Mit jährlich rund 3,45 Millionen Euro unterstützt der Bund Hamm, Lünen, Selm und Werne bei der Bewältigung ihrer Altschulden. Die Zahlungen sind für die Jahre 2026 bis 2029 vorgesehen und werden vom Land Nordrhein-Westfalen vollständig an die betroffenen Kommunen weitergegeben. Darauf weist der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews hin.

„Alte Schulden engen die Handlungsmöglichkeiten unserer Städte seit Jahren ein. Geld, das für Zinsen aufgebracht werden muss, fehlt für Schulen, Kinderbetreuung oder die Sanierung von Straßen. Mit der im Bundestag beschlossenen Altschuldenhilfe entlasten wir die kommunalen Haushalte und unterstützen unsere Städte dabei, ihre Schuldenlast abzubauen“, erklärt Thews.

Die jährlichen Bundesmittel verteilen sich auf die vier Städte wie folgt:

*          Hamm: 943.215 Euro

*          Lünen: 1.915.764 Euro

*          Selm: 336.291 Euro

*          Werne: 255.628 Euro

Über den gesamten Zeitraum von 2026 bis 2029 ergibt sich damit eine Unterstützung von rund 13,8 Millionen Euro für die vier Städte.

„Der Bund übernimmt Verantwortung für die finanzielle Situation unserer Kommunen. Entscheidend ist, dass die Unterstützung auch vollständig vor Ort ankommt. Genau das ist jetzt für Nordrhein-Westfalen sichergestellt“, so Thews.

Für den SPD-Abgeordneten ist die Entlastung eng mit dem Alltag der Menschen verbunden: „Unsere Städte müssen ihre Aufgaben für eine gute Daseinsvorsorge erfüllen können. Dafür brauchen sie finanziellen Spielraum. Die Altschuldenhilfe ist ein wichtiger Beitrag dazu.“