungen dafür tun, dass die Arbeit der Ehrenamtlichen wie hier in Lünen bestmöglich unterstützt und gewährleistet wird“, so Thews abschließend.


Schulgruppe aus Hamm besucht den Bundestag

Die Albert-Schweitzer-Schule aus Hamm hat den örtlichen SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Thews im Bundestag besucht.

Aufgrund der hohen Termin-Dichte konnte Thews die Gruppe zwar nicht persönlich treffen, die Schülerinnen und Schüler wurden aber von seinem Büroleiter betreut.

Wie immer konnten die Schülerinnen und Schüler auch Fragen stellen. Dabei wurden sowohl „klassische“ politische Fragen („Was macht ein Bundestagsabgeordneter so?“ und „Wie viel verdient ein Abgeordneter?“) als auch eher ungewöhnlichere Fragen („Was für Ausbildungsberufe gibt es im Bundestag?“) und auch sehr persönliche Fragen („Haben Sie Kinder?“, „Wie sind sie zu diesem Beruf gekommen?“) gestellt, die auch alle beantwortet wurden.

„Ich freue mich immer, wenn ich Besuch von Schulklassen und Gruppen aus dem Wahlkreis bekomme. Wir haben ausgemacht, dass ich die Albert-Schweitzer-Schule in Kürze in Hamm besuchen und das Gespräch vertiefen werde“, so Thews.


Erste Lünener Besuchsgruppe nach 2 Jahren Pandemie

Das Lippe-Berufskolleg aus Lünen ist die erste Schule aus dem Kreis Unna nach zwei Jahren Pandemie, die den örtlichen SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Thews wieder in Berlin besuchen konnte. 17 Schüler:innen bekamen dabei eine Führung durch den Bundestag und konnten dem Abgeordneten direkt Fragen stellen. Dabei wurde der Gruppe zuerst erklärt, wie die Arbeit im Bundestag funktioniert und abläuft. Was passiert im Plenum? Wie funktionieren Ausschüsse? Wie läuft eine Sitzungswoche ab?

Vor allem wurde dabei auch der Tagesablauf eines Abgeordneten erklärt und wie die Ausschüsse funktionieren. Anhand des Terminkalenders wurde ein Beispieltag durchgegangen und wie die Mitarbeiter:innen dabei helfen.

Zum Abschluss konnten die Schüler:innen dem Abgeordneten dann noch Fragen stellen. Dabei wurden sowohl „klassische“ politische Fragen („Wie hoch ist der Bundeshaushalt?“, „Was machen Sie als Abgeordneter für unsere Stadt?“ und „Wie viel verdient ein Abgeordneter?“) als auch Fragen zur Mobilität des Abgeordneten („Fahren Sie mit dem Fahrrad durch das Regierungsviertel?“, „Wie funktioniert der Pendelverkehr?“) gestellt.

„Ich finde es wichtig, dass endlich wieder Besuchsgruppen erlaubt sind. Es ist auch Aufgabe der Abgeordneten den Menschen aus dem Wahlkreis die Arbeit hier in Berlin zu erklären und zu zeigen. In der Sitzungswoche und zwischen den Ausschusssitzungen kann das schon mal stressig werden, gerade jetzt in den Haushaltsberatungen. Dennoch macht es mir Spaß, die Fragen der Schüler:innen zu beantworten und ihnen einen kleinen Einblick in meinen Alltag zu gewähren“, so Thews. „Interessant dabei ist auch, wie unterschiedlich die Fragen der jungen Leute sind. Schulklassen stellen ganz andere Fragen als Berufsschulklassen. Die Gruppe des Berufskollegs wollte viel zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit wissen. Wir haben auch ausgiebig über den Umwelthaushalt und z.B. das Recyclinglabel diskutiert, während die Fragen von Schulklassen oft allgemeiner sind.“


Erste Besuchsgruppe nach 2 Jahren Pandemie

Die Martin-Luther-Schule aus Hamm ist die erste Schule nach zwei Jahren Pandemie, die den örtlichen SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Thews wieder in Berlin besuchen konnte. 40 Schüler:innen bekamen dabei eine Führung durch den Bundestag und konnten dem Abgeordneten direkt Fragen stellen. Dabei wurde der Gruppe zuerst erklärt, wie die Arbeit im Bundestag funktioniert und abläuft. Was passiert im Plenum? Wie funktionieren Ausschüsse? Wie läuft eine Sitzungswoche ab?

Dabei wurde ein Planspiel veranstaltet, bei dem ein Schüler die Rolle des Bundestagspräsidenten einnahm und eine weitere Schülerin die Rolle der Rednerin. Der Ablauf einer Plenarsitzung wurde simuliert und erklärt, was die Aufgaben des Präsidenten sind und wie mit Zwischenrufen und Fragen umzugehen ist.

Zum Abschluss könnten die Schüler:innen dem Abgeordneten dann noch Fragen stellen. Dabei wurden sowohl „klassische“ politische Fragen („Wie sind Sie zur Politik gekommen?“, „Was machen Sie als Abgeordneter für unsere Stadt?“ und „Wie viel verdient ein Abgeordneter?“) als auch ungewöhnlichere Fragen („Haben Sie einen Bodyguard?“, „Was ist Ihr Traumauto?“) und sehr spannende persönliche Fragen („Fiel es Ihnen schon einmal besonders schwer, zwischen zwei Entscheidungsmöglichkeiten zu wählen?“) gestellt.

„Ich finde es wichtig, dass endlich wieder Besuchsgruppen erlaubt sind. Es ist auch Aufgabe der Abgeordneten den Menschen aus dem Wahlkreis die Arbeit hier in Berlin zu erklären und zu zeigen. In der Sitzungswoche und zwischen den Ausschusssitzungen kann das schon mal stressig werden, gerade jetzt in den Haushaltsberatungen. Dennoch macht es mir Spaß, die Fragen der Schüler:innen zu beantworten und ihnen einen kleinen Einblick in meinen Alltag zu gewähren“, so Thews. „Tatsächlich war es auch das erste Mal, dass ich gefragt wurde, welches mein Traumauto ist“, scherzte Thews abschließend.


Kreislaufwirtschaft und Recycling vor Ort – Besuch von Michael Thews MdB bei Remondis in Lünen

Astronaut Matthias Maurer hat es mit eigenen Augen gesehen, unsere Atmosphäre ist eine für uns überlebenswichtige, dünne und verletzbare Gashülle. Die in Kühlmitteln eingesetzten FCKW’s haben unsere Ozonschicht geschwächt, uns alle gefährdet und sind verboten; andere Kühlmittel wie die teilfluorierten HFKW’s sind bis zu mehrere tausend mal klimaschädlicher als CO2. Wenn also heute ein alter Kühlschrank recycelt wird, müssen diese gefährlichen Stoffe zuverlässig aufgefangen und auch andere Stoffe wie Kunststoffe und Metalle separat gesammelt werden. Remondis hat für dieses Recycling in Lünen eine der modernsten Anlagen in Europa, genauso wie für den Bereich des Kunststoffrecyclings. Grund genug für Michael Thews, die Anlagen zu besichtigen, denn sie schützen natürliche Ressourcen und liefern einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

„Für mich ist es wichtig, dass wir die Voraussetzungen für ein hochwertiges und umfassendes Recycling in Deutschland ausbauen. Die Nachfrage nach recycelten Rohstoffen wird weiter steigen. Krisen wie der Krieg in der Ukraine werden diese Entwicklung noch beschleunigen.

Produkte müssen von der Industrie so geplant werden, dass sie möglichst zu 100% recycelt werden können. Damit die Informationen über die Zusammensetzung der Produkte auch beim Verwerter ankommen, können sie in einem digitalen Produktpass zur Verfügung gestellt werden. So kann ein digitaler Produktpass z.T. hochwertiges Recycling überhaupt erst möglich machen, weil die Informationen über die Zusammensetzung eines Produktes so auch beim Recyclingunternehmen ankommen. Deshalb fordern wir diesen Pass auch im Koalitionsvertrag“, so Thews.

Thews weiter: „Für mich ist eine hochwertige Kreislaufwirtschaft nicht nur eine Frage der Abfallwirtschaft, sondern eine Frage, ob eine produzierende Gesamtwirtschaft in Deutschland eine Zukunft hat.“

Im Gespräch mit der Geschäftsführung und Experten der Remondis-Gruppe hat Thews über die Zukunft der Kreislaufwirtschaft diskutiert. „Recyclingwirtschaft braucht klare politische Rahmenbedingungen. Mit Michael Thews haben wir in Lünen einen kompetenten Interessensvertreter der heimischen Wirtschaft. Wir hatten einen intensiven Austausch“, so Herwart Wilms, Geschäftsführer bei Remondis.

„Diesen Dialog über die Kreislaufwirtschaft werde ich die nächsten Jahre mit Kommunen, NGO’s und Unternehmen fortsetzen“, so Thews abschließend.

Hintergrund:

Die Rethmann-Gruppe, zu der auch Remondis gehört, hat 82.000 Mitarbeiter*innen, einen Jahresumsatz von ca. 21 Milliarden Euro und Anlagen und Firmenanteile in der ganzen Welt. Allein die Elektrorecycling-Abteilung hat eine Fläche von 30.000 m² und 92 Mitarbeiter*innen in Lünen. Sie recycelt rund 215.000 Tonnen Elektroschrott pro Jahr. Den Elektroschrott verarbeiten sie hier zu vermarktungsfähigen Recyclingrohstoffen wie Metalle, Glas und Kunststoffe. Im Kunststoffrecycling wird der Sekundärrohstoff dann direkt weiterverarbeitet und zu befüllbaren Objekten wie Flaschen, Tuben, Dosen oder einfachen Deckeln verarbeitet.


Für ein Jahr in die USA – Michael Thews MdB ruft zu Bewerbung auf

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews ermutigt junge Berufstätige und Auszubildende sowie Schülerinnen und Schüler, sich für das 40. Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) zu bewerben.

Das Patenschaftsprogramm des Bundestages bietet für junge Leute die einmalige Chance, für ein Jahr als Botschafter in die USA zu reisen. Die diesjährige Bewerbungsphase läuft seit dem 02. Mai 2022.

„Der Bundestag vergibt ein tolles Stipendium und übernimmt sämtliche Reise- und Programmkosten sowie die nötigen Versicherungsleistungen. Ich würde mich freuen, wenn für das Programmjahr 2023/2024 jemand aus meinem Wahlkreis in die USA fährt“, so Thews.

Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, die 2023 im Alter zwischen 15 und 17 Jahren sind, sowie junge Berufstätige und Auszubildende, die im Sommer 2023 höchstens 24 Jahre alt sind. Ein geleisteter Freiwilligendienst wird auf die Altersgrenze angerechnet. Alle Details und Bewerbungsunterlagen sind unter www.bundestag.de/ppp abrufbar. Wichtig ist es, bei der Bewerbung den Wahlkreis von Michael Thews anzugeben. Die Bewerbungsphase endet am 9. September 2022.

„Das Programm bietet die einmalige Chance für ein Jahr die USA kennenzulernen – ob Politik, Gesellschaft oder Kultur. Schülerinnen und Schüler lernen gemeinsam mit amerikanischen Jugendlichen und besuchen vor Ort die Highschool. Junge Berufstätige und Azubis arbeiten indes in einem amerikanischen Betrieb und können so internationale Erfahrung in der Berufswelt sammeln. Ausflüge mit der Gastfamilie und viele weitere tolle Erlebnisse sind vorprogrammiert“, erklärt Thews und freut sich auf aussagekräftige Bewerbungen aus Hamm, Lünen, Werne oder Selm.


Speiseöl-Herstellung läuft in Hamm weiter auf Hochtouren

Auf Einladung der Firma ALPLA hat der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews den Speiseöl-Hersteller Brökelmann, auch bekannt als Brölio, in Hamm besucht. ALPLA ist Hersteller von Kunststoffverpackungen und produziert in Hamm in einem In-house Werk die Kunststoffflaschen für Brölio, die dann direkt mit Öl gefüllt werden. Durch dieses integrierte Werk des Kunststoff-Herstellers werden Transportwege, Kosten und CO₂ eingespart.

„Wie soll die Verpackung der Zukunft aussehen und wie nachhaltig soll sie eigentlich sein? Noch immer werden viele Verpackungen aus Kunststoff hergestellt. Sie müssen in Zukunft besser gesammelt, hochwertiger recycelt werden und dürfen nicht in die Umwelt gelangen“, so Thews.

Thews weiter: „Wo es möglich ist, sollten wir auf Mehrwegsysteme übergehen, um Verpackungen einzusparen. Gutes Recycling beginnt schon bei der Planung einer Verpackung, hier spielen die Hersteller eine große Rolle. An sie werden wir politisch Anforderungen stellen, wir werden aber auch ökologisch sinnvolle und klimafreundliche Verfahren fördern.“

Das Unternehmen ALPLA denkt vom Design bis hin zur Wiederverwendung darüber nach, wie geschlossene Kreisläufe am besten erreicht werden können. Nach einem inhaltlichen Austausch wurde der Bundestagsabgeordnete noch durch das Brölio Werk geführt. Die Ölmühle produziert ca. 500.000 Flaschen Speiseöl, also ca. 15 Millionen pro Monat. Exportiert wird europaweit und bis nach Israel. Die Produktion des Unternehmens ist in den letzten Monaten noch einmal angestiegen. „Ein wichtiger Beitrag, gerade jetzt, wo einige Speiseöle im Supermarktregal selten und teuer geworden sind. Bei vielen Menschen entstand der Eindruck, dass weniger produziert wird. Ich finde es sehr gut, dass die Ölmühle ihre Produktion nicht einschränken muss, sondern voll weiter produzieren kann“ sagt Thews.

Der Ukraine-Krieg ist hier vor allem beim Preis und bei der Auswahl der Saat zu spüren. Derzeit wird die Produktion vermehrt auf Rapsöl anstatt Sonnenblumenöl umgestellt.

Thews: „Die Firma ALPLA hat mir bei dem Termin einige ihrer Probleme bei der europäischen Zulassung von bestimmten Recycling-Materialien geschildert, bei denen ich versuchen werde zu helfen. Wir werden in dieser Legislaturperiode viele Änderungen im Bereich der Verpackung, Kunststoffe und Kreislaufwirtschaft vornehmen. Gespräche mit den Unternehmen oder Verbänden helfen mir bei meiner Arbeit im Bundestag und geben einen wichtigen Input, wie die Situation im Kreislauf selbst derzeit aussieht.“

Hintergrundinfos:

Es ist derzeit leider nicht möglich Polyolefine in einem Kreislauf zu verwerten und wieder für Kunststoffverpackungen zu nutzen, obwohl sie etwa 70 % des europäischen Marktes (Angabe der Firma Alpha) ausmachen. Zudem ist es nicht möglich Rezyklate (Recycling-Material) aus dem Nicht-Lebensmittelbereich für den Lebensmittelbereich zu verwenden, obwohl es hier vielversprechende Versuche gegeben hat.

Rezyklate sind außerdem derzeit noch teurer in der Beschaffung als neu hergestellter Kunststoff.

ALPLA ist ein weltweit agierendes Unternehmen und hat in Deutschland 1.300 Mitarbeiter:innen in 13 Produktionsstätten und zwei Recyclingwerken. ALPLA möchte sich in Zukunft mehr für die Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft einsetzen und bat den Abgeordneten deshalb zu einem Gespräch über die Zukunft der Verpackung, des Recyclings und der Müllvermeidung.


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