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Europäische Woche der Abfallvermeidung
Zum Roadtrip - mit dem Elektroauto von Lünen bis Berlin

Michael Thews besucht Humanitas Hamm e.V. – Fast Fashion belastet soziale Arbeit vor Ort

Auf Einladung von Humanitas Hamm e.V. hat der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews den Verein besucht, nachdem er diesen an Weihnachten mit einer Spende unterstützt hatte. Der persönliche Austausch stand im Zeichen eines drängenden Themas, das zunehmend auch soziale Einrichtungen betrifft: die wachsende Flut an Fast Fashion und sogenannter Ultra-Fast Fashion.

Im Gespräch mit den Verantwortlichen und Ehrenamtlichen wurde deutlich, wie stark sich die Qualität gespendeter Kleidung in den vergangenen Jahren verändert hat. Während früher gut erhaltene Textilien weitergegeben oder verwertet werden konnten, sind mittlerweile rund 30 Prozent der Kleiderspenden unmittelbar nicht mehr nutzbar und müssen entsorgt werden.

Ein zentrales Problem: Die extrem preiswerte und kurzlebige Mode führt dazu, dass viele Kleidungsstücke bereits nach kurzer Nutzung qualitativ nicht mehr verwertbar sind. Was früher noch recycelt oder weiterverkauft werden konnte, landet nun häufig direkt im Abfall. Recyclingunternehmen, die früher Textilien abnahmen und sogar etwa 11 Cent pro Kilogramm zahlten, erzielen auf dem Markt kaum noch wirtschaftlich tragfähige Erlöse. Nicht verwertbare Ware wird daher zunehmend der Müllverbrennungsanlage zugeführt.

Zusätzlich erschwert ein verbreitetes Gerücht die Situation: Immer wieder heißt es, Textilien dürften grundsätzlich nicht im Hausmüll entsorgt werden. Das führt dazu, dass auch stark verschmutzte oder beschädigte Kleidung gespendet wird, obwohl sie nicht mehr verwendbar ist. Für Humanitas bedeutet das zusätzlichen Sortieraufwand und steigende Entsorgungskosten. „Natürlich sollen tragbare Textilien gespendet werden“, betonte Thews. „Aber was verschmutzt, zerrissen oder hygienisch problematisch ist, gehört nicht in die Spende, sondern in den Hausmüll. Wenn Ehrenamtliche erst Müll aussortieren müssen, bindet das Zeit und verursacht zusätzliche Kosten.”

Dabei ist das Engagement im Verein beeindruckend. Rund 90 Ehrenamtliche engagieren sich in elf Schichten und sorgen dafür, dass Spenden sortiert, aufbereitet und weitergegeben werden. Neue ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind weiterhin herzlich willkommen, um die Arbeit des Vereins zu unterstützen. Die Klingel am Hintereingang für Kleiderspenden steht nahezu nie still. Gespendet werden neben Kleidung auch Bücher, Haushaltswaren und kleine Elektrogeräte. Humanitas arbeitet eng mit Schulen zusammen und bietet regelmäßig Praktikumsplätze an, um jungen Menschen Einblicke in soziales Engagement zu ermöglichen. „Was hier geleistet wird, ist beeindruckend“, erklärte Michael Thews beim Rundgang. „Die Ehrenamtlichen halten den Betrieb am Laufen. Dieses Engagement verdient größten Respekt. Umso problematischer ist es, wenn minderwertige Massenware diese Arbeit zusätzlich erschwert.“

Michael Thews betonte die strukturelle Dimension des Problems. “Das Geschäftsmodell von Ultra-Fast-Fashion basiert auf sehr niedrigen Preisen und kurzer Nutzungsdauer“, so Thews. „Die ökologischen Kosten werden ausgelagert. Die sozialen Folgekosten landen dann bei Einrichtungen wie Humanitas. Wir müssen dringend darüber reden, wie wir die Flut von Billigware ohne Einhaltung EU-Standards aufhalten.“ Notwendig seien klare Vorgaben für langlebigere Produkte, bessere Recyclingstrukturen und mehr Verantwortung entlang der gesamten Lieferkette.


Red Hand Day im Bundestag: Michael Thews überreicht rote Hände der THW-Jugend Werne

Anlässlich des Red Hand Day a, 12. Februar hat der Bundestagsabgeordnete Michael Thews im Deutschen Bundestag rote Hände der THW-Jugendgruppe Werne an den Vorsitzenden der Kinderkommission des Deutschen Bundestages, Michael Hose, überreicht. Die roten Hände stehen weltweit als Symbol gegen den Einsatz von Kindern in bewaffneten Konflikten.

Der Red Hand Day erinnert daran, dass Kinderrechte universell gelten und auch im Krieg nicht außer Kraft gesetzt werden dürfen. In vielen Regionen der Welt werden Kinder weiterhin rekrutiert, missbraucht und ihrer Zukunft beraubt.

Michael Thews erklärte dazu: „Die roten Hände sind ein klares Stopp-Signal. Kinder gehören nicht in Kriege, nirgendwo auf der Welt. Als Parlament tragen wir Verantwortung, Kinderrechte nicht nur zu benennen, sondern politisch konsequent zu schützen und zu verteidigen.“

Mit der Aktion wurde zugleich das Engagement der THW-Jugend Werne gewürdigt, die mit ihren roten Händen ein starkes Zeichen für Menschlichkeit, Verantwortung und Solidarität gesetzt hat.


Michael Thews MdB zu Antrittsbesuch beim neuen Bürgermeister von Werne

Der Bundestagsabgeordnete Michael Thews war zu einem Antrittsbesuch beim neuen Bürgermeister der Stadt Werne, Lars Hübchen, zu Gast. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die zukünftige Zusammenarbeit, gemeinsame Förderprojekte sowie die finanzielle Unterstützung der Kommunen durch den Bund.

In dem offenen und konstruktiven Austausch ging es insbesondere darum, wie Bundesprogramme gezielt für Investitionen vor Ort genutzt werden können. Themen wie Infrastruktur, Stadtentwicklung und die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen spielten dabei eine zentrale Rolle.

Michael Thews erklärte:

„Mir war es wichtig, frühzeitig das Gespräch mit dem neuen Bürgermeister zu suchen. Werne steht wie viele Kommunen vor großen Aufgaben. Der Bund muss Städte und Gemeinden verlässlich unterstützen, damit notwendige Investitionen auch umgesetzt werden können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Lars Hübchen und darauf, Projekte gemeinsam voranzubringen.“

Bürgermeister Lars Hübchen hob die bereits erfolgreiche Zusammenarbeit hervor und verwies auf ein konkretes Beispiel:

„Der Neubau der Turnhalle an der Wiehagenschule zeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Kommune und Bund ist. Solche Projekte wären ohne Fördermittel und den Einsatz auf Bundesebene kaum realisierbar. Der Besuch von Michael Thews war ein guter Auftakt für die gemeinsame Arbeit. Der direkte Draht nach Berlin ist für Werne essenziell, insbesondere wenn es um Förderprojekte und die finanzielle Ausstattung der Kommunen geht. Ich bin zuversichtlich, dass wir hier gemeinsam viel für unsere Stadt erreichen können.“

Beide vereinbarten, den Dialog fortzusetzen und die Zusammenarbeit bei weiteren Förderprojekten weiter zu vertiefen.


Prinzenpaare aus Hamm und Selm zu Gast im Deutschen Bundestag

Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Michael Thews waren die Stadtprinzenpaare aus Hamm und Selm mit ihrem Gefolge zu Gast im Deutschen Bundestag. Insgesamt 16 Personen nahmen an dem Besuch teil, der sich über rund sechs Stunden erstreckte und erst am späten Nachmittag endete.

Im Mittelpunkt stand eine ausführliche Führung durch den Bundestag, die Michael Thews persönlich übernahm. Dabei erhielten die Gäste einen intensiven Einblick in die Arbeit des Parlaments und die Abläufe im politischen Alltag. Im Anschluss fand ein Empfang mit Umtrunk im Ausschusssaal statt. In geselliger Atmosphäre mit kölscher Musik, einem kleinen Fässchen Kölsch und gutem Essen kam es zu vielen persönlichen Gesprächen.

Zu dem Empfang stießen auch weitere Bundestagsabgeordnete hinzu, darunter der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Miersch, die parlamentarische Geschäftsführerin und Verteidigungspolitikerin Maja Pfister (FDP) sowie Esra Limbacher, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender mit Zuständigkeit unter anderem für Umweltpolitik. Auch Mitglieder des Seeheimer Kreises waren vertreten.

Ein besonderer Moment war die Verleihung der Karnevalsorden für die laufende Session. Michael Thews und die anwesenden Abgeordneten erhielten diese Auszeichnung aus den Händen der Prinzenpaare.

Michael Thews betonte die Bedeutung des Besuchs:

„Der Karneval gehört fest zu unserer Region und lebt von Engagement, Gemeinschaft und Tradition. Es hat mich sehr gefreut, das Prinzenpaar aus Hamm und das aus Selm mit ihrem Gefolge im Bundestag begrüßen zu dürfen und ihnen unsere parlamentarische Arbeit näherzubringen. Solche Begegnungen schaffen Nähe zwischen Politik und Brauchtum.“

Auch Martin Weber von „Hol di fast“ Werne und seine Frau Anja Byk (Jugendwartung beim Landesverband Karnevalistischer Tanzsport NRW), die ebenfalls an dem Besuch teilnahmen, zeigten sich begeistert und dankbar:

„Das war ein rundum gelungener Tag. Die persönliche Führung durch den Bundestag, der offene Austausch und die herzliche Atmosphäre haben uns sehr beeindruckt. Im Namen aller Teilnehmenden danke ich Michael Thews herzlich für die Einladung, die Zeit und das große Engagement. Es ist keine Selbstverständlichkeit, so nah und authentisch Einblicke in die parlamentarische Arbeit zu bekommen”, so Weber.

Der Besuch klang in gemütlicher Runde aus. Alle Beteiligten zeigten sich sehr zufrieden und waren sich einig, an dieser schönen Tradition festhalten zu wollen.


Michael Thews MdB besucht Gerdas Pflegedienst in Hamm und zieht positives Fazit zum Bundesprojekt GAP

Der Bundestagsabgeordnete Michael Thews hat den Gerdas Pflegedienst in Hamm besucht, um sich vor Ort ein Bild davon zu machen, wie gute Pflege organisiert wird und welchen konkreten Nutzen das Bundesprojekt GAP entfaltet. Der Pflegedienst besteht seit knapp 35 Jahren, beschäftigt inzwischen über 100 Mitarbeitende und bietet ambulante Pflege, ambulant betreutes Wohnen sowie hauswirtschaftliche Leistungen an. Eine Tagespflege steht kurz vor der Eröffnung.

GAP steht für „Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege“. Das Bundesprojekt unterstützt Pflegeeinrichtungen dabei, ihre internen Abläufe zu analysieren und gezielt weiterzuentwickeln. Ziel ist es, Arbeitsbedingungen familienfreundlicher zu gestalten, Mitarbeitende stärker einzubeziehen und Pflegeberufe langfristig attraktiver zu machen. Begleitet werden die teilnehmenden Betriebe durch externe Beratung, ergänzt durch Leitfäden sowie den Austausch mit anderen Einrichtungen.

Bei Gerdas Pflegedienst wurden durch die Teilnahme an GAP mehrere Strukturen angepasst, die Mitwirkung im Team gestärkt und Prozesse transparenter gestaltet. Als nächster Schritt soll gemeinsam ein Unternehmensleitbild erarbeitet werden. In den vergangenen sieben Jahren sind die Löhne in der Pflege um rund 30 Prozent gestiegen. Pflege ist damit zunehmend ein gut bezahlter Beruf. Zudem finden bei Gerdas Pflegedienst im Durchschnitt rund 20 Fortbildungen pro Jahr für die Mitarbeitenden statt. Investitionen in eine Photovoltaikanlage und eine Flotte von Elektrofahrzeugen zeigen darüber hinaus, dass Nachhaltigkeit im Betrieb eine wichtige Rolle spielt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Programme wie GAP ausreichend flexibel sein müssen, um den unterschiedlichen Praxisrealitäten gerecht zu werden. Diese Hinweise will Michael Thews in seine Arbeit auf Bundesebene einfließen lassen.

“Uns ist es gelungen mit dem Projekt nachhaltige positive Veränderungen in unseren Unternehmensstrukturen zu schaffen, um so weiter als attraktiver Arbeitgeber interessant zu bleiben. Vielen Dank an Herrn Thews für den Besuch bei uns. Es ist schön wahrzunehmen, dass sich Politiker ein direktes Bild aus der Praxis machen“, freut sich Alexander Kotzur, Geschäftsführer.

“Gerdas Pflegedienst ist ein anschauliches Beispiel für eine moderne Unternehmensstruktur mit der Einbeziehung der Beschäftigten. Die Teilnahme an GAP und weiteren Bundesprojekten zeigt, wie ernst hier die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege genommen wird. Davon profitieren am Ende auch die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen“, so Thews abschließend.


Konferenz der SPD-Bundestagsfraktion für die Interessenvertretungen der Beschäftigten mit Beteiligung aus Lünen

Zum 38. Mal hat die SPD-Bundestagsfraktion Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungen und Personalräte aus ganz Deutschland in den Deutschen Bundestag eingeladen. Unter dem Titel „Handeln schafft Halt“ wurde der steigende Druck thematisiert, den viele arbeitende Menschen empfinden. Gleichzeitig erleben Interessenvertretungen, dass ihr Einsatz für Mitbestimmung und demokratische Kultur längst nicht mehr überall als selbstverständlich gilt.

Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Thews nahm Norbert Janßen, Betriebsratsvorsitzender der Stadtwerke Lünen, an der Konferenz teil. Gemeinsam nutzten beide die Gelegenheit, um den ehemaligen Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zu treffen und zentrale Anliegen der Beschäftigten aus Lünen zu platzieren.

Insgesamt nahmen rund 200 Betriebsräte teil. Sie diskutierten mit Abgeordneten wie dem Fraktionsvorsitzenden Matthias Miersch und mit Gästen aus Wissenschaft und Praxis, darunter DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi. Im Mittelpunkt standen Themen, die viele Beschäftigte aktuell bewegen: Sorge vor Transformation, Standortschließungen, steigender Arbeitsdruck, Angriffe auf Mitbestimmung und die Frage, wie eine moderne Arbeitswelt fair gestaltet werden kann.

In den Gesprächen wurde deutlich, dass viele Gewissheiten, auf die sich Beschäftigte jahrzehntelang verlassen konnten, nicht mehr selbstverständlich sind. Die Arbeit der betrieblichen Interessenvertretungen schafft Stabilität in Zeiten der Veränderung. Betriebs- und Personalräte setzen sich für faire Arbeitszeitregelungen ein, unterstützen Qualifizierungsmaßnahmen und verhandeln im Ernstfall Sozialpläne. Sie tragen damit spürbar zur demokratischen Kultur in den Betrieben bei.

Zugleich wurde klar, dass immer mehr Arbeitgeber sich der gelebten Sozialpartnerschaft entziehen. Jede fünfte Betriebsratsgründung wird verhindert und die Tarifbindung geht seit Jahren zurück. Diese Herausforderungen sind für die SPD Auftrag und Verpflichtung zugleich. Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium, Katja Mast, stellte die Pläne der Bundesregierung vor. Dazu gehören ein Bundestariftreuegesetz zur Stärkung der Tarifbindung und weitere Schritte zur Modernisierung der betrieblichen Mitbestimmung.

Michael Thews unterstrich die Bedeutung der Konferenz für seinen Wahlkreis: „Betriebsräte gestalten Veränderungsprozesse im Sinne der Beschäftigten. Der Austausch mit Norbert Janßen und zum Beispiel Hubertus Heil ist wichtig, weil wir die Perspektiven aus Lünen direkt in die politische Arbeit einbringen. Als sozialdemokratischer Bundestagsabgeordneter und Gewerkschaftsmitglied stehe ich eng an der Seite der Arbeitnehmer:innen.”

Norbert Janßen hob vor allem die demokratiepolitische Dimension hervor, die in vielen Diskussionen sichtbar wurde: „Die Gespräche haben gezeigt, wie dringend wir bessere Rahmenbedingungen für Mitbestimmung, faire Arbeitszeiten und eine Modernisierung des Betriebsverfassungsgesetzes brauchen. Gleichzeitig waren sich alle einig, dass wir wachsam bleiben müssen. Rechtsextremismus und Faschismus sind keine Meinung. Die Demokratie muss gemeinsam verteidigt werden, von den Betriebs- und Personalräten, den Gewerkschaften, der Politik und der gesamten Zivilgesellschaft.“

“Die Konferenz ist ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen betrieblichen Interessenvertretungen und politischen Entscheidungsträgern. Sie dient als Frühwarnsystem für Herausforderungen, fördert Weiterbildung und schafft einen kontinuierlichen Austausch, der für gute Arbeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar ist”, so Thews abschließend.


Förderung für Chöre, Orchester und Bands wird fortgesetzt

Der Amateurmusikfonds geht in die nächste Runde. Ab sofort können sich Chöre, Orchester, Bands und weitere Ensembles erneut für eine Förderung bewerben. Die zweite Ausschreibung startet am 16. April und unterstützt kreative Projekte mit bis zu 50.000 Euro.

Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Michael Thews: „Die Amateurmusik ist ein zentraler Teil unseres kulturellen Lebens. Sie stärkt den Zusammenhalt und bringt Menschen in allen Generationen zusammen. Deshalb freue ich mich, dass der Amateurmusikfonds fortgeführt wird. Wir brauchen verlässliche Strukturen für die vielen engagierten Musikerinnen und Musiker im Land. Eine Verstetigung des Fonds bleibt für mich ein wichtiges Ziel.“

Förderberechtigt sind gemeinnützige Amateurmusikensembles, Bands und Kirchengemeinden. Lokale Projekte können zwischen 2.500 und 10.000 Euro erhalten, überregionale Projekte bis zu 50.000 Euro. Anträge können bis zum 15. Juni gestellt werden.

Neu sind drei mögliche Schwerpunkte: kreative Proben- und Auftrittsformate, gesellschaftliche Projekte für mehr Zusammenhalt und Zukunftswerkstätten zur Weiterentwicklung der Vereinsarbeit.

Alle Informationen zur Antragstellung finden sich unter bundesmusikverband.de/amateurmusikfonds.


„Demokratie leben!“: 140.000 Euro Bundesförderung für Hamm

Michael Thews im Austausch mit der Werkstadt für Demokratie und Toleranz

Die Werkstadt für Demokratie und Toleranz in Hamm hat in 2025 erneut eine Bundesförderung in Höhe von 140.000 Euro aus dem Programm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erhalten. Die Mittel sichern wichtige Projekte gegen Extremismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sowie Angebote zur Stärkung demokratischer Teilhabe vor Ort.

Aus Anlass der Förderung besuchte der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews die Werkstadt. Im Gespräch mit den Verantwortlichen ging es um die zentralen Herausforderungen für unsere Demokratie, um die zunehmende Polarisierung und um die Frage, wie demokratische Bildungsarbeit Menschen in Hamm stärken kann. Die Mitarbeitenden stellten ihre Projekte vor und erläuterten, wie sie tagtäglich daran arbeiten, demokratische Kultur zu fördern, Jugendliche einzubinden und lokale Netzwerke zu stärken. „Mit Hilfe der Werkstadt ist es gelungen, ein einzigartig breites Bündnis der Zivilgesellschaft zu entwickeln, das sich über parteipolitische Grenzen hinweg für Demokratie und Vielfalt einsetzt“, unterstrich Pfarrer Dr.

Tilman Walther-Sollich, Leiter der Werkstadt für Demokratie und Toleranz. „Jüngstes Beispiel dafür ist die Ausstellung ‚Ankommen im Frieden‘, die gerade in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilzentrum Alte Schule Werries und dem Jugendforum Uentrop entstanden ist und zuerst in der Stadtbücherei Hamm und der Ev. Pauluskirche zu sehen war“, ergänzte Frederic Grimm, der als Koordinierungs- und Fachkraft für das Programm „Demokratie leben!“ zuständig ist. An dem Austausch nahm auch Salih Kadrija als einer der Sprecher des Jugendforums Hamm teil, der sich über die Einladung des Jugendforumteams zu einem Besuch bei Michael Thews in Berlin freute.

„Dieses Projekt leistet eine unverzichtbare Arbeit für Hamm. Gerade jetzt, wo Rechtsextremismus spürbar zunimmt und demokratische Institutionen massiv angegriffen werden, brauchen wir starke Initiativen vor Ort. Die erneute Förderung zeigt, dass die Arbeit der Werkstadt wirkt”, betont Thews.

Thews macht deutlich, dass die SPD-Bundestagsfraktion klar Position bezieht: „Einige Stimmen stellen die gesamte Zivilgesellschaft unter Generalverdacht und fordern massive Kürzungen beim Programm. Das lehnen wir strikt ab. In Zeiten wie diesen braucht es mehr Demokratieförderung und nicht weniger. Wir stehen zum Programm und zur wichtigen Arbeit der Projekte im ganzen Land.“

Aktuell läuft das Antragsverfahren für die Weiterförderung ab 2026, damit die Werkstadt ihre Arbeit in Hamm fortsetzen, Projekte und Initiativen unterstützen und weiterhin ein starker Anker für Demokratie, Vielfalt und Toleranz sein kann. „Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass diese wichtige Arbeit die Unterstützung erhält, die sie braucht“, so Thews.

Die Werkstadt für Demokratie und Toleranz wurde 2017 in Trägerschaft des Ev. Kirchenkreises Hamm ins Leben gerufen. Sie wird aus Mitteln der Förderprogramme “Demokratie leben! Partnerschaften für Demokratie” und “NRWeltoffen” sowie einem Eigenanteil der Stadt Hamm finanziert.

 

Bildunterschrift:

Der Bundestagsabgeordnete Michael Thews (rechts) besuchte das Team der Werkstadt für Demokratie und Toleranz mit (von links) Jakob Schirmböck, Tilman Walther-Sollich, Frederic Grimm sowie Salih Kadrija für das Jugendforum Hamm.


Michael Thews als Schirmherr beim Parlamentarischen Abend der Trianel GmbH

Kommunale Unternehmen sind Schlüsselakteure der Energiewende

Die Transformation der Energiewirtschaft ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben unserer Zeit. Als Schirmherr des parlamentarischen Abends der Trianel GmbH in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin betonte der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews die entscheidende Rolle kommunaler Unternehmen bei der Umsetzung einer sozial gerechten Energiewende. „Kommunale Stadtwerke sind das Rückgrat einer erfolgreichen Energiewende. Sie verbinden regionale Verantwortung mit innovativen Lösungen und sorgen dafür, dass Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit zusammen gedacht werden“, erklärte Thews in seinem Grußwort. “Ich freue mich, dass Trianel auch in meinem Wahlkreis in innovative Technologien und in regenerative Energie investiert und habe deshalb gerne die Schirmherrschaft des Abends übernommen”, so Thews.

Die Stadtwerke-Kooperation Trianel begleitet Kommunen und Energieversorger mit ganzheitlichen und digitalen Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das reicht von der Energieerzeugung über Speicher bis hin zu intelligenten Steuerungssystemen. Auch im Wahlkreis von Michael Thews zeigt sich, wie stark Trianel die Energiewende voranbringt:

Aktuelle Trianel Projekte im Wahlkreis von Michael Thews:

  • In Hamm Uentrop entsteht das Wasserstoffzentrum Hamm GmbH und Co. KG. Geplant ist ein großtechnischer Elektrolyseur mit einer Leistung von 20 Megawatt, der rund 1500 Tonnen grünen Wasserstoff im Jahr erzeugen kann. Trianel begleitet das Projekt gemeinsam mit mehreren Stadtwerken und berät bei Planung, Errichtung und Betrieb.
  • Ebenfalls in Hamm Uentrop plant Trianel einen neuen wasserstofffähigen Gaskraftwerksblock. Die geplante Leistung beträgt etwa 500 Megawatt. Der Block soll als flexible Reservekapazität dienen und perspektivisch vollständig mit Wasserstoff betrieben werden können.
  • In der Nähe des Trianel Kraftwerks Lünen entsteht ein großer Batteriespeicherpark, der in der ersten Ausbaustufe über 900 Megawatt Leistung und 1800 Megawattstunden Speicherkapazität verfügen soll. Ziel ist die Stabilisierung des Stromnetzes und der Ausgleich von Schwankungen der erneuerbaren Energien.

Michael Thews betonte auch die Bedeutung eines verlässlichen rechtlichen Rahmens: „Mit der jüngsten Änderung des Energie- und Stromsteuergesetzes, die ich als Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion im Finanzausschuss mitverhandelt habe, schaffen wir mehr Planungssicherheit, Entlastung und Tempo beim Ausbau der Energiewende.“

Abschließend unterstrich Thews, dass die Energiewende nur im engen Zusammenspiel von Bund, Ländern, Kommunen und Wirtschaft gelingen kann: „Die Energiewende muss marktgerecht, netzdienlich und sozialverträglich gestaltet werden. Dafür setze ich mich im Bundestag und in meinem Wahlkreis ein, gemeinsam mit unseren Stadtwerken und innovativen Unternehmen wie Trianel.“

Fotoquelle: Trianel GmbH


Durchbruch für den Zivil- und Bevölkerungsschutz: Der Bund finanziert 140 Neubauten für THW-Ortsverbände, darunter auch der THW-Ortsverband Hamm. Dazu der örtliche Bundestagsabgeordnete Michael Thews: „Versprechen gehalten: Mit der Umsetzung des gesamten Bauprogramms profitiert jetzt auch das THW in Hamm.“

In der sogenannten Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags hat die Koalition von SPD und CDU/CSU mit dem Haushalt 2026 die vollständige Umsetzung des THW-Bauprogramms beschlossen. Wie Michael Thews (SPD) jetzt mitteilt, werden auf Beschluss des Haushaltsausschusses in den nächsten Jahren weitere 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um weitere 140 Unterkünfte für das THW neu zu bauen. Damit sind alle 200 Liegenschaften des THW-Neubauprogramms vollständig finanziert. Darüber freuen kann sich jetzt auch das THW in Hamm.

Es ist eine Entscheidung von großer Tragweite, die der Haushaltsausschuss spät in der Nacht auf Freitag trifft: Die Abgeordneten der Regierungsfraktionen bringen die vollständige Umsetzung des THW-Neubauprogramms auf den Weg, 140 Neubauten bundesweit. Kostenpunkt: 2,7 Milliarden Euro verteilt auf mehrere Jahre.

„Das ist eine Sensation“, so Thews. „Ich freue mich riesig, dass die Finanzierung des Neubaus für das THW in Hamm jetzt gesichert ist. Wie viele andere Ortsverbände wartet das THW bei uns seit Jahren auf eine Modernisierung der Unterkunft.

Bundesweit hat das Technische Hilfswerk 668 Ortsverbände – knapp ein Drittel davon in maroden oder nicht mehr zeitgemäßen Unterkünften. Viele Tausende Helferinnen und Helfer, die sich ehrenamtlich im Zivilschutz engagieren, kennen die zum Teil unhaltbaren Zustände: Fehlende Umkleiden, gammlige Sanitäranlagen, oder nagelneue Fahrzeuge, die mangels Garagen im Freien stehen.

„Die THW-Familie leistet einen riesigen Beitrag für die Sicherheit und Gefahrenabwehr. Die Helferinnen und Helfer sind stets einsatzbereit, zugleich sind die Bedingungen dafür vor Ort häufig alles andere als ideal. Der Beschluss des Haushaltsausschusses stärkt deshalb langfristig die Sicherheit bei uns vor Ort und ist auch ein Zeichen der Wertschätzung: Ehrenamt braucht gute Rahmenbedingungen“, so Thews.

Deshalb hatte das THW im Jahr 2022 gemeinsam mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ein innovatives Neubauprogramm auf den Weg gebracht. Noch in der Ampel-Koalition hatte sich die SPD dafür eingesetzt, dass eine erste Tranche von 30 Liegenschaften finanziert wird. „Die neuen Liegenschaften werden dabei in serieller und standardisierter Bauweise mit hoher Geschwindigkeit errichtet, um zukünftig modernsten Anforderungen an Unterbringung, Barrierefreiheit, Energiestandards zu erfüllen. Und selbstverständlich bieten sie genügend Platz für die Helferinnen und Helfer, für Fahrzeuge und Technik“, weiß Thews. In diesem Sommer fanden bereits erste Spatenstiche statt.

Erst vor acht Wochen hatten die Abgeordneten im Haushaltsausschuss eine zweite Tranche für das Neubauprogramm des THW beschlossen, um für 30 weitere Standorte des THW einen Neubau zu finanzieren.

Jetzt die Entscheidung der Haushälter, auf einen Schlag weitere 140 Unterkünfte und damit das gesamte Bauprogramm für alle 200 maroden Unterkünfte umzusetzen.

„Überhaupt erst möglich gemacht hat diesen Beschluss die von der SPD im März durchgesetzte Grundgesetzänderung, um Ausgaben unter anderem für die Verteidigungsfähigkeit und für den Zivil- und Bevölkerungsschutz von den Beschränkungen der Schuldenbremse auszunehmen. Wir können jetzt auf hohem Niveau in unsere Sicherheit, in die Resilienz unseres Landes investieren, ohne dabei andere wichtige Bereiche zu vernachlässigen“, erklärt der Abgeordnete.

Insgesamt erreicht der THW-Haushalt 2026 ein neues Rekordniveau. Der Etat steigt im Vergleich zu 2025 um knapp 200 Millionen Euro auf 642 Millionen Euro. Auch die Ortsverbände erhalten mit 60,6 Millionen Euro die bisher höchste Summe an Mitteln zur Selbstbewirtschaftung. Damit kann das THW als zentrale Einsatzorganisation des Bundes in allen Bereichen massiv gestärkt werden.

„Für Hamm ist das ein großer Schritt nach vorn. Unsere Helferinnen und Helfer des THW arbeiten seit Jahren unter Bedingungen, die deutlich besser sein könnten. Dass der Bund jetzt den Neubau in Hamm mit bis zu 15 Millionen Euro vollständig finanziert, ist ein starkes Signal für die Sicherheit unserer Stadt. Wer im Notfall Leben schützt und Schäden begrenzt, verdient moderne Unterkünfte, funktionierende Infrastruktur und klare Wertschätzung. Genau das schafft dieser Beschluss. Ich danke Michael Thews für seinen jahrelangen Einsatz für die Modernisierung des THW!“, freut sich Julian Janssen, Sicherheitspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion in Hamm.

Michael Thews abschließend: „Der Beschluss im Haushaltsausschuss ist ein wichtiges Signal an die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte: Wir schaffen gute Rahmenbedingungen, dass sie ihr Engagement gut und auch mit Freude fortsetzen können. Und es ist ein Signal an die Bevölkerung: Wir tun das, was notwendig ist, um unser Land moderner und resilienter machen, um bei Notfällen, Krisen und Naturkatastrophen jederzeit handlungs- und einsatzfähig zu sein und Gefahren wirksam abwehren zu können.“

Der Haushaltsausschuss hat in seinen abschließenden Beratungen zum Bundeshaushalt 2026 zusätzliche Verpflichtungsermächtigungen im Umfang von über 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Alle 200 THW-Standorte sind damit berücksichtigt und ausfinanziert. Durchschnittlich wird mit Baukosten pro Unterkunft von 15 Millionen Euro kalkuliert, wobei Baupreissteigerungen und Risikofaktoren berücksichtigt sind.


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