176,9 Millionen Euro für Investitionen in der Region

Im ersten Halbjahr 2026 hat die KfW Fördermittel in Höhe von insgesamt 176,9 Millionen Euro für Hamm und den Kreis Unna zugesagt. Das sind 96,3 Millionen Euro mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Damit hat sich das Fördervolumen innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

Die KfW ist die Förderbank des Bundes und der Länder und hat einen gesetzlichen öffentlichen Auftrag. Anders als eine Geschäftsbank arbeitet sie nicht primär gewinnorientiert: Sie soll wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung fördern und wird insbesondere dort tätig, wo eine Marktschwäche besteht oder zusätzliche Impulse benötigt werden. Dafür stellt sie unter anderem zinsgünstige Kredite und Zuschüsse zur Verfügung.

In die Stadt Hamm fließen 32 Millionen Euro. Davon entfallen 8,1 Millionen Euro auf die Mittelstandsbank, unter anderem für Gründungen, Unternehmensinvestitionen, Digitalisierung und Energieeffizienz. 23,4 Millionen Euro gehen an private Kundinnen und Kunden, weitere 0,5 Millionen Euro in die kommunale und soziale Infrastruktur.

Im Kreis Unna liegt das Fördervolumen bei 144,9 Millionen Euro. Davon gehen 19,5 Millionen Euro an die Mittelstandsbank, 124,4 Millionen Euro an private Kundinnen und Kunden und 1,1 Millionen Euro in die kommunale und soziale Infrastruktur.

„Dass sich das Fördervolumen gegenüber dem vergangenen Jahr mehr als verdoppelt hat, ist ein starkes Signal für unsere Region. Genau dafür brauchen wir eine starke öffentliche Förderbank: Sie kann Investitionen anschieben und Finanzierungen erleichtern, die ohne staatliche Förderung schwieriger zustande kämen. Das hilft Unternehmen, die investieren wollen, genauso wie Menschen, die bauen oder modernisieren, und unseren Kommunen“, erklärt Michael Thews. Die KfW vergibt viele ihrer Förderkredite über Partner- bzw. Hausbanken und kann dabei auch einen Teil des Ausfallrisikos übernehmen.

„Diese Investitionen stärken unsere Wirtschaft, bringen die Energiewende vor Ort voran und sorgen dafür, dass Hamm und der Kreis Unna auch in Zukunft gute Orte zum Leben und Arbeiten bleiben“, so Thews weiter.