Bau-Turbo: Mehr Tempo gegen steigende Wohnkosten

Steigende Baupreise, Inflation und lange Genehmigungsverfahren erschweren den Bau bezahlbarer Wohnungen. Wie der Bau-Turbo hier helfen kann, war Thema der Diskussionsveranstaltung „Bündnis für Wohnen: Mehr Wohnraum durch Bau-Turbo“ der SPD-Bundestagsfraktion im Foyer des Bauvereins zu Lünen.

Michael Thews MdB diskutierte gemeinsam mit Hendrik Bollmann MdB, Sprecher der AG Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Unterberg, Vorstand des Bauvereins zu Lünen, sowie Gästen aus der Region über schnellere Verfahren, sozialen Wohnungsbau, kommunale Wohnungsbaugesellschaften und praxistaugliche Baustandards.

Michael Thews betonte: „Bezahlbares Wohnen ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit. Wir brauchen mehr Tempo beim Bauen, aber wir dürfen dabei Klimaschutz, gute Stadtentwicklung und die Interessen der Mieterinnen und Mieter nicht gegeneinander ausspielen. Der Bau-Turbo setzt genau dort an, wo Wohnungsbau bislang oft viel Zeit verliert: im Planungs- und Genehmigungsrecht. Kommunen können dringend benötigte Wohnungsbauprojekte schneller ermöglichen, ohne in jedem Fall erst langwierige Bebauungsplanverfahren durchlaufen zu müssen. Entscheidend bleibt aber die Zustimmung der Städte vor Ort. Damit wird Tempo gemacht, ohne die kommunale Planungshoheit auszuhebeln.“

„Bezahlbare Baustandards sind ein wichtiger Hebel für die Reduzierung der immer weiter steigenden Kosten. Nicht jede Norm ist sicherheitsrelevant. Mit dem Gebäudetyp E soll einfacher und günstiger gebaut werden können, ohne bei Sicherheit, Brandschutz oder Stabilität Abstriche zu machen. Wenn wir bezahlbarer bauen wollen, müssen wir unterscheiden zwischen dem, was notwendig ist, und dem, was Baukosten unnötig in die Höhe treibt“, erklärte Hendrik Bollmann.

„Wer bezahlbaren Wohnraum schaffen will, braucht verlässliche Rahmenbedingungen, klare Zuständigkeiten und planbare Förderungen. Genossenschaftliche Wohnungsbaugesellschaften können dabei ein starker Partner sein”, so Carsten Unterberg.

Steven Roch, Landtagskandidat der SPD in Lünen, sagte: „Gerade in Lünen spüren viele Menschen den Druck auf dem Wohnungsmarkt. Wir brauchen zeitnah mehr bezahlbare Wohnungen und lebendige Quartiere mit guter Infrastruktur.“

Im Anschluss konnten die Besucherinnen und Besucher Fragen stellen und eigene Erfahrungen einbringen. Der Werner Bürgermeister Lars Hübchen lobte den Bau-Turbo ausdrücklich und berichtete, dass Werne das Instrument bereits bei mehreren Projekten anwendet. Die Veranstaltung machte deutlich: Bezahlbarer Wohnraum braucht Tempo, verlässliche Förderung und eine enge Zusammenarbeit von Bund, Land, Kommunen und Wohnungswirtschaft.


35 US-amerikanische Stipendiat:innen suchen Gastfamilien – Michael Thews MdB unterstützt deutsch-amerikanischen Schüleraustausch im Wahlkreis

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm, kurz PPP, ist ein Vollstipendium für den deutsch-amerikanischen Schüleraustausch. Es wird seit 1983 jährlich vom Deutschen Bundestag und dem US-Kongress angeboten. Jugendliche aus den USA und Deutschland können im Rahmen des Programms als Junior-Botschafter:innen ein Schuljahr im jeweils anderen Land verbringen. Ziel ist es, die Freundschaft, das gegenseitige Verständnis und den Kulturaustausch zwischen Deutschland und den USA zu stärken.

Auch im Sommer 2026 reisen wieder Jugendliche aus den USA nach Deutschland, um ihren Schüleraustausch zu beginnen. Bundestagsabgeordnete übernehmen dabei Patenschaften für die Teilnehmenden. Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews unterstützt das Programm in seinem Wahlkreis Hamm, Lünen, Selm und Werne.

„Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist gelebte Völkerverständigung. Junge Menschen lernen ein anderes Land nicht nur aus Büchern kennen, sondern durch Alltag, Schule, Familie und persönliche Begegnungen. Gerade in politisch herausfordernden Zeiten ist es wichtig, Brücken zwischen unseren Gesellschaften zu bauen und den Austausch zwischen Deutschland und den USA zu stärken“, erklärt Michael Thews.

Für die Durchführung des Austauschs ist im Wahlkreis die gemeinnützige Austauschorganisation Experiment zuständig. Deutschlands älteste gemeinnützige Austauschorganisation begleitet seit über 90 Jahren internationale Begegnungen und Austauschprogramme.

Für 35 Jugendliche aus den USA werden aktuell Gastfamilien gesucht. Diese sollen den Austauschschüler:innen ein Zuhause auf Zeit geben. Gastfamilie können ganz unterschiedliche Haushalte werden, etwa Familien mit Kindern, Paare ohne Kinder, Alleinerziehende, Patchworkfamilien oder Regenbogenfamilien. Entscheidend sind Offenheit, Neugier, Humor, Toleranz und die Bereitschaft, sich auf ein neues Familienmitglied auf Zeit einzulassen.

„Gastfamilien leisten einen wichtigen Beitrag für den internationalen Austausch. Sie öffnen nicht nur ihre Tür, sondern auch ihren Alltag und ihr Familienleben. Daraus entstehen oft Freundschaften, die weit über das Austauschjahr hinaus bestehen bleiben. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich auch in Hamm, Lünen, Selm und Werne Familien finden, die einem jungen Menschen aus den USA diese besondere Erfahrung ermöglichen“, so Thews.

Die Jugendlichen aus den USA sind zwischen 15 und 17 Jahre alt. Im August 2026 besuchen sie zunächst für einen Monat ein Vorbereitungscamp mit Intensivsprachkurs in Deutschland. Am 5. September reisen sie anschließend zu ihren Gastfamilien weiter, bei denen sie für zehn Monate leben werden.

Interessierte Familien können sich an die Geschäftsstelle von Experiment in Bonn wenden. Ansprechpartner ist Experiment unter der Telefonnummer 0228 95722 41 oder per E-Mail an gastfreundlich@experiment-ev.de. Weitere Informationen rund um das Thema Gastfamilie gibt es unter www.experiment-ev.de/gastfamilie-werden.

Zudem startet im Mai die Bewerbungsphase für deutsche Jugendliche, die mit dem PPP-Stipendium ein Auslandsjahr in den USA verbringen möchten. Bewerbungen für das 44. Parlamentarische Patenschafts-Programm im Schuljahr 2027/2028 sind zwischen dem 2. Mai und dem 11. September 2026 möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.bundestag.de/ppp.

Über Experiment

Experiment ist Deutschlands älteste gemeinnützige Austauschorganisation. Seit über 90 Jahren setzt sich der Verein für den Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen ein. Experiment ist das deutsche Mitglied der Federation of The Experiment in International Living. Jährlich reisen über 2.000 Teilnehmende mit Experiment ins Ausland und nach Deutschland. Zu den Kooperationspartnern gehören unter anderem die US-Botschaft, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der Deutsche Bundestag. Weitere Informationen gibt es unter www.experiment-ev.de.


Einblicke in den Bevölkerungsschutz: Michael Thews besucht THW-Ortsverband Hamm

Beim Besuch des Technischen Hilfswerks (THW) in Hamm hat sich der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Thews ein umfassendes Bild von der Arbeit und den aktuellen Herausforderungen des Ortsverbands gemacht. Im Mittelpunkt stand ein offener Austausch mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie eine Führung durch die technischen Anlagen.

Ein besonderer Schwerpunkt des Ortsverbands Hamm liegt auf der Ölschadenbekämpfung in Gewässern. Dabei kommen spezialisierte Verfahren zum Einsatz, um ausgelaufene Schadstoffe aufzunehmen, zu trennen und wiederaufzubereiten. “Mich hat besonders beeindruckt, mit welcher Präzision hier gearbeitet wird. Dass Öl mit einer Reinheit von bis zu 99,5 Prozent zurückgewonnen und wieder in den Kreislauf, etwa in Raffinerien, zurückgeführt werden kann, zeigt die enorme technische Leistungsfähigkeit des THW”, so Thews.

Neben der technischen Ausstattung ging es auch um die personelle Situation. Der Ortsverband ist insgesamt gut aufgestellt, wünscht sich jedoch mehr (weibliche) Unterstützung. “Das THW lebt vom Engagement vieler Ehrenamtlicher. Es wäre ein starkes Signal, wenn sich noch mehr Frauen für diese wichtige Aufgabe begeistern lassen”, betont Thews.

Auch die internationale Einbindung des THW wurde thematisiert. Der Ortsverband Hamm ist Teil von “RescEU”, einem europaweiten Netzwerk zur Katastrophenhilfe. Dadurch können die Einsatzkräfte auch über nationale Grenzen hinaus tätig werden. Selbst bei schwersten Unglücken, etwa nuklearen Katastrophen wie der Tschernobyl-Katastrophe, könnten spezialisierte Kräfte des THW im Zuge des RescEU Moduls in den Einsatz kommen, um Fluchtkorridore zu dekontaminieren.

Der Besuch stand auch im Kontext des umfangreichen Neubauprogramms des Bundes für das THW. Insgesamt 2,7 Milliarden Euro stellt der Bund für neue Unterkünfte bereit, davon profitieren bundesweit 140 Standorte. Für Hamm sind Investitionen von bis zu 15 Millionen Euro vorgesehen. “Wir haben Wort gehalten. Der Neubau wird das THW in Hamm nachhaltig stärken und den vielen engagierten Helferinnen und Helfern moderne und zukunftsfähige Bedingungen bieten”, erklärt Thews.

Die Planungen für den neuen Standort laufen derzeit, Details können aus verständlichen Gründen noch nicht öffentlich gemacht werden. Klar ist jedoch bereits, dass der Ortsverband erheblich von den Investitionen profitieren wird.

“Das THW ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Bevölkerungsschutzes. Der Besuch hat erneut gezeigt, mit welcher Professionalität und welchem Einsatz hier gearbeitet wird. Dafür gebührt allen Ehrenamtlichen großer Respekt und Unterstützung”, so Thews abschließend.


EU-Projekttag an der Martin-Luther-Schule Hamm: Michael Thews im Austausch mit engagierten Schüler:innen

Im Rahmen des EU-Projekttags hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews die Martin-Luther-Schule in Hamm besucht. Nach einer Führung durch die Schule erhielt er zunächst Einblicke in die Arbeit der Schülerfirma, bevor er sich in einer Diskussionsrunde den Fragen von Schüler:innen einer 10. Klasse stellte.

Besonders beeindruckt zeigte sich Thews von der Schülerfirma, die eigenständig organisiert wird. Die Jugendlichen übernehmen alle Abläufe selbst, vom Einkauf bis zum Verkauf. Im Schulkiosk werden frisch zubereitete Speisen für maximal einen Euro angeboten, überwiegend vegan und fair gehandelt.

Ein zentrales Projekt ist eine kulinarische Weltreise. Dabei sammeln die Schüler:innen Rezepte aus ihren Herkunftsländern, häufig basierend auf Familienrezepten. Geplant ist ein Kochbuch mit rund 25 Gerichten, ergänzt um persönliche Geschichten und Hintergründe zu den jeweiligen Ländern. Für den Druck der Auflage werden noch etwa 5.500 Euro benötigt.

Auch im Cateringbereich ist die Schülerfirma aktiv. Für Veranstaltungen werden Fingerfood-Buffets für bis zu 100 Gäste vorbereitet. Planung, Zubereitung und Service erfolgen vollständig durch die Schüler:innen, meist über einen Zeitraum von zwei Tagen.

Michael Thews erklärt: „Hier wird nicht nur gekocht, hier wird Verantwortung übernommen und unternehmerisches Denken ganz praktisch gelernt. Solche Projekte zeigen, wie viel Potenzial in unseren Schulen steckt und wie wichtig praxisnahe Bildung ist.“

Lehrerin Monika Folkerts, die das Projekt begleitet, betont: „Uns ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen und ihre eigenen Ideen einbringen können. Die Schülerfirma verbindet praktisches Lernen mit Teamarbeit und interkulturellem Austausch. Das Kochbuch ist dafür ein besonderes Beispiel, weil hier persönliche Geschichten und unterschiedliche Kulturen zusammenkommen.“

In der anschließenden Diskussionsrunde nutzten die Schüler:innen die Gelegenheit, eine Vielzahl politischer Themen anzusprechen. Neben Fragen zur Wehrpflicht, zur Rente und zur Inflation ging es auch um internationale Konflikte, die Zukunft der Europäischen Union sowie um innenpolitische Themen wie Drogenpolitik und soziale Gerechtigkeit.

Thews zog ein positives Fazit: „Das Interesse und die inhaltliche Tiefe der Fragen haben mich sehr beeindruckt. Viele junge Menschen setzen sich intensiv mit politischen Themen auseinander. Genau dieser Austausch ist ein wichtiger Baustein für eine lebendige Demokratie.“

Der EU-Projekttag bietet Schülerinnen und Schülern jedes Jahr die Möglichkeit, mit Politikerinnen und Politikern ins Gespräch zu kommen und Einblicke in politische Entscheidungsprozesse zu erhalten.


Girls’ Day im Bundestag: Açelya Tamara Macit aus Selm erlebt Politik hautnah

Im Rahmen des bundesweiten Girls’ Day hat die 15-jährige Açelya Tamara Macit aus Selm den Bundestagsabgeordneten Michael Thews in Berlin besucht und dabei einen direkten Einblick in den politischen Alltag erhalten.

Der Girls’ Day der SPD-Bundestagsfraktion bot den Teilnehmerinnen ein vielfältiges Programm. Neben einer Begrüßung und einem gemeinsamen Frühstück mit der Fraktionsspitze standen ein Austausch mit weiblichen Abgeordneten im Rahmen eines „Speed-Datings“, ein Planspiel zur politischen Entscheidungsfindung sowie der Besuch einer Plenarsitzung auf dem Programm.

Açelya zeigte sich besonders beeindruckt von der persönlichen Atmosphäre: „Alle waren sehr nett und freundlich zu mir. Ich habe mich direkt wohlgefühlt.“ Ein besonderes Highlight war für sie der persönliche Austausch mit Michael Thews: „Wir haben zusammen gegessen und ich konnte ihm auch persönliche Fragen stellen. Das war richtig spannend.“

Auch die Abläufe im Bundestag haben bei ihr Eindruck hinterlassen: „Ich fand es total interessant zu sehen, wie Politiker arbeiten und wie viele verschiedene Themen gleichzeitig behandelt werden.“

Michael Thews betont die Bedeutung solcher Formate: „Der Girls’ Day ist eine wichtige Möglichkeit, jungen Frauen Politik näherzubringen und ihnen zu zeigen, dass sie sich einbringen können. Es freut mich sehr, dass Açelya diese spannenden Erfahrungen mitnehmen konnte.“

Der Girls’ Day ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen und soll insbesondere Einblicke in Berufsfelder ermöglichen, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind, dazu zählt auch die Politik.

„Ich kann nur jeder empfehlen, so eine Chance zu nutzen. Man lernt viel und bekommt einen ganz anderen Blick auf Politik“, so Açelya abschließend.


Bund bewilligt Millionenförderung für die Sanierung der Sportanlage Schwansbell

Der Bund fördert die umfassende Sanierung der Sportanlage Schwansbell in Lünen mit 2,68 Millionen Euro aus dem Programm Sanierung kommunaler Sportstätten. Das Gesamtvolumen des Projekts liegt bei rund 3,57 Millionen Euro. Damit werden 75 Prozent der förderfähigen Kosten vom Bund übernommen.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews begrüßt die Bewilligung ausdrücklich: „Das ist eine ausgezeichnete Nachricht für Lünen und für den Sport in der gesamten Region. Mit der Förderung können wir eine traditionsreiche Sportstätte zukunftsfest machen. Die Anlage Schwansbell ist nicht nur sportliche Heimat des Lüner SV, sondern auch ein wichtiger sozialer Treffpunkt für viele Menschen.“

Geplant ist eine umfassende Sanierung der Sportfreianlage. Dazu gehören unter anderem die Erneuerung des Naturrasenplatzes inklusive Beregnungsanlage, die Sanierung der Steh- und Sitzplatztribünen, eine neue LED-Flutlichtanlage, barrierefreie Zugänge, die Pflasterung des Parkplatzes sowie die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Tribünendach. Auch Brandschutz, Statik und Rettungswege werden auf den aktuellen Stand gebracht.

„Der Bund investiert hier ganz bewusst in Sportstätten, die mitten im Alltag der Menschen stehen“, so Thews weiter. „Sport verbindet Generationen, stärkt den Zusammenhalt und ist ein wichtiger Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Genau dafür ist dieses Programm gemacht.“

Auch Lünens Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg hebt die Bedeutung der Förderung hervor: „Die Bewilligung ist ein starkes Signal für unsere Stadt. Die Sportanlage Schwansbell ist ein Aushängeschild für Lünen. Mit der Unterstützung des Bundes können wir die Anlage modernisieren, barrierefrei gestalten und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit leisten. Ich danke Michael Thews für seinen Einsatz in Berlin.“

Die Umsetzung der Maßnahme ist für die Jahre 2028 bis 2029 vorgesehen. Während der Bauphase soll die Anlage möglichst weiter nutzbar bleiben.

„Bund, Kommune und Vereine ziehen hier an einem Strang“, betont Thews abschließend. „So entstehen Investitionen, die langfristig wirken und den Menschen vor Ort ganz konkret zugutekommen.“


SPD lädt zum Dialog über Wohnungsbau und Mieterschutz nach Lünen ein: “Bündnis für Wohnen – mehr Wohnraum durch Bau-Turbo”

Der Wohnungsmarkt in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. In vielen Städten fehlt es an bezahlbarem Wohnraum, während Mieten weiter steigen und Bauprojekte nur schleppend vorankommen. Hohe Baukosten, langwierige Genehmigungsverfahren und Fachkräftemangel bremsen den dringend benötigten Wohnungsbau aus. Gleichzeitig verschärft sich die Situation für viele Mieterinnen und Mieter spürbar.

Der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews dazu: “Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich deshalb für mehr bezahlbaren Wohnraum und eine Stärkung der Mieterrechte ein. Ein zentraler Baustein ist dabei der sogenannte Bau-Turbo. Mit diesem Gesetz sollen Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt, Investitionen in den sozialen Wohnungsbau erhöht und Kommunen gezielt unterstützt werden.”

Vor diesem Hintergrund lädt die SPD-Bundestagsfraktion zu einer öffentlichen Dialogveranstaltung nach Lünen ein, bei der aktuelle Herausforderungen und konkrete Lösungsansätze diskutiert werden. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Beschleunigung von Bauverfahren, die Stärkung des sozialen Wohnungsbaus, die Unterstützung kommunaler Wohnungsunternehmen sowie klimagerechtes und ressourcenschonendes Bauen. Auch der Schutz von Mieterinnen und Mietern wird ein zentrales Thema sein.

„Wir müssen schneller bauen, bezahlbar bauen und gleichzeitig die Interessen der Mieterinnen und Mieter im Blick behalten. Der Bau-Turbo ist ein wichtiger Schritt, aber entscheidend ist die Umsetzung vor Ort“, erklärt Michael Thews.

Die Veranstaltung „SPD-Fraktion im Dialog: Bündnis für Wohnen, mehr Wohnraum durch Bau-Turbo“ findet am Mittwoch, 13. Mai 2026, von 18:00 bis 19:30 Uhr im Foyer des Bauverein zu Lünen eG, Lange Straße 99, 44532 Lünen, statt.

Als Gesprächspartner stehen neben dem stellvertretenden Vorsitzenden des Umweltausschusses im Bundestag, Michael Thews auch Hendrik Bollmann, Sprecher der AG Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen der SPD-Bundestagsfraktion, sowie Carsten Unterberg, Vorstand Bauverein Lünen, zur Verfügung. Die Moderation übernimmt Steven Roch.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Fragen, Anregungen und Erfahrungen einzubringen und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Eine Anmeldung ist bis zum 5. Mai 2026 unter www.spdfraktion.de/termine möglich.


Tag der Städtebauförderung 2026: Bund investiert gezielt in Städte und Gemeinden im Wahlkreis

Am 9. Mai 2026 findet bundesweit der Tag der Städtebauförderung statt. Unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ beteiligen sich rund 600 Städte und Gemeinden mit mehr als 700 Veranstaltungen. Bürgerinnen und Bürger können dabei erleben, wie konkrete Projekte ihre Nachbarschaften verbessern und ihre Städte lebenswerter machen.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Thews betont die Bedeutung der Städtebauförderung für die Region:

„Die Städtebauförderung ist eines der wichtigsten Instrumente für lebenswerte Städte und starke Quartiere. Sie sorgt dafür, dass Innenstädte attraktiver werden, neue Begegnungsorte entstehen und sich unsere Städte an die Herausforderungen der Zukunft anpassen können.“

Auch im Wahlkreis mit Hamm, Lünen, Werne und Selm zeigt sich die Wirkung dieser Förderung sehr konkret. Im Jahr 2025 wurden gezielt Projekte mit Bundesmitteln unterstützt:

In Hamm wurden mehrere Maßnahmen gefördert. Für das Projekt Hamm Werries aus dem Programm „Lebendige Zentren“ wurden rund 2,75 Millionen Euro Bundesmittel bereitgestellt. Zusätzlich flossen rund 611.000 Euro in die Entwicklung des Stadtteils Pelkum im Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“.

In Werne wurde die Innenstadtentwicklung weiter vorangebracht. Für den Masterplan Innenstadt im Programm „Lebendige Zentren“ wurden 2025 weitere 451.000 Euro (insgesamt 998.000 Euro) Bundesmittel bereitgestellt.

Auch in Lünen und Selm laufen weiterhin wichtige Maßnahmen der Städtebauförderung. Dazu zählen unter anderem Projekte zur Stärkung von Quartieren, Innenstädten und sozialen Infrastrukturen. Diese Maßnahmen wurden in den vergangenen Jahren bewilligt und werden über mehrere Jahre hinweg umgesetzt.

Diese Zahlen zeigen, dass die Städtebauförderung direkt vor Ort wirkt und sowohl große Städte als auch kleinere Kommunen erreicht.

„Gerade bei uns im Wahlkreis wird sichtbar, was diese Förderung bewirkt. Sie schafft Orte der Begegnung, stärkt den sozialen Zusammenhalt und verbessert ganz konkret die Lebensqualität“, so Thews weiter.

Die Städtebauförderung ist ein gemeinsames Programm von Bund, Ländern und Kommunen. Seit 1971 wurden bundesweit mehr als 12.500 Projekte in rund 4.000 Städten und Gemeinden unterstützt. Der Bund hat dafür insgesamt rund 23,9 Milliarden Euro bereitgestellt.

Im Jahr 2026 stellt der Bund erstmals 1 Milliarde Euro für die Städtebauförderung zur Verfügung. Bis 2029 sollen die Mittel auf rund 1,6 Milliarden Euro steigen. Damit wird die Unterstützung für Städte und Gemeinden deutlich ausgebaut.

„Diese Investitionen sind gut angelegt. Sie stärken unsere Städte wirtschaftlich, sozial und ökologisch und sorgen dafür, dass sich die Menschen bei uns zuhause fühlen“, erklärt Thews.

Am Tag der Städtebauförderung laden viele Kommunen dazu ein, Projekte vor Ort kennenzulernen. Geplant sind unter anderem Stadtspaziergänge, Baustellenbesichtigungen, Ausstellungen und Quartiersfeste. Dabei können sich Bürgerinnen und Bürger informieren und eigene Ideen für die Entwicklung ihrer Stadt einbringen.


Lippe Berufskolleg Lünen als Verbraucherschule der Stufe Gold ausgezeichnet

Michael Thews: „Alltagskompetenz gehört fest in den Unterricht“

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews begrüßt die Auszeichnung des Lippe Berufskollegs in Lünen als sogenannte Verbraucherschule. Die Ehrung wird vom Verbraucherzentrale Bundesverband vergeben und würdigt Schulen, die junge Menschen gezielt auf Herausforderungen im Alltag vorbereiten.

Verbraucherschulen vermitteln wichtige Kompetenzen in Bereichen wie Finanzen, Ernährung, Mediennutzung und nachhaltigem Konsum. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler zu befähigen, informierte und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

„Gerade in Zeiten von Fake News, Online-Abos oder neuen Bezahlmodellen wie ‘Buy now, pay later’ ist es wichtiger denn je, junge Menschen frühzeitig zu stärken“, erklärt Thews. „Das Lippe Berufskolleg zeigt vorbildlich, wie praxisnahe Verbraucherbildung im Schulalltag gelingen kann.“

Auch die Schulleiterin Rita Vonnahme betont die Bedeutung der Auszeichnung: „Unser Ziel ist es, unsere Schülerinnen und Schüler fit für den Alltag zu machen. Die Auszeichnung als Verbraucherschule bestätigt unseren Ansatz, lebensnahe Themen fest im Unterricht zu verankern.“

Bundesweit wurden in diesem Jahr 121 Schulen ausgezeichnet, die zusammen rund 68.400 Schülerinnen und Schüler erreichen.

Thews sieht in der Verbraucherbildung einen wichtigen Baustein für gesellschaftliche Teilhabe: „Wer wirtschaftliche Zusammenhänge versteht und kritisch mit Konsum umgeht, kann selbstbestimmter leben. Das ist auch eine Frage von Chancengleichheit.“

Zugleich macht der Abgeordnete deutlich, dass die Förderung solcher Angebote langfristig gesichert werden müsse: „Die Verbraucherschule ist ein starkes Netzwerk, das Schulen konkret unterstützt. Dieses Engagement darf nicht von befristeten Mitteln abhängen. Wir müssen hier für Verlässlichkeit sorgen.“

Abschließend gratuliert Thews der Schulgemeinschaft in Lünen: „Diese Auszeichnung ist eine tolle Anerkennung für die engagierte Arbeit vor Ort.“


Michael Thews besucht EDEKA und Logipack in Hamm, Austausch über Zukunft der Mehrwegsysteme

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews hat die Unternehmen EDEKA und Logipack Service GmbH in Hamm besucht. Vor Ort erhielt er eine Führung durch beide Anlagen und informierte sich über die Abläufe rund um Sortierung, Logistik und Aufbereitung von Mehrwegverpackungen im Getränkebereich.

Der Standort von EDEKA in Hamm ist ein reiner Mehrwegstandort mit einer Fläche von rund 146.000 Quadratmetern. Jährlich werden dort etwa 23 Millionen Getränkekisten bewegt. Für die Logistik sind unter anderem 57 eigene Lkw im Einsatz. Bei der Sortierung unterstützen moderne Roboteranlagen, die derzeit sechs verschiedene Flaschensorten automatisch erkennen und sortieren können. Gleichzeitig befinden sich im deutschen Mehrwegsystem mehr als 200 unterschiedliche Flaschenvarianten und 1.200 verschiedene Rahmen im Umlauf. Diese hohe Vielfalt wurde von allen Beteiligten als Herausforderung für effiziente Kreisläufe bewertet. “Für die Wiederverwendung von Flaschen wäre es definitiv von Vorteil, nur eine gewisse Anzahl von verschiedenen Flaschenarten zuzulassen. Diese enorme Individualität bringt den Kunden nichts, kostet aber in der Sortierung unglaublich viel Zeit und Geld”, so Thews. “Zudem ist die Komplexität, die sich daraus ergibt, für uns mit hohen Investitionen in die Anlagen verbunden”, ergänzt Rainer Schwittay, Leiter Zentrale Mehrweglogistik bei EDEKA.

Beim Besuch der Logipack Service GmbH wurde deutlich, welche Rolle spezialisierte Logistikunternehmen für funktionierende Getränkekreisläufe spielen. Logipack entwickelt und betreibt Verpackungs- und Transportlösungen, die von mehreren Herstellern und Händlern gemeinsam genutzt werden können. Dazu gehören unter anderem standardisierte Transportrahmen und spezielle Großverpackungen, mit denen insbesondere Sixpacks effizient auf Paletten gebündelt und transportiert werden können. Solche Systeme werden von verschiedenen Unternehmen gemeinsam genutzt und erleichtern so die Logistik entlang der gesamten Lieferkette und sorgen für kürzere Transportwege. Hintergrund ist eine Veränderung im Konsumverhalten. Während früher häufiger komplette Getränkekisten gekauft wurden, greifen viele Verbraucherinnen und Verbraucher zunehmend zu kleineren Einheiten wie Sixpacks oder einzelnen Flaschen. Für Handel und Hersteller bedeutet das neue Anforderungen an Verpackung, Transport und Sortierung. Unternehmen wie Logipack entwickeln dafür Lösungen, damit auch kleinere Gebinde effizient transportiert und möglichst ressourcenschonend in bestehende Mehrweg- und Logistiksysteme integriert werden können.

Im Anschluss fand ein gemeinsamer Austausch mit Vertreter:innen von Pro Mehrweg, der Stiftung Initiative Mehrweg, des Bundesverbands des Deutschen Getränkefachgroßhandels sowie des Handelsverbands Deutschland statt. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen im Bereich der Mehrwegsysteme sowie die Auswirkungen der neuen europäischen Verpackungsverordnung Packaging and Packaging Waste Regulation.

“Mehrweg ist ein zentraler Baustein der Kreislaufwirtschaft. Systeme, die über Jahrzehnte gewachsen sind, leisten einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz. Deshalb ist es wichtig, dass neue europäische Regelungen diese funktionierenden Strukturen stärken und nicht unbeabsichtigt schwächen. Hinweise zur praktischen Umsetzung und eventuellen Problemen von Gesetzen und Verordnungen sind daher immer sehr hilfreich”, erklärte Thews.

Bei der Führung wurde deutlich, welche logistischen Leistungen hinter funktionierenden Mehrwegsystemen stehen. Leergut muss gesammelt, sortiert, transportiert und wieder in den Umlauf gebracht werden. Unternehmen wie EDEKA und Logipack leisten dafür einen entscheidenden Beitrag in der praktischen Umsetzung.

“Der Austausch mit Unternehmen und Verbänden ist für meine Arbeit im Bundestag enorm wichtig. Nur wenn wir die Abläufe vor Ort kennen, können wir politische Entscheidungen treffen, die ökologisch sinnvoll und zugleich praktikabel sind”, so Thews abschließend.


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