Förderungsantrag erfolgreich – 35.419 Euro für Kita „Am Eichenwäldchen“ in Hamm

Die Kita „Am Eichenwäldchen“ in Hamm erhält Fördergelder in Höhe von 35.419 €. Das teilte der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews mit: „Ich freue mich sehr, dass das Bundesfamilienministerium den Förderantrag der Kita bewilligt hat und die Gelder ab dem 1. August fließen können“.

Thews weiter: „Die Sprach-Kitas leisten sowohl in meinem Wahlkreis, als auch bundesweit, gute und wichtige Arbeit. Sprache ist Schlüssel zu Kommunikation und Gleichberechtigung. Umso wichtiger ist es, dass die Sprach-Kitas die Folgen der Corona-Pandemie schnell überwinden können. Mit dem Bundesprogramm können sie dies schaffen.“

Mit dem Geld, das aus dem Bundesprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ des BMFSFJ stammt, können bundesweit zusätzlich 1000 weitere Fachkräfte für die alltagsintegrierte sprachliche Bildungsarbeit in den Sprach-Kitas gefördert werden.  Hierfür stellt das Bundesfamilienministerium in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt 100 Mio. Euro zur Verfügung. „Frühkindliche Bildung ist eine wichtige Ressource. Durch die Fördergelder kann nun neues Fachpersonal eingestellt werden, wovon am Ende des Tages vor allem Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien und Kinder mit Migrationshintergrund profitieren. Das ist mir sehr wichtig. Ich hoffe, dass ich mich bald auch wieder vor Ort von der Arbeit der Sprach-Kitas überzeugen kann“, erklärte der Abgeordnete.

Die nun bewilligten Gelder für die Kita „Am Eichenwäldchen“ fließen ab 1.08.21 bis zum 31.12.22.


Über 6 Millionen Euro Bundesmittel für das Modellprojekt „Berufliche Zukunftsgestaltung“ in Hamm

Im Rahmen des Bundesprogramms „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erhält das Jobcenter Hamm insgesamt 6.734952,98€ an Fördergeldern. Das konnte Michael Thews, Bundestagsabgeordneter für Hamm, Lünen, Selm und Werne, heute verkünden.

„Ich freue mich sehr, dass sich der Einsatz der letzten Monate gelohnt hat und die Fördergelder für das Jobcenter Hamm bewilligt wurden“, so Thews. Die Summe fließt in das Modellprojekt „Berufliche Zukunftsgestaltung“. Thews weiter: „Das Projekt ist sehr unterstützenswert, da es Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu Gute kommt und sie vor Diskriminierung schützt“. Mit einem virtuellen Reha-Team und einem neuen aktivierenden Beratungsansatz möchte das Jobcenter Kund:innen künftig online beraten. Dafür kann jedes mobile Endgerät genutzt werden. Mit Hilfe eines elektronischen Dokumentationssystems sollen die Chancen zur Feststellung eines Grades der Behinderung und/oder eines Antrags auf berufliche Teilhabe geklärt werden.

„Ich bin stolz, dass so ein innovatives Modellprojekt hier in Hamm getestet wird“, so der Bundestagsabgeordnete. „Mit dem Projekt werden Gleichstellung und Inklusion gefördert. Gleichzeitig erleichtert es vielen Bürgerinnen und Bürgern den Behördengang. Da die Digitalisierung auch in der Arbeitswelt eine wichtige Rolle spielt, ist es umso wichtiger, dass es zukunftsfähige Projekte gibt und diese entsprechend gefördert werden“.

Mit dem Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter der Leitung von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) die Erprobung von innovativen Leistungen und innovativen organisatorischen Maßnahmen im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende und der gesetzlichen Rentenversicherung. Damit soll die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit nicht nur vorübergehenden gesundheitlichen Einschränkungen besser als bisher erhalten oder wiederhergestellt werden. Gleichzeitig soll langfristig auch der Zugang in die Erwerbsminderungsrente und die Eingliederungshilfe bzw. Sozialhilfe nachhaltig gesenkt werden.


SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus in Lünen Dialogtour „Wir kommen, um zu sprechen und zu hören!“

Die SPD-Seniorinnen und Senioren sind mit dem Bus auf Deutschlandtour. „Die Arbeitsgemeinschaft der SPD 60plus möchte in allen Bundesländern mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen um ihre Vorstellungen und Anliegen zu erfahren – Abstandsregeln, klar – aber greifbar und im persönlichen Gespräch.“, so der Bundesvorsitzende Lothar Binding.

Binding und der 60 plus Vorstand Lünen kommen auch zu dem Termin. Sie treffen den lokalen Bundestagskandidaten Michael Thews MdB und stehen den Bürger*innen am 29.08.2021 um 10:00 Uhr an der AWO-Begegnungsstätte, Münsterstr. 50/Hauptbahnhof Lünen Rede – und Antwort und geben Antworten auf Fragen zum Zukunftsprogramm der SPD.

Seit einiger Zeit touren die SPD-Senior*innen unter dem Motto „SPD Zukunftsprogramm –  Wir kommen, um zu sprechen und zu hören!“ mit einem Bus durch NRW und besuchen insgesamt 66 Städte.

„Wir wollen mit allen ins Gespräch kommen“, so Thews. „Wir wollen wissen, was den Leuten wichtig ist und sagen was wir vorhaben.“ An der Aktion beteiligen sich viele Bundestagskandidat*innen. Es gehe nicht um Kundgebungen. Die SPD-Senior*innen wollen „eine gemütliche Gesprächsatmosphäre“ schaffen – auf Marktplätzen oder in Fußgängerzonen.


Zukunft der Kreislaufwirtschaft – Michael Thews MdB, besucht Aurubis-Standort in Lünen

Einen Betriebsbesuch bei dem Lünener Standort des AURUBIS-Konzerns nutzte der Bundestagsabgeordnete für Hamm, Lünen Selm und Werne für einen intensiven Austausch mit leitenden Mitarbeitern des Unternehmens. Beim Rundgang durch die großflächigen Anlagen an der Kupferstraße, die für das Recycling und Upcycling von Kupfer mit gut 650 Mitarbeitenden genutzt werden, wurde er unter anderem von Werksleiter Michael Jordan begleitet. Stationen waren die Ausbildungswerkstatt, mit der 2019 die Ausbildungskapazitäten deutlich ausgebaut wurden und die neue Kupferelektrolyse. Auf der Begrüßungsfeier für die neuen Auszubildenden beglückwünschte Thews die jungen Menschen zu ihren neuen Verträgen und sprach über die Zukunft der Recyclingwirtschaft.

Als Stellvertretender Vorsitzender des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag und Sprecher der SPD im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung ist eine gelingende nachhaltige Industriepolitik eines der Schwerpunktthemen für Michael Thews:

„Für den Schutz unserer natürlichen Ressourcen und für den Klimaschutz brauchen wir eine echte Kreislaufwirtschaft. In vielen elektronischen Geräten unseres Alltags wie Handys, Computer oder Fernseher stecken Wertstoffe wie Kupfer, Erdöl (Plastikgehäuse), Eisen oder Aluminium.“

„Rohstoffe, die immer in Verbindung mit Schäden an der Umwelt und einem hohen CO2-Verbrauch aus der Umwelt gewonnen werden. Mit Kobalt, Gallium, Indium, Niob, Wolfram, den Metallen der Platingruppe und den seltenen Erden enthält ein Gerät allein sieben Stoffe, die bereits von der EU-Kommission als kritische Rohstoffe eingestuft wurden und weltweit immer knapper werden. Umso wichtiger sind Unternehmen wie Aurubis als weltweit größter Kupfer- und Multimetall-Recycler in Europa“, so Thews weiter. „Als SPD Bundestagsabgeordneter und Berichterstatter für Kreislaufwirtschaft habe ich mich immer für die Schließung der Kreisläufe eingesetzt. Wir müssen Rohstoffe in Kreisläufen „gebrauchen“ und dürfen sie nicht „verbrauchen“. Deshalb sind Unternehmen wie Aurubis in Deutschland so wichtig: sie sichern unter hohen Umweltstandards eine Versorgung der Industrie mit Rohstoffen, die aus Produkten zurückgewonnen werden. Ich freue mich, dass der Standort Lünen vom Konzern weiterentwickelt wird. Hierzu gehört die Kupferelektrolyse, aber auch die Ausbildungswerkstatt, die ich bei meinem Besuch besichtigt habe.“

Der Bundestagsabgeordnete betonte in seiner Rede an die neuen Auszubildenden, wie wichtig gut ausgebildete Fachkräfte in dieser Branche sind: „Ohne sie wäre der Betrieb einer so anspruchsvollen Technischen Anlage nicht möglich. Aus meiner Sicht sind die Arbeitsplätze der jungen Menschen aber auch besonders zukunftsfähig, denn wir müssen unsere Wirtschaft in eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft umbauen auch um das 1,5 Grad Ziel der Klimaschutzkonferenz von Paris zu erreichen. In meinen Wahlkreis sichert die Kreislaufwirtschaft bereits über 10.000 Arbeitsplätze. In verschiedenen Gesprächen mit Aurubis, aber natürlich auch mit vielen anderen Unternehmen, habe ich deutlich gemacht, dass z. B. beim Recycling von Lithiumionen Batterien neue innovative Arbeitsplätze, am besten natürlich hier in unserer Region, entstehen können. Dafür werde ich mich auch in Zukunft einsetzen.“

Aus Sicht des Werkleiters Michael Jordan ist für den Standort Lünen die Aus- und Weiterbildung junger Menschen „essentiell für die Zukunft unseres Landes. Immer komplexere Prozesse und auch die hohen Anforderungen an die Arbeitsplätze, die sich aus der Digitalisierung ergeben und ergeben werden, machen die Investition in die Qualifizierung der Mitarbeiter unabdingbar. Wir müssen bei den jungen Menschen das Interesse für technische Berufe und Ingenieurberufe wecken. Die junge Generation ist „Game Changer“ für die Energie- und Rohstoffwende und der Realisierung der damit zusammenhängenden Reduktion des CO2 Ausstosses“

Die Politik solle bei diesen Prozessen unterstützend wirken und auch den jungen Menschen ein positives Bild hinsichtlich der deutschen Industrie spiegeln, damit hier ein nachhaltiges Interesse zur Veränderung und Problemlösung geweckt wird. Michael Jordan betont: „Zirkuläre Wirtschaft wird nicht nur unser Verhalten ändern, sondern erfordert vielmehr auch die Weiterentwicklung von anspruchsvollen Recyclingprozessen und- verfahren, die in der Industrie stattfinden.“

Zum Hintergrund:

Der weltweit mit über 7200 Mitarbeitenden agierende AURUBIS-Konzern mit der Zentrale in Hamburg und einer Repräsentanz in Berlin ist im Wahlkreis des Abgeordneten mit einem Standort in Lünen vertreten. Michael Thews begleitet den Konzern seit Jahren im Dialog. Ziel ist dabei die Weiterentwicklung der der Kreislaufwirtschaft, die Sicherung von Arbeitsplätzen und der weitere langfristige Ausbau des Standorts. Gerade in den letzten Jahren wurden Gesetze, wie das Kreislaufwirtschaftsgesetz oder das Lieferkettengesetz, im Bundestag beschlossen, die unmittelbar die Unternehmen der Kreislaufwirtschaft betreffen.

Die Teilnehmer des Betriebsrundgangs: Michael Jordan – Werksleiter AURUBIS Lünen

Detlef Laser – Executive Director Supply Chain Management Lünen

Erna Hoffmann – Teamleiterin Verwaltungs- und Gebäudemanagement

Stefan Schmidt – Leiter Operations Lünen

Andreas Nolte – Leiter Environment, Risk and Energie


Betriebsbesuch von Michael Thews MdB beim neuen Ausbildungszentrum des Lippeverbands in Lünen

Der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews hat den Neubau eines neuen Ausbildungsgebäudes des Lippeverbands in Lünen besucht. Dabei wurde er von zwei Beschäftigten des Lippeverbands durch das Gebäude geführt.

„Während der Corona-Pandemie gab es einen Einbruch bei den Ausbildungsplätzen. Laut Berufsbildungsbericht 2021 gab es das erste Mal seit 1992 weniger als 500.000 Ausbildungsverträge im dualen System. Es ist daher wichtig, dass wir vor Ort langfristig mit ausreichend Ausbildungsplätzen planen können. Das bestätigen mir auch die jungen Leute aus meinem Wahlkreis, mit denen ich regelmäßig auf Veranstaltungen oder wie vor kurzem in einer Online-Konferenz den Austausch suche. Viele Jugendliche möchten nicht weg ziehen und studieren, sondern hier vor Ort eine qualifizierte Ausbildung machen und auch hier arbeiten“, so der Bundestagsabgeordnete.

Auf rund 900 Quadratmetern werden hier die Ausbildungskapazitäten von 9 auf 24 erhöht. Ausgebildet wird in den Bereichen Industriemechanik, Mechatronik und Elektro-Betriebstechnik. Es wird mit den Bereichen der Fachkraft Abwassertechnik, dem Wasserbau und der Fachkraft für Rohr-Kanal und Industrieservice zusätzlich weitere Berufszweige geben, die in dem Ausbildungszentrum durch die Vermittlung von Grundkenntnissen unterstützt werden.

„Es ist für den Lippeverband mit Sicherheit sinnvoller diese Fachkräfte direkt vor Ort selbst auszubilden und mit dem Betrieb bekannt zu machen, als die Fachkräfte von außen zu holen die den Betrieb nicht kennen“, so Thews.

Thews weiter: „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig, dass vor Ort neue Ausbildungsplätze entstehen. Die Berufe, die hier erlernt werden können sind derzeit sehr beliebt. An der Drehbank, der Fräse oder am Schweißplatz werden die Arbeitskräfte der Zukunft dann hier vor Ort ausgebildet. Wir als SPD wollen außerdem die Ausbildungssituation verbessern, indem wir die Gebühren für die Techniker und Meisterkurse abschaffen und uns für die Tarifbindung im Handwerk einsetzen. Die Ausbildung ist sowohl für den Start in das Berufsleben als auch für die Integration ein sehr wichtiger Bestandteil und muss grundsätzlich kostenfrei bleiben. Dieser Neubau in Lünen ist ein tolles und wichtiges Projekt für die jungen Menschen in meinem Wahlkreis und ich komme gerne wieder, wenn das Ausbildungszentrum eröffnet wird!“


Live-Online-Schalte „Zukunft der Arbeit – Berufliche Perspektiven für junge Menschen“

Am Montag den 28.06.2021 lädt der lokale SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews zur Online-Konferenz zum Thema „Zukunft der Arbeit – Berufliche Perspektiven für junge Menschen“ ein.

„In dieser Veranstaltung möchte ich mit jungen Menschen ins Gespräch kommen, die in Unternehmen in meinem Wahlkreis ihre Ausbildung gemacht haben. Die Arbeitswelt steht im ständigen Wandel. Arbeit wird digitaler, die Unternehmen sollen möglichst klimaneutral und nachhaltig arbeiten und produzieren“, so Thews.

Thews weiter: „Endlich haben wir die Mindestvergütung für Azubis im Bundestag durchgesetzt, die SPD hat hart dafür gekämpft. In der Corona-Pandemie wurde ein Schutzschirm für Auszubildende gespannt mit Prämien für Betriebe, um die Ausbildungsplätze zu erhalten.

Dennoch stellt sich die Frage ob dies reicht, das Erfolgsmodell der dualen Ausbildung fortzusetzen.

Welche Vorstellungen haben die jungen Menschen von der „Zukunft der Arbeit“? Als Gesprächspartner konnte ich Philipp Hering, Bundesjugendsekretär der IGBCE, sowie engagierte Jugendvertreter*innen von Aurubis in Lünen (Vanessa Marx und Kadir Bicak) und von DuPont Hamm (Mouhammed El-Maoula, Enes Erkul und Miguel Gentes) für diesen Austausch gewinnen.“

Die Veranstaltung findet am 28.06.2021 ab 18:00 Uhr per Zoom und Facebook-Live statt. Alle können per Chat Fragen stellen und  mitdiskutieren!

Zur Anmeldung eine E-Mail an michael.thews.wk@bundestag.de

Vor der Veranstaltung wird dann ein Einwahl-Link versendet.

Die Veranstaltung wird live gestreamt. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung kann im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Veranstaltung in online-Medien, in sozialen Netzwerken, Printpublikationen und sonstigen Massenmedien veröffentlicht werden.


Tag der kleinen Forscher „Papier – das fetzt!“

Der Tag der kleinen Forscher dient als Mitmachtag für gute und frühe Bildung für Kinder. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Papier – das fetzt!“. Dieser Tag des Forschens soll Kindern zeigen, dass die Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik und Technik lebendig, spannend und allgegenwärtig sind. Das Thema Papier ist für Kinder gut geeignet, da sie ihre Kreativität damit entdecken können. Man kann es bemalen, falten, zerreißen, schneiden, kleben und es sogar als Verpackung nutzen.

„Der Umgang mit Papier soll den Kindern auch bewusst machen, dass dieser Werkstoff mit dem Verbrauch von Ressourcen verbunden ist und nicht verschwenderisch gebraucht werden sollte. Denn der Papierverbrauch steigt in Deutschland jährlich immer weiter an und verbraucht dadurch auch immer mehr Holz und Energie.“, so der örtliche Bundestagsabgeordnete Michael Thews (SPD).

Thews weiter: „Ich finde die Idee dieses Tages einfach toll, da wir immer mehr Jobs und Industrien im Bereich der Naturwissenschaften haben und dadurch auch immer mehr qualifizierte Arbeitskräfte brauchen. Wenn die Kinder möglichst früh mit diesen Themen in Berührung kommen, können sich dadurch auch Interessen bilden. So war es bei mir selbst auch. Ich habe mich schon früh für Chemie interessiert und mir einen eigenen Chemiebaukasten gebaut. Gerade Frauen sind in den Jobs in diesen Bereichen unterrepräsentiert. Auch hier ist es wichtig die Mädchen früh an Naturwissenschaften heran zu führen“.

Passend zum Tag der kleinen Forscher hat Michael Thews die AWO-Kindertagesstätte am Bänklerweg in Hamm besucht. Gemeinsam mit einer Gruppe von Kindern hat er Papierschiffchen und Papier-Flieger gebaut und sich einige Pflanzen vom KiTa-Gelände unter dem Mikroskop angesehen. „Man fängt mit einer kleinen Gruppe von Kindern an, die dann mit der Zeit immer größer wird. Wenn die Kinder Spaß haben und es etwas zu entdecken gibt, sind sie immer sofort mit dabei“, berichtete die Kita-Mitarbeiterin Frau Rüter.

Die Begeisterung über das Mikroskop war bei den Kindern so groß, dass der Bundestagsabgeordnete versprach der KiTa ein moderneres Mikroskop zu spenden. „Bis dahin bleibt mein altes Mikroskop erst mal im Kindergarten“, so Thews. „Wir freuen uns natürlich immer gerne über solche Spenden.  In unserer KiTa haben wir viele Aktionstage und auch Aktionen rund um das Thema Nachhaltigkeit. Dabei können wir das Fachwissen von Herrn Thews aus dem Bundestag und ein neues Mikroskop für die Kinder natürlich gut gebrauchen“, so die KiTa-Leiterin Erzina Brenneke.


Gekommen, um zu hören – Dialogtour der SPD-Bundestagsfraktion macht Halt in Lünen

Die SPD-Bundestagsfraktion geht bereits zum dritten Mal auf Tour und hat offene Ohren für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Mit den nötigen Hygienemaßnahmen will die SPD-Bundestagsfraktion ins Gespräch kommen und zuhören: Was erwarten Sie eigentlich von der SPD im Bundestag? Worum soll sie sich kümmern? Und was hat sie in den vergangenen Monaten für uns im Bundestag erreicht und durchgesetzt?

Unter Beachtung der notwendigen Hygienevorschriften und Abstandsregeln kommt die SPD-Fraktion auch in diesem Jahr wieder mit den Menschen vor Ort ins direkte Gespräch. „Nach über einem Jahr vor allem digitalen Gesprächsangeboten ist es schön und richtig, sich auch wieder persönlich zu begegnen“, betont der örtliche SPD Bundestagsabgeordnete Michael Thews, der den Tourstopp in Lünen begleitet. „Die Menschen haben aktuell natürlich viele Fragen, vor allem: Wie schaffen es wir die Folgen der Corona-Pandemie zu meistern und was ist dafür noch nötig?“ so Thews weiter.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat im Rahmen der Maßnahmen gegen die Pandemie bereits viele wichtige Vorhaben umgesetzt: ein höheres Kurzarbeitergeld etwa, umfangreiche Schutzschirme für Unternehmen, Kulturschaffende und Selbständige sowie Verlängerungen der finanziellen Unterstützung für Familien, die besonders von den Folgen der Pandemie betroffen sind. Und auch darüber hinaus hat die Bundestagsfraktion einiges erreicht: Eine Mindestvergütung für Auszubildende etwa, die Grundrente für 1,3 Millionen Menschen oder die Abschaffung des Soli für 90 Prozent der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.

„Ich bin mir sicher, dass die Menschen nicht nur über die aktuelle Situation auf Grund der Corona-Pandemie Redebedarf und auch Fragen haben. Themen wie der Klimaschutz, die Situation in der Pflege oder gleichwertige Lebensverhältnisse machen ja keine Pause. Darüber und über alles andere, was den Bürgerinnen und Bürgern wichtig ist, möchte ich mit ihnen sprechen. Persönlich und direkt“, so Thews.

Bereits in den beiden vergangenen Jahren hatte die SPD-Bundestagsfraktion ihre Dialogtour durchgeführt. Erneut werden in diesem Jahr alle Bundesländer besucht, zwei Busse werden dafür in den kommenden Wochen unterwegs sein.

Der Termin in Lünen findet am 18.06.2021 von 08:30 bis 10:00 Uhr auf dem Wochenmarkt Lünen statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen im Rahmen der Abstandsregeln teilzunehmen.

 


Vorstellung der nationalen Wasserstrategie durch das Bundesumweltministerium

„Drei Dürrejahre in Folge haben gezeigt, dass wir auch in Deutschland Vorsorge gegen Wasserknappheit leisten müssen. Wir müssen Nutzungskonflikten vorbeugen,  die natürlichen Wasserreserven sichern und die Wasserqualität verbessern.“, so der örtliche Bundestagsabgeordnete der SPD, Michael Thews.

Im Kern des Entwurfs der nationalen Wasserstrategie, die die Umweltministerin gestern vorgestellt hat, steht die Daseinsvorsorge. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen auch in Zukunft auf sichere, bezahlbare und leistungsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zählen können. Der Fokus liegt aber auch auf der Vorsorge für Tiere und Pflanzen.

„Auch im Jahr 2050 muss sauberes Wasser überall in Deutschland ausreichend verfügbar sein“, so Thews weiter. „Ohne unsere nationale Wasserstrategie könnte Wasser schon bald zu einem begrenzenden Faktor für die regionale Entwicklung sein und es könnte zu Knappheiten kommen, während derer wir nicht mehr mal eben unseren Garten bewässern können. Es ist nicht zuletzt wichtig für die Unternehmen in der Region, wie zum Beispiel die Gartenbaubetriebe zu wissen, woran sie sind.“

Michael Thews besuchte zusammen mit Eva Kähler-Theuerkauf und Jürgen Winkelmann vom Landesverband Gartenbau den Hof Giesebrecht – ein ehemaliger landwirtschaftlicher Hof aus dem 19. Jahrhundert in Lünen-Niederaden. Dort sprachen sie gemeinsam mit dem Betriebsinhaber Wolf-Dieter Giesebrecht über das Thema Wasserstrategie und die Wasserknappheit vor Ort.

„Wir müssen immer neue Wege beschreiten, um trotz der Wasserknappheit unsere Felder bewässern zu können. Wir setzen daher auf Tröpfchenbewässerung und gezielter Bewässerung direkt an der Pflanze, um möglichst wenig Wasser zu verbrauchen. Zudem fangen wir jeden Tropfen Regenwasser auf dem Hof auf und lagern das Wasser in einem großen Sammelbecken“, so der Betriebsinhaber Giesebrecht.

„Wasserknappheit bedeutet für Gartenbauunternehmen, dass es immer schwieriger wird, unsere Pflanzen gesund zu halten und immer mehr Produktionsrisiken zu haben. Im Wassermanagement ist in den letzten Jahren viel passiert. So sind im Gartenbau viele unterschiedliche Bewässerungssysteme als geschlossene und somit wassersparende Systeme entwickelt worden. Die Bedeutung der Wasserversorgung wird mit Blick auf immer länger werdenden Hitze- und Trockenperioden überlebenswichtig. Wir plädieren deshalb für ein regional abgestimmtes Bewässerungsmanagement mit bundesweit einheitlichem Rahmen“, so Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau NRW.

Mit dem Entwurf der nationalen Wasserstrategie, die das Umweltministerium nun vorgelegt hat, gibt es einen bundeseinheitlichen Rahmen. In dem Strategiepapier sind unter anderem 57 Maßnahmen beschrieben, die zu Sicherung der Wasserversorgung beitragen sollen. Z. B. soll die Datenbasis erweitert werden, um schneller vorhersagen zu können wo Wasser knapp werden könnte. Außerdem wird vorgeschlagen mit „smarten Wassertarifen“ das Problem der oft enormen, zeitgleichen Wassernachfrage anzugehen. Dadurch wird Wasser in der Zeit der geringen Nachfrage günstiger, was Verbraucher:innen dazu bringt z.B. die Waschmaschine in Zeiten der geringeren Nachfrage laufen zu lassen.

„Mit  Hilfen in einer Gesamthöhe von 1 Milliarde Euro über die kommenden zehn Jahre unterstützen wir Länder und Kommunen, den ökologischen Zustand der Gewässer zu verbessern und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel zu erhöhen. Nur gemeinsam können wir es schaffen, diese Strategie in die Tat umzusetzen und ausreichend sauberes Trinkwasser auch in Zukunft überall in Deutschland zur Verfügung zu stellen.“, so Michael Thews. Das Geld soll für Renaturierungsmaßnahmen, den Abbau von Hindernissen für wandernde Arten, die Beschattung von Gewässern gegen Erwärmung und die Rückgewinnung bzw. Schaffung natürlicher Speicher als Vorsorge gegen Trockenheit verwendet werden. Auch eine Förderung des Ausbaus von Kläranlagen mit zusätzlichen Reinigungsstufen soll ermöglicht werden, um Spurenstoffe besser herausfiltern zu können.


Betriebs-, Personalräte und Schwerbehindertenvertretungen diskutierten über die Herausforderungen der Pandemie und die Zukunft der Arbeitswelt

„Sozialer Zusammenhalt braucht starke Sozialpartner“, war der Titel der traditionellen Konferenz der Interessenvertretungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, zu der die SPD-Bundestagsfraktion am Montag, den 07. Juni 2021 eingeladen hatte.

„Die Krise um die Corona-Pandemie hat Umbrüche und neue Herausforderungen für die Beschäftigten mit sich gebracht.“, so der lokale Bundestagsabgeordnete Michael Thews (SPD). Die Pandemie habe die Arbeitswelt von einem Tag auf den nächsten auf den Kopf gestellt. Innerhalb kürzester Zeit mussten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ins Home Office, auch wenn sie vorher nie mobil gearbeitet haben. Auch die Interessenvertretungen in Hamm, Lünen, Werne und Selm wurden vor neue Herausforderungen gestellt. Beispielsweise konnten die Betriebsvereinbarung über Kurzarbeit häufig nur in digitalen Sitzungen per Videokonferenz beschlossen werden.

Um sich über die gemachten Erfahrungen und die für die Zukunft bestehenden Herausforderungen auszutauschen, hat die SPD-Bundestagsfraktion Interessenvertreter aus dem ganzen Bundesgebiet eingeladen. Mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und dem DBG-Bundesvorsitzenden Reiner Hoffmann standen den über 500 angemeldeten Betriebsräten hochkarätige Gesprächspartner Rede und Antwort. Aus dem Wahlkreis mit dabei waren Günter Höger und Erdal Canbay von Ardagh-Glass, Hans-Georg Fohrmeister vom DGB, Thomas Klüh von der AfA und Florian Welz von Westnetz. An den Fragen wurde deutlich, dass die Pandemie die Betriebsräte stark bewegt. Aber auch die Digitalisierung und die Transformation der Arbeitswelt standen im Fokus.

In der „digitalen Mittagspause“ hatten die Betriebsräte die Gelegenheit über eine Videoschalte mit Fachpolitiker*innen aus dem Bereich Arbeit und Soziales in ein persönliches Gespräch zu kommen. „Der direkte Austausch mit den Praktikern kommt in der Pandemie oft zu kurz. Diese digitale Möglichkeit war eine große Bereicherung.“, erklärte Kerstin Tack, die arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, die durch den Tag moderierte.

„Eins ist heute ganz klar geworden: Der Wandel der Arbeitswelt gelingt nur, wenn es eine starke betriebliche Mitbestimmung gibt. Mit dem Betriebsrätemodernisierungsgesetz haben wir Gründung und Wahlen von Betriebsräten erleichtert und gestärkt. Doch ohne eine starke Stimme der Beschäftigten in Berlin wird es nicht gehen. Deshalb ist der Austausch so wichtig“, erklärt Michael Thews. Die SPD stehe ganz klar an der Seite der Beschäftigten, um die Arbeitswelt der Zukunft so zu gestalten, dass Teilhabe und Mitbestimmung auch weiterhin Erfolgsfaktoren bleiben.


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