Lippe Berufskolleg Lünen als Verbraucherschule der Stufe Gold ausgezeichnet

Michael Thews: „Alltagskompetenz gehört fest in den Unterricht“

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews begrüßt die Auszeichnung des Lippe Berufskollegs in Lünen als sogenannte Verbraucherschule. Die Ehrung wird vom Verbraucherzentrale Bundesverband vergeben und würdigt Schulen, die junge Menschen gezielt auf Herausforderungen im Alltag vorbereiten.

Verbraucherschulen vermitteln wichtige Kompetenzen in Bereichen wie Finanzen, Ernährung, Mediennutzung und nachhaltigem Konsum. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler zu befähigen, informierte und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

„Gerade in Zeiten von Fake News, Online-Abos oder neuen Bezahlmodellen wie ‘Buy now, pay later’ ist es wichtiger denn je, junge Menschen frühzeitig zu stärken“, erklärt Thews. „Das Lippe Berufskolleg zeigt vorbildlich, wie praxisnahe Verbraucherbildung im Schulalltag gelingen kann.“

Auch die Schulleiterin Rita Vonnahme betont die Bedeutung der Auszeichnung: „Unser Ziel ist es, unsere Schülerinnen und Schüler fit für den Alltag zu machen. Die Auszeichnung als Verbraucherschule bestätigt unseren Ansatz, lebensnahe Themen fest im Unterricht zu verankern.“

Bundesweit wurden in diesem Jahr 121 Schulen ausgezeichnet, die zusammen rund 68.400 Schülerinnen und Schüler erreichen.

Thews sieht in der Verbraucherbildung einen wichtigen Baustein für gesellschaftliche Teilhabe: „Wer wirtschaftliche Zusammenhänge versteht und kritisch mit Konsum umgeht, kann selbstbestimmter leben. Das ist auch eine Frage von Chancengleichheit.“

Zugleich macht der Abgeordnete deutlich, dass die Förderung solcher Angebote langfristig gesichert werden müsse: „Die Verbraucherschule ist ein starkes Netzwerk, das Schulen konkret unterstützt. Dieses Engagement darf nicht von befristeten Mitteln abhängen. Wir müssen hier für Verlässlichkeit sorgen.“

Abschließend gratuliert Thews der Schulgemeinschaft in Lünen: „Diese Auszeichnung ist eine tolle Anerkennung für die engagierte Arbeit vor Ort.“


Michael Thews besucht EDEKA und Logipack in Hamm, Austausch über Zukunft der Mehrwegsysteme

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews hat die Unternehmen EDEKA und Logipack Service GmbH in Hamm besucht. Vor Ort erhielt er eine Führung durch beide Anlagen und informierte sich über die Abläufe rund um Sortierung, Logistik und Aufbereitung von Mehrwegverpackungen im Getränkebereich.

Der Standort von EDEKA in Hamm ist ein reiner Mehrwegstandort mit einer Fläche von rund 146.000 Quadratmetern. Jährlich werden dort etwa 23 Millionen Getränkekisten bewegt. Für die Logistik sind unter anderem 57 eigene Lkw im Einsatz. Bei der Sortierung unterstützen moderne Roboteranlagen, die derzeit sechs verschiedene Flaschensorten automatisch erkennen und sortieren können. Gleichzeitig befinden sich im deutschen Mehrwegsystem mehr als 200 unterschiedliche Flaschenvarianten und 1.200 verschiedene Rahmen im Umlauf. Diese hohe Vielfalt wurde von allen Beteiligten als Herausforderung für effiziente Kreisläufe bewertet. “Für die Wiederverwendung von Flaschen wäre es definitiv von Vorteil, nur eine gewisse Anzahl von verschiedenen Flaschenarten zuzulassen. Diese enorme Individualität bringt den Kunden nichts, kostet aber in der Sortierung unglaublich viel Zeit und Geld”, so Thews. “Zudem ist die Komplexität, die sich daraus ergibt, für uns mit hohen Investitionen in die Anlagen verbunden”, ergänzt Rainer Schwittay, Leiter Zentrale Mehrweglogistik bei EDEKA.

Beim Besuch der Logipack Service GmbH wurde deutlich, welche Rolle spezialisierte Logistikunternehmen für funktionierende Getränkekreisläufe spielen. Logipack entwickelt und betreibt Verpackungs- und Transportlösungen, die von mehreren Herstellern und Händlern gemeinsam genutzt werden können. Dazu gehören unter anderem standardisierte Transportrahmen und spezielle Großverpackungen, mit denen insbesondere Sixpacks effizient auf Paletten gebündelt und transportiert werden können. Solche Systeme werden von verschiedenen Unternehmen gemeinsam genutzt und erleichtern so die Logistik entlang der gesamten Lieferkette und sorgen für kürzere Transportwege. Hintergrund ist eine Veränderung im Konsumverhalten. Während früher häufiger komplette Getränkekisten gekauft wurden, greifen viele Verbraucherinnen und Verbraucher zunehmend zu kleineren Einheiten wie Sixpacks oder einzelnen Flaschen. Für Handel und Hersteller bedeutet das neue Anforderungen an Verpackung, Transport und Sortierung. Unternehmen wie Logipack entwickeln dafür Lösungen, damit auch kleinere Gebinde effizient transportiert und möglichst ressourcenschonend in bestehende Mehrweg- und Logistiksysteme integriert werden können.

Im Anschluss fand ein gemeinsamer Austausch mit Vertreter:innen von Pro Mehrweg, der Stiftung Initiative Mehrweg, des Bundesverbands des Deutschen Getränkefachgroßhandels sowie des Handelsverbands Deutschland statt. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen im Bereich der Mehrwegsysteme sowie die Auswirkungen der neuen europäischen Verpackungsverordnung Packaging and Packaging Waste Regulation.

“Mehrweg ist ein zentraler Baustein der Kreislaufwirtschaft. Systeme, die über Jahrzehnte gewachsen sind, leisten einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz. Deshalb ist es wichtig, dass neue europäische Regelungen diese funktionierenden Strukturen stärken und nicht unbeabsichtigt schwächen. Hinweise zur praktischen Umsetzung und eventuellen Problemen von Gesetzen und Verordnungen sind daher immer sehr hilfreich”, erklärte Thews.

Bei der Führung wurde deutlich, welche logistischen Leistungen hinter funktionierenden Mehrwegsystemen stehen. Leergut muss gesammelt, sortiert, transportiert und wieder in den Umlauf gebracht werden. Unternehmen wie EDEKA und Logipack leisten dafür einen entscheidenden Beitrag in der praktischen Umsetzung.

“Der Austausch mit Unternehmen und Verbänden ist für meine Arbeit im Bundestag enorm wichtig. Nur wenn wir die Abläufe vor Ort kennen, können wir politische Entscheidungen treffen, die ökologisch sinnvoll und zugleich praktikabel sind”, so Thews abschließend.


Bund unterstützt Sanierung der St. Stephanus Kirche in Hamm Bockum-Hövel

Haushaltsausschuss gibt Mittel aus dem Denkmalschutz Sonderprogramm frei

Die Sanierung und Umgestaltung der St. Stephanus Kirche in Hamm Bockum-Hövel kann starten. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Mittel aus dem Denkmalschutz Sonderprogramm des Bundes freigegeben. Der Antrag der Katholischen Heilig Geist Gemeinde wurde mit Unterstützung des heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Thews erfolgreich eingebracht und beschlossen.

Die St. Stephanus Kirche ist ein prägendes Baudenkmal von hoher orts- und sozialgeschichtlicher Bedeutung. Der Sanierungsbedarf ist erheblich. Sichtbare Risse im Mauerwerk, geschädigte Gewölbebereiche, schadhafte Putzflächen und ein hoher Restaurierungsbedarf im Innenraum machen umfangreiche Maßnahmen zwingend notwendig. Unter anderem sollen die Wand und Gewölbeflächen gesichert, beschädigte Putzflächen erneuert, konstruktive Schäden behoben und architektonische Details restauriert werden. Auch die Haustechnik, Beleuchtung und Ausstattung werden modernisiert.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,084 Millionen Euro. Der Bund beteiligt sich mit 218.000 Euro aus dem Denkmalschutz Sonderprogramm des Bundesministeriums für Kultur und Medien.

Michael Thews erklärt: „Das ist eine sehr gute Nachricht für Hamm. Die St. Stephanus Kirche ist ein wichtiges historisches Gebäude und ein lebendiger Ort der Begegnung. Die Finanzierung sichert den Erhalt dieses Denkmals für kommende Generationen. Ich freue mich, dass sich der Einsatz gelohnt hat und dass die Sanierung nun zuverlässig starten kann. Die Kirchengemeinde und ihr Architekt sind frühzeitig auf mich zugekommen und haben mir bei einer Besichtigung der Kirche die Schäden gezeigt. So konnte ich bereits früh für den Antrag im Bundestag werben. Genau so sieht eine perfekte Zusammenarbeit aus Bundes-Ebene und kommunaler Ebene aus und ich bin sehr froh, dass die Förderung geklappt hat!“

“Auch die Kirchengemeinde Heilig Geist, Bockum-Hövel, ist überglücklich, denn wir hängen sehr an unserer St. Stephanuskirche, die einer der großen Blickfänge von Hamm ist, wenn man von Westen kommt. Zugleich verbindet sich mit dieser Kirche auch ein sehr großer Teil unserer Pfarreigeschichte und Kirchengeschichte, wenn man allein nur an unseren Taufstein denkt, der seit dem Hochmittelalter in unserer Kirche steht und über dem etliche Generationen von Kindern getauft worden sind. Auch er bedarf der dringenden Restaurierung, sonst würde er auseinanderfallen. Wir freuen uns schon riesig darauf, endlich halbwegs absehen zu können, wann wir in unserer Kirche wieder Gottesdienste ohne Schutznetz und Schutzgerüst feiern können, wenn sie in neuem Glanz erstrahlt. Darum bedanken wir uns von ganzem Herzen bei Herrn Thews und seinem Team für die tolle Unterstützung“, erklärt Pfarrer Johannes Gospos.

Die Entscheidung des Haushaltsausschusses sorgt dafür, dass die dringend notwendige Sanierung der St. Stephanus Kirche zuverlässig umgesetzt werden kann. Mit dem Bundeszuschuss ist ein entscheidender Schritt getan, um dieses bedeutende Denkmal in Bockum-Hövel langfristig zu erhalten und für kirchliche wie kulturelle Zwecke weiter nutzbar zu machen.


17.212 Euro Bundesförderung für neue Flutlichtanlage beim TuS Westfalia Wethmar

Gute Nachrichten für den TuS Westfalia Wethmar: Der Verein erhält im Jahr 2027 eine Bundesförderung für die Sanierung seiner Flutlichtanlage. Die Mittel stammen aus dem Klima- und Transformationsfonds im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Thews informierte sich gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Stephan Polplatz vor Ort über den geplanten Austausch der bestehenden Anlage. Ziel ist es, die bisherige Beleuchtung durch moderne, energieeffiziente LED-Technik zu ersetzen und damit sowohl den Energieverbrauch als auch die laufenden Kosten deutlich zu senken. Auch wird die Ausleuchtung noch mehr auf das Spielfeld konzentriert.

Michael Thews erklärte: „Mit der Förderung aus dem Klima- und Transformationsfonds unterstützen wir ganz konkret den Klimaschutz vor Ort. Moderne LED-Flutlichtanlagen sparen Strom, reduzieren CO₂-Emissionen und entlasten gleichzeitig die Vereinskasse. Das ist gelebte Nachhaltigkeit im Amateurfußball. Der TuS Westfalia Wethmar zeigt, dass Klimaschutz und Sport hervorragend zusammenpassen.“

Auch der Vereinsvorsitzende Stephan Polplatz begrüßte die Unterstützung aus Berlin: „Für uns als Verein ist diese Förderung ein wichtiger Schritt. Die bestehende Flutlichtanlage ist in die Jahre gekommen. Mit der Umrüstung auf LED-Technik verbessern wir nicht nur die Lichtqualität auf dem Platz, sondern senken dauerhaft unsere Energiekosten. Das verschafft uns finanziellen Spielraum für unsere Jugendarbeit und den Spielbetrieb.“

„Sportvereine sind Orte der Gemeinschaft und des Zusammenhalts und sind zugleich große Energieverbraucher. Wenn wir sie bei Investitionen in nachhaltige Infrastruktur unterstützen, investieren wir zugleich in Klimaschutz und in den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort”, betonte Thews abschließend.


Michael Thews bietet weiterhin dauerhafte Bürgersprechstunde an

Der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Thews setzt seine Bürgersprechstunde auch weiterhin in einem flexiblen Format fort. Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Vereine aus dem Wahlkreis können jederzeit einen individuellen Gesprächstermin vereinbaren.

Statt eines festen Termins gibt es bewusst eine dauerhafte Sprechstunde. Interessierte melden sich einfach im Wahlkreisbüro und vereinbaren einen telefonischen Austausch zu einem passenden Zeitpunkt.

Michael Thews erklärt: „Mir ist wichtig, für die Menschen in Hamm, Lünen, Selm und Werne gut erreichbar zu sein. Viele politische Entscheidungen haben ganz konkrete Auswirkungen vor Ort. Deshalb möchte ich zuhören, Fragen beantworten und Anregungen aufnehmen. Der direkte Austausch gehört für mich zur politischen Arbeit dazu.“

Ob es um Fragen zur Bundespolitik, konkrete Fördermöglichkeiten, Anliegen aus Vereinen oder persönliche Themen geht, die Sprechstunde bietet Raum für den direkten Dialog mit dem Abgeordneten.

Termine können telefonisch unter 02306-259782 oder per E-Mail an michael.thews.wk@bundestag.de vereinbart werden.


Michael Thews besucht Humanitas Hamm e.V. – Fast Fashion belastet soziale Arbeit vor Ort

Auf Einladung von Humanitas Hamm e.V. hat der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews den Verein besucht, nachdem er diesen an Weihnachten mit einer Spende unterstützt hatte. Der persönliche Austausch stand im Zeichen eines drängenden Themas, das zunehmend auch soziale Einrichtungen betrifft: die wachsende Flut an Fast Fashion und sogenannter Ultra-Fast Fashion.

Im Gespräch mit den Verantwortlichen und Ehrenamtlichen wurde deutlich, wie stark sich die Qualität gespendeter Kleidung in den vergangenen Jahren verändert hat. Während früher gut erhaltene Textilien weitergegeben oder verwertet werden konnten, sind mittlerweile rund 30 Prozent der Kleiderspenden unmittelbar nicht mehr nutzbar und müssen entsorgt werden.

Ein zentrales Problem: Die extrem preiswerte und kurzlebige Mode führt dazu, dass viele Kleidungsstücke bereits nach kurzer Nutzung qualitativ nicht mehr verwertbar sind. Was früher noch recycelt oder weiterverkauft werden konnte, landet nun häufig direkt im Abfall. Recyclingunternehmen, die früher Textilien abnahmen und sogar etwa 11 Cent pro Kilogramm zahlten, erzielen auf dem Markt kaum noch wirtschaftlich tragfähige Erlöse. Nicht verwertbare Ware wird daher zunehmend der Müllverbrennungsanlage zugeführt.

Zusätzlich erschwert ein verbreitetes Gerücht die Situation: Immer wieder heißt es, Textilien dürften grundsätzlich nicht im Hausmüll entsorgt werden. Das führt dazu, dass auch stark verschmutzte oder beschädigte Kleidung gespendet wird, obwohl sie nicht mehr verwendbar ist. Für Humanitas bedeutet das zusätzlichen Sortieraufwand und steigende Entsorgungskosten. „Natürlich sollen tragbare Textilien gespendet werden“, betonte Thews. „Aber was verschmutzt, zerrissen oder hygienisch problematisch ist, gehört nicht in die Spende, sondern in den Hausmüll. Wenn Ehrenamtliche erst Müll aussortieren müssen, bindet das Zeit und verursacht zusätzliche Kosten.”

Dabei ist das Engagement im Verein beeindruckend. Rund 90 Ehrenamtliche engagieren sich in elf Schichten und sorgen dafür, dass Spenden sortiert, aufbereitet und weitergegeben werden. Neue ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind weiterhin herzlich willkommen, um die Arbeit des Vereins zu unterstützen. Die Klingel am Hintereingang für Kleiderspenden steht nahezu nie still. Gespendet werden neben Kleidung auch Bücher, Haushaltswaren und kleine Elektrogeräte. Humanitas arbeitet eng mit Schulen zusammen und bietet regelmäßig Praktikumsplätze an, um jungen Menschen Einblicke in soziales Engagement zu ermöglichen. „Was hier geleistet wird, ist beeindruckend“, erklärte Michael Thews beim Rundgang. „Die Ehrenamtlichen halten den Betrieb am Laufen. Dieses Engagement verdient größten Respekt. Umso problematischer ist es, wenn minderwertige Massenware diese Arbeit zusätzlich erschwert.“

Michael Thews betonte die strukturelle Dimension des Problems. “Das Geschäftsmodell von Ultra-Fast-Fashion basiert auf sehr niedrigen Preisen und kurzer Nutzungsdauer“, so Thews. „Die ökologischen Kosten werden ausgelagert. Die sozialen Folgekosten landen dann bei Einrichtungen wie Humanitas. Wir müssen dringend darüber reden, wie wir die Flut von Billigware ohne Einhaltung EU-Standards aufhalten.“ Notwendig seien klare Vorgaben für langlebigere Produkte, bessere Recyclingstrukturen und mehr Verantwortung entlang der gesamten Lieferkette.


Red Hand Day im Bundestag: Michael Thews überreicht rote Hände der THW-Jugend Werne

Anlässlich des Red Hand Day a, 12. Februar hat der Bundestagsabgeordnete Michael Thews im Deutschen Bundestag rote Hände der THW-Jugendgruppe Werne an den Vorsitzenden der Kinderkommission des Deutschen Bundestages, Michael Hose, überreicht. Die roten Hände stehen weltweit als Symbol gegen den Einsatz von Kindern in bewaffneten Konflikten.

Der Red Hand Day erinnert daran, dass Kinderrechte universell gelten und auch im Krieg nicht außer Kraft gesetzt werden dürfen. In vielen Regionen der Welt werden Kinder weiterhin rekrutiert, missbraucht und ihrer Zukunft beraubt.

Michael Thews erklärte dazu: „Die roten Hände sind ein klares Stopp-Signal. Kinder gehören nicht in Kriege, nirgendwo auf der Welt. Als Parlament tragen wir Verantwortung, Kinderrechte nicht nur zu benennen, sondern politisch konsequent zu schützen und zu verteidigen.“

Mit der Aktion wurde zugleich das Engagement der THW-Jugend Werne gewürdigt, die mit ihren roten Händen ein starkes Zeichen für Menschlichkeit, Verantwortung und Solidarität gesetzt hat.


Michael Thews MdB zu Antrittsbesuch beim neuen Bürgermeister von Werne

Der Bundestagsabgeordnete Michael Thews war zu einem Antrittsbesuch beim neuen Bürgermeister der Stadt Werne, Lars Hübchen, zu Gast. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die zukünftige Zusammenarbeit, gemeinsame Förderprojekte sowie die finanzielle Unterstützung der Kommunen durch den Bund.

In dem offenen und konstruktiven Austausch ging es insbesondere darum, wie Bundesprogramme gezielt für Investitionen vor Ort genutzt werden können. Themen wie Infrastruktur, Stadtentwicklung und die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen spielten dabei eine zentrale Rolle.

Michael Thews erklärte:

„Mir war es wichtig, frühzeitig das Gespräch mit dem neuen Bürgermeister zu suchen. Werne steht wie viele Kommunen vor großen Aufgaben. Der Bund muss Städte und Gemeinden verlässlich unterstützen, damit notwendige Investitionen auch umgesetzt werden können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Lars Hübchen und darauf, Projekte gemeinsam voranzubringen.“

Bürgermeister Lars Hübchen hob die bereits erfolgreiche Zusammenarbeit hervor und verwies auf ein konkretes Beispiel:

„Der Neubau der Turnhalle an der Wiehagenschule zeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Kommune und Bund ist. Solche Projekte wären ohne Fördermittel und den Einsatz auf Bundesebene kaum realisierbar. Der Besuch von Michael Thews war ein guter Auftakt für die gemeinsame Arbeit. Der direkte Draht nach Berlin ist für Werne essenziell, insbesondere wenn es um Förderprojekte und die finanzielle Ausstattung der Kommunen geht. Ich bin zuversichtlich, dass wir hier gemeinsam viel für unsere Stadt erreichen können.“

Beide vereinbarten, den Dialog fortzusetzen und die Zusammenarbeit bei weiteren Förderprojekten weiter zu vertiefen.


Prinzenpaare aus Hamm und Selm zu Gast im Deutschen Bundestag

Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Michael Thews waren die Stadtprinzenpaare aus Hamm und Selm mit ihrem Gefolge zu Gast im Deutschen Bundestag. Insgesamt 16 Personen nahmen an dem Besuch teil, der sich über rund sechs Stunden erstreckte und erst am späten Nachmittag endete.

Im Mittelpunkt stand eine ausführliche Führung durch den Bundestag, die Michael Thews persönlich übernahm. Dabei erhielten die Gäste einen intensiven Einblick in die Arbeit des Parlaments und die Abläufe im politischen Alltag. Im Anschluss fand ein Empfang mit Umtrunk im Ausschusssaal statt. In geselliger Atmosphäre mit kölscher Musik, einem kleinen Fässchen Kölsch und gutem Essen kam es zu vielen persönlichen Gesprächen.

Zu dem Empfang stießen auch weitere Bundestagsabgeordnete hinzu, darunter der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Miersch, die parlamentarische Geschäftsführerin und Verteidigungspolitikerin Maja Pfister (FDP) sowie Esra Limbacher, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender mit Zuständigkeit unter anderem für Umweltpolitik. Auch Mitglieder des Seeheimer Kreises waren vertreten.

Ein besonderer Moment war die Verleihung der Karnevalsorden für die laufende Session. Michael Thews und die anwesenden Abgeordneten erhielten diese Auszeichnung aus den Händen der Prinzenpaare.

Michael Thews betonte die Bedeutung des Besuchs:

„Der Karneval gehört fest zu unserer Region und lebt von Engagement, Gemeinschaft und Tradition. Es hat mich sehr gefreut, das Prinzenpaar aus Hamm und das aus Selm mit ihrem Gefolge im Bundestag begrüßen zu dürfen und ihnen unsere parlamentarische Arbeit näherzubringen. Solche Begegnungen schaffen Nähe zwischen Politik und Brauchtum.“

Auch Martin Weber von „Hol di fast“ Werne und seine Frau Anja Byk (Jugendwartung beim Landesverband Karnevalistischer Tanzsport NRW), die ebenfalls an dem Besuch teilnahmen, zeigten sich begeistert und dankbar:

„Das war ein rundum gelungener Tag. Die persönliche Führung durch den Bundestag, der offene Austausch und die herzliche Atmosphäre haben uns sehr beeindruckt. Im Namen aller Teilnehmenden danke ich Michael Thews herzlich für die Einladung, die Zeit und das große Engagement. Es ist keine Selbstverständlichkeit, so nah und authentisch Einblicke in die parlamentarische Arbeit zu bekommen”, so Weber.

Der Besuch klang in gemütlicher Runde aus. Alle Beteiligten zeigten sich sehr zufrieden und waren sich einig, an dieser schönen Tradition festhalten zu wollen.


Michael Thews MdB besucht Gerdas Pflegedienst in Hamm und zieht positives Fazit zum Bundesprojekt GAP

Der Bundestagsabgeordnete Michael Thews hat den Gerdas Pflegedienst in Hamm besucht, um sich vor Ort ein Bild davon zu machen, wie gute Pflege organisiert wird und welchen konkreten Nutzen das Bundesprojekt GAP entfaltet. Der Pflegedienst besteht seit knapp 35 Jahren, beschäftigt inzwischen über 100 Mitarbeitende und bietet ambulante Pflege, ambulant betreutes Wohnen sowie hauswirtschaftliche Leistungen an. Eine Tagespflege steht kurz vor der Eröffnung.

GAP steht für „Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege“. Das Bundesprojekt unterstützt Pflegeeinrichtungen dabei, ihre internen Abläufe zu analysieren und gezielt weiterzuentwickeln. Ziel ist es, Arbeitsbedingungen familienfreundlicher zu gestalten, Mitarbeitende stärker einzubeziehen und Pflegeberufe langfristig attraktiver zu machen. Begleitet werden die teilnehmenden Betriebe durch externe Beratung, ergänzt durch Leitfäden sowie den Austausch mit anderen Einrichtungen.

Bei Gerdas Pflegedienst wurden durch die Teilnahme an GAP mehrere Strukturen angepasst, die Mitwirkung im Team gestärkt und Prozesse transparenter gestaltet. Als nächster Schritt soll gemeinsam ein Unternehmensleitbild erarbeitet werden. In den vergangenen sieben Jahren sind die Löhne in der Pflege um rund 30 Prozent gestiegen. Pflege ist damit zunehmend ein gut bezahlter Beruf. Zudem finden bei Gerdas Pflegedienst im Durchschnitt rund 20 Fortbildungen pro Jahr für die Mitarbeitenden statt. Investitionen in eine Photovoltaikanlage und eine Flotte von Elektrofahrzeugen zeigen darüber hinaus, dass Nachhaltigkeit im Betrieb eine wichtige Rolle spielt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Programme wie GAP ausreichend flexibel sein müssen, um den unterschiedlichen Praxisrealitäten gerecht zu werden. Diese Hinweise will Michael Thews in seine Arbeit auf Bundesebene einfließen lassen.

“Uns ist es gelungen mit dem Projekt nachhaltige positive Veränderungen in unseren Unternehmensstrukturen zu schaffen, um so weiter als attraktiver Arbeitgeber interessant zu bleiben. Vielen Dank an Herrn Thews für den Besuch bei uns. Es ist schön wahrzunehmen, dass sich Politiker ein direktes Bild aus der Praxis machen“, freut sich Alexander Kotzur, Geschäftsführer.

“Gerdas Pflegedienst ist ein anschauliches Beispiel für eine moderne Unternehmensstruktur mit der Einbeziehung der Beschäftigten. Die Teilnahme an GAP und weiteren Bundesprojekten zeigt, wie ernst hier die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege genommen wird. Davon profitieren am Ende auch die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen“, so Thews abschließend.


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