EU-Projekttag an der Martin-Luther-Schule Hamm: Michael Thews im Austausch mit engagierten Schüler:innen

Im Rahmen des EU-Projekttags hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews die Martin-Luther-Schule in Hamm besucht. Nach einer Führung durch die Schule erhielt er zunächst Einblicke in die Arbeit der Schülerfirma, bevor er sich in einer Diskussionsrunde den Fragen von Schüler:innen einer 10. Klasse stellte.

Besonders beeindruckt zeigte sich Thews von der Schülerfirma, die eigenständig organisiert wird. Die Jugendlichen übernehmen alle Abläufe selbst, vom Einkauf bis zum Verkauf. Im Schulkiosk werden frisch zubereitete Speisen für maximal einen Euro angeboten, überwiegend vegan und fair gehandelt.

Ein zentrales Projekt ist eine kulinarische Weltreise. Dabei sammeln die Schüler:innen Rezepte aus ihren Herkunftsländern, häufig basierend auf Familienrezepten. Geplant ist ein Kochbuch mit rund 25 Gerichten, ergänzt um persönliche Geschichten und Hintergründe zu den jeweiligen Ländern. Für den Druck der Auflage werden noch etwa 5.500 Euro benötigt.

Auch im Cateringbereich ist die Schülerfirma aktiv. Für Veranstaltungen werden Fingerfood-Buffets für bis zu 100 Gäste vorbereitet. Planung, Zubereitung und Service erfolgen vollständig durch die Schüler:innen, meist über einen Zeitraum von zwei Tagen.

Michael Thews erklärt: „Hier wird nicht nur gekocht, hier wird Verantwortung übernommen und unternehmerisches Denken ganz praktisch gelernt. Solche Projekte zeigen, wie viel Potenzial in unseren Schulen steckt und wie wichtig praxisnahe Bildung ist.“

Lehrerin Monika Folkerts, die das Projekt begleitet, betont: „Uns ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen und ihre eigenen Ideen einbringen können. Die Schülerfirma verbindet praktisches Lernen mit Teamarbeit und interkulturellem Austausch. Das Kochbuch ist dafür ein besonderes Beispiel, weil hier persönliche Geschichten und unterschiedliche Kulturen zusammenkommen.“

In der anschließenden Diskussionsrunde nutzten die Schüler:innen die Gelegenheit, eine Vielzahl politischer Themen anzusprechen. Neben Fragen zur Wehrpflicht, zur Rente und zur Inflation ging es auch um internationale Konflikte, die Zukunft der Europäischen Union sowie um innenpolitische Themen wie Drogenpolitik und soziale Gerechtigkeit.

Thews zog ein positives Fazit: „Das Interesse und die inhaltliche Tiefe der Fragen haben mich sehr beeindruckt. Viele junge Menschen setzen sich intensiv mit politischen Themen auseinander. Genau dieser Austausch ist ein wichtiger Baustein für eine lebendige Demokratie.“

Der EU-Projekttag bietet Schülerinnen und Schülern jedes Jahr die Möglichkeit, mit Politikerinnen und Politikern ins Gespräch zu kommen und Einblicke in politische Entscheidungsprozesse zu erhalten.


Girls’ Day im Bundestag: Açelya Tamara Macit aus Selm erlebt Politik hautnah

Im Rahmen des bundesweiten Girls’ Day hat die 15-jährige Açelya Tamara Macit aus Selm den Bundestagsabgeordneten Michael Thews in Berlin besucht und dabei einen direkten Einblick in den politischen Alltag erhalten.

Der Girls’ Day der SPD-Bundestagsfraktion bot den Teilnehmerinnen ein vielfältiges Programm. Neben einer Begrüßung und einem gemeinsamen Frühstück mit der Fraktionsspitze standen ein Austausch mit weiblichen Abgeordneten im Rahmen eines „Speed-Datings“, ein Planspiel zur politischen Entscheidungsfindung sowie der Besuch einer Plenarsitzung auf dem Programm.

Açelya zeigte sich besonders beeindruckt von der persönlichen Atmosphäre: „Alle waren sehr nett und freundlich zu mir. Ich habe mich direkt wohlgefühlt.“ Ein besonderes Highlight war für sie der persönliche Austausch mit Michael Thews: „Wir haben zusammen gegessen und ich konnte ihm auch persönliche Fragen stellen. Das war richtig spannend.“

Auch die Abläufe im Bundestag haben bei ihr Eindruck hinterlassen: „Ich fand es total interessant zu sehen, wie Politiker arbeiten und wie viele verschiedene Themen gleichzeitig behandelt werden.“

Michael Thews betont die Bedeutung solcher Formate: „Der Girls’ Day ist eine wichtige Möglichkeit, jungen Frauen Politik näherzubringen und ihnen zu zeigen, dass sie sich einbringen können. Es freut mich sehr, dass Açelya diese spannenden Erfahrungen mitnehmen konnte.“

Der Girls’ Day ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen und soll insbesondere Einblicke in Berufsfelder ermöglichen, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind, dazu zählt auch die Politik.

„Ich kann nur jeder empfehlen, so eine Chance zu nutzen. Man lernt viel und bekommt einen ganz anderen Blick auf Politik“, so Açelya abschließend.


Bund bewilligt Millionenförderung für die Sanierung der Sportanlage Schwansbell

Der Bund fördert die umfassende Sanierung der Sportanlage Schwansbell in Lünen mit 2,68 Millionen Euro aus dem Programm Sanierung kommunaler Sportstätten. Das Gesamtvolumen des Projekts liegt bei rund 3,57 Millionen Euro. Damit werden 75 Prozent der förderfähigen Kosten vom Bund übernommen.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews begrüßt die Bewilligung ausdrücklich: „Das ist eine ausgezeichnete Nachricht für Lünen und für den Sport in der gesamten Region. Mit der Förderung können wir eine traditionsreiche Sportstätte zukunftsfest machen. Die Anlage Schwansbell ist nicht nur sportliche Heimat des Lüner SV, sondern auch ein wichtiger sozialer Treffpunkt für viele Menschen.“

Geplant ist eine umfassende Sanierung der Sportfreianlage. Dazu gehören unter anderem die Erneuerung des Naturrasenplatzes inklusive Beregnungsanlage, die Sanierung der Steh- und Sitzplatztribünen, eine neue LED-Flutlichtanlage, barrierefreie Zugänge, die Pflasterung des Parkplatzes sowie die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Tribünendach. Auch Brandschutz, Statik und Rettungswege werden auf den aktuellen Stand gebracht.

„Der Bund investiert hier ganz bewusst in Sportstätten, die mitten im Alltag der Menschen stehen“, so Thews weiter. „Sport verbindet Generationen, stärkt den Zusammenhalt und ist ein wichtiger Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Genau dafür ist dieses Programm gemacht.“

Auch Lünens Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg hebt die Bedeutung der Förderung hervor: „Die Bewilligung ist ein starkes Signal für unsere Stadt. Die Sportanlage Schwansbell ist ein Aushängeschild für Lünen. Mit der Unterstützung des Bundes können wir die Anlage modernisieren, barrierefrei gestalten und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit leisten. Ich danke Michael Thews für seinen Einsatz in Berlin.“

Die Umsetzung der Maßnahme ist für die Jahre 2028 bis 2029 vorgesehen. Während der Bauphase soll die Anlage möglichst weiter nutzbar bleiben.

„Bund, Kommune und Vereine ziehen hier an einem Strang“, betont Thews abschließend. „So entstehen Investitionen, die langfristig wirken und den Menschen vor Ort ganz konkret zugutekommen.“


SPD lädt zum Dialog über Wohnungsbau und Mieterschutz nach Lünen ein: “Bündnis für Wohnen – mehr Wohnraum durch Bau-Turbo”

Der Wohnungsmarkt in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. In vielen Städten fehlt es an bezahlbarem Wohnraum, während Mieten weiter steigen und Bauprojekte nur schleppend vorankommen. Hohe Baukosten, langwierige Genehmigungsverfahren und Fachkräftemangel bremsen den dringend benötigten Wohnungsbau aus. Gleichzeitig verschärft sich die Situation für viele Mieterinnen und Mieter spürbar.

Der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews dazu: “Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich deshalb für mehr bezahlbaren Wohnraum und eine Stärkung der Mieterrechte ein. Ein zentraler Baustein ist dabei der sogenannte Bau-Turbo. Mit diesem Gesetz sollen Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt, Investitionen in den sozialen Wohnungsbau erhöht und Kommunen gezielt unterstützt werden.”

Vor diesem Hintergrund lädt die SPD-Bundestagsfraktion zu einer öffentlichen Dialogveranstaltung nach Lünen ein, bei der aktuelle Herausforderungen und konkrete Lösungsansätze diskutiert werden. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Beschleunigung von Bauverfahren, die Stärkung des sozialen Wohnungsbaus, die Unterstützung kommunaler Wohnungsunternehmen sowie klimagerechtes und ressourcenschonendes Bauen. Auch der Schutz von Mieterinnen und Mietern wird ein zentrales Thema sein.

„Wir müssen schneller bauen, bezahlbar bauen und gleichzeitig die Interessen der Mieterinnen und Mieter im Blick behalten. Der Bau-Turbo ist ein wichtiger Schritt, aber entscheidend ist die Umsetzung vor Ort“, erklärt Michael Thews.

Die Veranstaltung „SPD-Fraktion im Dialog: Bündnis für Wohnen, mehr Wohnraum durch Bau-Turbo“ findet am Mittwoch, 13. Mai 2026, von 18:00 bis 19:30 Uhr im Foyer des Bauverein zu Lünen eG, Lange Straße 99, 44532 Lünen, statt.

Als Gesprächspartner stehen neben dem stellvertretenden Vorsitzenden des Umweltausschusses im Bundestag, Michael Thews auch Hendrik Bollmann, Sprecher der AG Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen der SPD-Bundestagsfraktion, sowie Carsten Unterberg, Vorstand Bauverein Lünen, zur Verfügung. Die Moderation übernimmt Steven Roch.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Fragen, Anregungen und Erfahrungen einzubringen und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Eine Anmeldung ist bis zum 5. Mai 2026 unter www.spdfraktion.de/termine möglich.


Tag der Städtebauförderung 2026: Bund investiert gezielt in Städte und Gemeinden im Wahlkreis

Am 9. Mai 2026 findet bundesweit der Tag der Städtebauförderung statt. Unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ beteiligen sich rund 600 Städte und Gemeinden mit mehr als 700 Veranstaltungen. Bürgerinnen und Bürger können dabei erleben, wie konkrete Projekte ihre Nachbarschaften verbessern und ihre Städte lebenswerter machen.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Thews betont die Bedeutung der Städtebauförderung für die Region:

„Die Städtebauförderung ist eines der wichtigsten Instrumente für lebenswerte Städte und starke Quartiere. Sie sorgt dafür, dass Innenstädte attraktiver werden, neue Begegnungsorte entstehen und sich unsere Städte an die Herausforderungen der Zukunft anpassen können.“

Auch im Wahlkreis mit Hamm, Lünen, Werne und Selm zeigt sich die Wirkung dieser Förderung sehr konkret. Im Jahr 2025 wurden gezielt Projekte mit Bundesmitteln unterstützt:

In Hamm wurden mehrere Maßnahmen gefördert. Für das Projekt Hamm Werries aus dem Programm „Lebendige Zentren“ wurden rund 2,75 Millionen Euro Bundesmittel bereitgestellt. Zusätzlich flossen rund 611.000 Euro in die Entwicklung des Stadtteils Pelkum im Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“.

In Werne wurde die Innenstadtentwicklung weiter vorangebracht. Für den Masterplan Innenstadt im Programm „Lebendige Zentren“ wurden 2025 weitere 451.000 Euro (insgesamt 998.000 Euro) Bundesmittel bereitgestellt.

Auch in Lünen und Selm laufen weiterhin wichtige Maßnahmen der Städtebauförderung. Dazu zählen unter anderem Projekte zur Stärkung von Quartieren, Innenstädten und sozialen Infrastrukturen. Diese Maßnahmen wurden in den vergangenen Jahren bewilligt und werden über mehrere Jahre hinweg umgesetzt.

Diese Zahlen zeigen, dass die Städtebauförderung direkt vor Ort wirkt und sowohl große Städte als auch kleinere Kommunen erreicht.

„Gerade bei uns im Wahlkreis wird sichtbar, was diese Förderung bewirkt. Sie schafft Orte der Begegnung, stärkt den sozialen Zusammenhalt und verbessert ganz konkret die Lebensqualität“, so Thews weiter.

Die Städtebauförderung ist ein gemeinsames Programm von Bund, Ländern und Kommunen. Seit 1971 wurden bundesweit mehr als 12.500 Projekte in rund 4.000 Städten und Gemeinden unterstützt. Der Bund hat dafür insgesamt rund 23,9 Milliarden Euro bereitgestellt.

Im Jahr 2026 stellt der Bund erstmals 1 Milliarde Euro für die Städtebauförderung zur Verfügung. Bis 2029 sollen die Mittel auf rund 1,6 Milliarden Euro steigen. Damit wird die Unterstützung für Städte und Gemeinden deutlich ausgebaut.

„Diese Investitionen sind gut angelegt. Sie stärken unsere Städte wirtschaftlich, sozial und ökologisch und sorgen dafür, dass sich die Menschen bei uns zuhause fühlen“, erklärt Thews.

Am Tag der Städtebauförderung laden viele Kommunen dazu ein, Projekte vor Ort kennenzulernen. Geplant sind unter anderem Stadtspaziergänge, Baustellenbesichtigungen, Ausstellungen und Quartiersfeste. Dabei können sich Bürgerinnen und Bürger informieren und eigene Ideen für die Entwicklung ihrer Stadt einbringen.


Altersvorsorgereformgesetz: Meilenstein für eine moderne private Altersvorsorge

Michael Thews, MdB, Berichterstatter für private Altersvorsorge

Mit der Reform wird die staatlich geförderte private Altersvorsorge grundlegend neu aufgestellt. Die neuen Regelungen sollen zum 1. Januar 2027 in Kraft treten.

„Mit diesem Gesetz vollziehen wir einen echten Systemwechsel in der privaten Altersvorsorge“, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews. „Wir machen Vorsorge einfacher, kostengünstiger und vor allem renditestärker.“

Das bisherige Riester-System habe strukturelle Schwächen gezeigt. Es sei zu komplex, zu teuer und habe durch starre Garantievorgaben die Chancen des Kapitalmarkts nicht ausreichend genutzt.

Kern der Reform ist die Einführung eines neuen Altersvorsorgedepots.

Ein zentrales Element ist dabei das öffentlich verwaltete Standarddepot:

„Das öffentlich verwaltete Standarddepot ist ein Meilenstein in der deutschen Altersvorsorge. Es wird der entscheidende Hebel, um private Vorsorge einfacher, günstiger und für breite Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen.“

Für die einfachen Standarddepots wird ein Kostendeckel von 1 Prozent jährlicher Effektivkosten eingeführt.

„Gerade deshalb wird das öffentlich verwaltete Depot so wichtig. Es wird sicher deutlich günstiger sein und damit die Benchmark für den gesamten Markt setzen. Private Anbieter müssen sich künftig daran messen lassen. So stellen wir sicher, dass die Rendite auch wirklich bei den Menschen ankommt.“

Das Standarddepot ist einfach, transparent und digital abschließbar. Es ermöglicht die Anlage in Aktien- und Anleihefonds und nutzt ein Lebenszyklusmodell zur Risikoreduzierung vor Renteneintritt.

Zugleich ist das öffentlich verwaltete Standarddepot auf die geplante Frühstart-Rente ausgerichtet.

„Wir denken Altersvorsorge künftig stärker über den gesamten Lebensverlauf. Gerade in Verbindung mit der Frühstart-Rente ist das öffentliche Standarddepot ein historischer Schritt für die Altersvorsorge in Deutschland. Wir schaffen damit erstmals eine durchgängige, moderne und kostengünstige Vorsorgelogik vom frühen Einstieg bis in die Rentenphase.“

Nach den Worten von Thews weist die Reform damit über die private Altersvorsorge hinaus.

„Das öffentliche Standarddepot ist nicht nur für die dritte Säule ein Meilenstein. Es kann auch Impulse für die Weiterentwicklung der betrieblichen Altersvorsorge setzen. Wir schaffen damit einen neuen Referenzpunkt dafür, wie kapitalmarktorientierte Vorsorge in Deutschland einfach, transparent und effizient organisiert werden kann.“

Zugleich wurde im parlamentarischen Verfahren die Förderlogik deutlich verbessert.

Bei der Grundzulage wird künftig ein jährlicher Sparbetrag von bis zu 360 Euro mit 50 Cent pro eingezahltem Euro gefördert. Für darüber hinausgehende Beiträge bis zu 1.800 Euro jährlich beträgt die Förderung 25 Cent pro eingezahltem Euro.

Besonders deutlich verbessert wurde die Kinderzulage:

„Gerade Familien profitieren von der Reform ganz konkret. Die maximale Kinderzulage wird künftig bereits mit deutlich geringeren Eigenbeiträgen erreicht.“

So kann die volle Kinderzulage bereits ab einem monatlichen Sparbeitrag von 25 Euro erreicht werden – im ursprünglichen Entwurf waren dafür noch 100 Euro monatlich erforderlich.

„Das ist ein echter Fortschritt für Familien und insbesondere für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen.“

Gleichzeitig setzt die neue Förderlogik weiterhin einen klaren Anreiz, möglichst viel selbst für das Alter anzusparen.

Die Reform öffnet die Förderung außerdem für weitere Gruppen, die bisher nicht ausreichend erreicht wurden.

„Künftig profitieren auch Selbstständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie Angestellte in berufsständischen Versorgungssystemen. Gerade in diesen Gruppen bestehen häufig Versorgungslücken bei der zusätzlichen Altersvorsorge. Diese Menschen unterstützen wir jetzt gezielt.“

Die Reform schafft darüber hinaus mehr Flexibilität in der Auszahlungsphase und sorgt dafür, dass hohe Abschlusskosten nicht mehr zu Beginn der Ansparphase die Rendite schmälern.

„Wir schaffen ein System, das auf langfristigen Vermögensaufbau ausgerichtet ist – einfach, transparent und fair. Das ist ein Meilenstein für die Altersvorsorge in Deutschland.“


Lippe Berufskolleg Lünen als Verbraucherschule der Stufe Gold ausgezeichnet

Michael Thews: „Alltagskompetenz gehört fest in den Unterricht“

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews begrüßt die Auszeichnung des Lippe Berufskollegs in Lünen als sogenannte Verbraucherschule. Die Ehrung wird vom Verbraucherzentrale Bundesverband vergeben und würdigt Schulen, die junge Menschen gezielt auf Herausforderungen im Alltag vorbereiten.

Verbraucherschulen vermitteln wichtige Kompetenzen in Bereichen wie Finanzen, Ernährung, Mediennutzung und nachhaltigem Konsum. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler zu befähigen, informierte und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

„Gerade in Zeiten von Fake News, Online-Abos oder neuen Bezahlmodellen wie ‘Buy now, pay later’ ist es wichtiger denn je, junge Menschen frühzeitig zu stärken“, erklärt Thews. „Das Lippe Berufskolleg zeigt vorbildlich, wie praxisnahe Verbraucherbildung im Schulalltag gelingen kann.“

Auch die Schulleiterin Rita Vonnahme betont die Bedeutung der Auszeichnung: „Unser Ziel ist es, unsere Schülerinnen und Schüler fit für den Alltag zu machen. Die Auszeichnung als Verbraucherschule bestätigt unseren Ansatz, lebensnahe Themen fest im Unterricht zu verankern.“

Bundesweit wurden in diesem Jahr 121 Schulen ausgezeichnet, die zusammen rund 68.400 Schülerinnen und Schüler erreichen.

Thews sieht in der Verbraucherbildung einen wichtigen Baustein für gesellschaftliche Teilhabe: „Wer wirtschaftliche Zusammenhänge versteht und kritisch mit Konsum umgeht, kann selbstbestimmter leben. Das ist auch eine Frage von Chancengleichheit.“

Zugleich macht der Abgeordnete deutlich, dass die Förderung solcher Angebote langfristig gesichert werden müsse: „Die Verbraucherschule ist ein starkes Netzwerk, das Schulen konkret unterstützt. Dieses Engagement darf nicht von befristeten Mitteln abhängen. Wir müssen hier für Verlässlichkeit sorgen.“

Abschließend gratuliert Thews der Schulgemeinschaft in Lünen: „Diese Auszeichnung ist eine tolle Anerkennung für die engagierte Arbeit vor Ort.“


Michael Thews besucht EDEKA und Logipack in Hamm, Austausch über Zukunft der Mehrwegsysteme

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews hat die Unternehmen EDEKA und Logipack Service GmbH in Hamm besucht. Vor Ort erhielt er eine Führung durch beide Anlagen und informierte sich über die Abläufe rund um Sortierung, Logistik und Aufbereitung von Mehrwegverpackungen im Getränkebereich.

Der Standort von EDEKA in Hamm ist ein reiner Mehrwegstandort mit einer Fläche von rund 146.000 Quadratmetern. Jährlich werden dort etwa 23 Millionen Getränkekisten bewegt. Für die Logistik sind unter anderem 57 eigene Lkw im Einsatz. Bei der Sortierung unterstützen moderne Roboteranlagen, die derzeit sechs verschiedene Flaschensorten automatisch erkennen und sortieren können. Gleichzeitig befinden sich im deutschen Mehrwegsystem mehr als 200 unterschiedliche Flaschenvarianten und 1.200 verschiedene Rahmen im Umlauf. Diese hohe Vielfalt wurde von allen Beteiligten als Herausforderung für effiziente Kreisläufe bewertet. “Für die Wiederverwendung von Flaschen wäre es definitiv von Vorteil, nur eine gewisse Anzahl von verschiedenen Flaschenarten zuzulassen. Diese enorme Individualität bringt den Kunden nichts, kostet aber in der Sortierung unglaublich viel Zeit und Geld”, so Thews. “Zudem ist die Komplexität, die sich daraus ergibt, für uns mit hohen Investitionen in die Anlagen verbunden”, ergänzt Rainer Schwittay, Leiter Zentrale Mehrweglogistik bei EDEKA.

Beim Besuch der Logipack Service GmbH wurde deutlich, welche Rolle spezialisierte Logistikunternehmen für funktionierende Getränkekreisläufe spielen. Logipack entwickelt und betreibt Verpackungs- und Transportlösungen, die von mehreren Herstellern und Händlern gemeinsam genutzt werden können. Dazu gehören unter anderem standardisierte Transportrahmen und spezielle Großverpackungen, mit denen insbesondere Sixpacks effizient auf Paletten gebündelt und transportiert werden können. Solche Systeme werden von verschiedenen Unternehmen gemeinsam genutzt und erleichtern so die Logistik entlang der gesamten Lieferkette und sorgen für kürzere Transportwege. Hintergrund ist eine Veränderung im Konsumverhalten. Während früher häufiger komplette Getränkekisten gekauft wurden, greifen viele Verbraucherinnen und Verbraucher zunehmend zu kleineren Einheiten wie Sixpacks oder einzelnen Flaschen. Für Handel und Hersteller bedeutet das neue Anforderungen an Verpackung, Transport und Sortierung. Unternehmen wie Logipack entwickeln dafür Lösungen, damit auch kleinere Gebinde effizient transportiert und möglichst ressourcenschonend in bestehende Mehrweg- und Logistiksysteme integriert werden können.

Im Anschluss fand ein gemeinsamer Austausch mit Vertreter:innen von Pro Mehrweg, der Stiftung Initiative Mehrweg, des Bundesverbands des Deutschen Getränkefachgroßhandels sowie des Handelsverbands Deutschland statt. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen im Bereich der Mehrwegsysteme sowie die Auswirkungen der neuen europäischen Verpackungsverordnung Packaging and Packaging Waste Regulation.

“Mehrweg ist ein zentraler Baustein der Kreislaufwirtschaft. Systeme, die über Jahrzehnte gewachsen sind, leisten einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz. Deshalb ist es wichtig, dass neue europäische Regelungen diese funktionierenden Strukturen stärken und nicht unbeabsichtigt schwächen. Hinweise zur praktischen Umsetzung und eventuellen Problemen von Gesetzen und Verordnungen sind daher immer sehr hilfreich”, erklärte Thews.

Bei der Führung wurde deutlich, welche logistischen Leistungen hinter funktionierenden Mehrwegsystemen stehen. Leergut muss gesammelt, sortiert, transportiert und wieder in den Umlauf gebracht werden. Unternehmen wie EDEKA und Logipack leisten dafür einen entscheidenden Beitrag in der praktischen Umsetzung.

“Der Austausch mit Unternehmen und Verbänden ist für meine Arbeit im Bundestag enorm wichtig. Nur wenn wir die Abläufe vor Ort kennen, können wir politische Entscheidungen treffen, die ökologisch sinnvoll und zugleich praktikabel sind”, so Thews abschließend.


Bund unterstützt Sanierung der St. Stephanus Kirche in Hamm Bockum-Hövel

Haushaltsausschuss gibt Mittel aus dem Denkmalschutz Sonderprogramm frei

Die Sanierung und Umgestaltung der St. Stephanus Kirche in Hamm Bockum-Hövel kann starten. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Mittel aus dem Denkmalschutz Sonderprogramm des Bundes freigegeben. Der Antrag der Katholischen Heilig Geist Gemeinde wurde mit Unterstützung des heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Thews erfolgreich eingebracht und beschlossen.

Die St. Stephanus Kirche ist ein prägendes Baudenkmal von hoher orts- und sozialgeschichtlicher Bedeutung. Der Sanierungsbedarf ist erheblich. Sichtbare Risse im Mauerwerk, geschädigte Gewölbebereiche, schadhafte Putzflächen und ein hoher Restaurierungsbedarf im Innenraum machen umfangreiche Maßnahmen zwingend notwendig. Unter anderem sollen die Wand und Gewölbeflächen gesichert, beschädigte Putzflächen erneuert, konstruktive Schäden behoben und architektonische Details restauriert werden. Auch die Haustechnik, Beleuchtung und Ausstattung werden modernisiert.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,084 Millionen Euro. Der Bund beteiligt sich mit 218.000 Euro aus dem Denkmalschutz Sonderprogramm des Bundesministeriums für Kultur und Medien.

Michael Thews erklärt: „Das ist eine sehr gute Nachricht für Hamm. Die St. Stephanus Kirche ist ein wichtiges historisches Gebäude und ein lebendiger Ort der Begegnung. Die Finanzierung sichert den Erhalt dieses Denkmals für kommende Generationen. Ich freue mich, dass sich der Einsatz gelohnt hat und dass die Sanierung nun zuverlässig starten kann. Die Kirchengemeinde und ihr Architekt sind frühzeitig auf mich zugekommen und haben mir bei einer Besichtigung der Kirche die Schäden gezeigt. So konnte ich bereits früh für den Antrag im Bundestag werben. Genau so sieht eine perfekte Zusammenarbeit aus Bundes-Ebene und kommunaler Ebene aus und ich bin sehr froh, dass die Förderung geklappt hat!“

“Auch die Kirchengemeinde Heilig Geist, Bockum-Hövel, ist überglücklich, denn wir hängen sehr an unserer St. Stephanuskirche, die einer der großen Blickfänge von Hamm ist, wenn man von Westen kommt. Zugleich verbindet sich mit dieser Kirche auch ein sehr großer Teil unserer Pfarreigeschichte und Kirchengeschichte, wenn man allein nur an unseren Taufstein denkt, der seit dem Hochmittelalter in unserer Kirche steht und über dem etliche Generationen von Kindern getauft worden sind. Auch er bedarf der dringenden Restaurierung, sonst würde er auseinanderfallen. Wir freuen uns schon riesig darauf, endlich halbwegs absehen zu können, wann wir in unserer Kirche wieder Gottesdienste ohne Schutznetz und Schutzgerüst feiern können, wenn sie in neuem Glanz erstrahlt. Darum bedanken wir uns von ganzem Herzen bei Herrn Thews und seinem Team für die tolle Unterstützung“, erklärt Pfarrer Johannes Gospos.

Die Entscheidung des Haushaltsausschusses sorgt dafür, dass die dringend notwendige Sanierung der St. Stephanus Kirche zuverlässig umgesetzt werden kann. Mit dem Bundeszuschuss ist ein entscheidender Schritt getan, um dieses bedeutende Denkmal in Bockum-Hövel langfristig zu erhalten und für kirchliche wie kulturelle Zwecke weiter nutzbar zu machen.


17.212 Euro Bundesförderung für neue Flutlichtanlage beim TuS Westfalia Wethmar

Gute Nachrichten für den TuS Westfalia Wethmar: Der Verein erhält im Jahr 2027 eine Bundesförderung für die Sanierung seiner Flutlichtanlage. Die Mittel stammen aus dem Klima- und Transformationsfonds im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Thews informierte sich gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Stephan Polplatz vor Ort über den geplanten Austausch der bestehenden Anlage. Ziel ist es, die bisherige Beleuchtung durch moderne, energieeffiziente LED-Technik zu ersetzen und damit sowohl den Energieverbrauch als auch die laufenden Kosten deutlich zu senken. Auch wird die Ausleuchtung noch mehr auf das Spielfeld konzentriert.

Michael Thews erklärte: „Mit der Förderung aus dem Klima- und Transformationsfonds unterstützen wir ganz konkret den Klimaschutz vor Ort. Moderne LED-Flutlichtanlagen sparen Strom, reduzieren CO₂-Emissionen und entlasten gleichzeitig die Vereinskasse. Das ist gelebte Nachhaltigkeit im Amateurfußball. Der TuS Westfalia Wethmar zeigt, dass Klimaschutz und Sport hervorragend zusammenpassen.“

Auch der Vereinsvorsitzende Stephan Polplatz begrüßte die Unterstützung aus Berlin: „Für uns als Verein ist diese Förderung ein wichtiger Schritt. Die bestehende Flutlichtanlage ist in die Jahre gekommen. Mit der Umrüstung auf LED-Technik verbessern wir nicht nur die Lichtqualität auf dem Platz, sondern senken dauerhaft unsere Energiekosten. Das verschafft uns finanziellen Spielraum für unsere Jugendarbeit und den Spielbetrieb.“

„Sportvereine sind Orte der Gemeinschaft und des Zusammenhalts und sind zugleich große Energieverbraucher. Wenn wir sie bei Investitionen in nachhaltige Infrastruktur unterstützen, investieren wir zugleich in Klimaschutz und in den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort”, betonte Thews abschließend.


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