Am 9. Mai 2026 findet bundesweit der Tag der Städtebauförderung statt. Unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ beteiligen sich rund 600 Städte und Gemeinden mit mehr als 700 Veranstaltungen. Bürgerinnen und Bürger können dabei erleben, wie konkrete Projekte ihre Nachbarschaften verbessern und ihre Städte lebenswerter machen.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Thews betont die Bedeutung der Städtebauförderung für die Region:

„Die Städtebauförderung ist eines der wichtigsten Instrumente für lebenswerte Städte und starke Quartiere. Sie sorgt dafür, dass Innenstädte attraktiver werden, neue Begegnungsorte entstehen und sich unsere Städte an die Herausforderungen der Zukunft anpassen können.“

Auch im Wahlkreis mit Hamm, Lünen, Werne und Selm zeigt sich die Wirkung dieser Förderung sehr konkret. Im Jahr 2025 wurden gezielt Projekte mit Bundesmitteln unterstützt:

In Hamm wurden mehrere Maßnahmen gefördert. Für das Projekt Hamm Werries aus dem Programm „Lebendige Zentren“ wurden rund 2,75 Millionen Euro Bundesmittel bereitgestellt. Zusätzlich flossen rund 611.000 Euro in die Entwicklung des Stadtteils Pelkum im Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“.

In Werne wurde die Innenstadtentwicklung weiter vorangebracht. Für den Masterplan Innenstadt im Programm „Lebendige Zentren“ wurden 2025 weitere 451.000 Euro (insgesamt 998.000 Euro) Bundesmittel bereitgestellt.

Auch in Lünen und Selm laufen weiterhin wichtige Maßnahmen der Städtebauförderung. Dazu zählen unter anderem Projekte zur Stärkung von Quartieren, Innenstädten und sozialen Infrastrukturen. Diese Maßnahmen wurden in den vergangenen Jahren bewilligt und werden über mehrere Jahre hinweg umgesetzt.

Diese Zahlen zeigen, dass die Städtebauförderung direkt vor Ort wirkt und sowohl große Städte als auch kleinere Kommunen erreicht.

„Gerade bei uns im Wahlkreis wird sichtbar, was diese Förderung bewirkt. Sie schafft Orte der Begegnung, stärkt den sozialen Zusammenhalt und verbessert ganz konkret die Lebensqualität“, so Thews weiter.

Die Städtebauförderung ist ein gemeinsames Programm von Bund, Ländern und Kommunen. Seit 1971 wurden bundesweit mehr als 12.500 Projekte in rund 4.000 Städten und Gemeinden unterstützt. Der Bund hat dafür insgesamt rund 23,9 Milliarden Euro bereitgestellt.

Im Jahr 2026 stellt der Bund erstmals 1 Milliarde Euro für die Städtebauförderung zur Verfügung. Bis 2029 sollen die Mittel auf rund 1,6 Milliarden Euro steigen. Damit wird die Unterstützung für Städte und Gemeinden deutlich ausgebaut.

„Diese Investitionen sind gut angelegt. Sie stärken unsere Städte wirtschaftlich, sozial und ökologisch und sorgen dafür, dass sich die Menschen bei uns zuhause fühlen“, erklärt Thews.

Am Tag der Städtebauförderung laden viele Kommunen dazu ein, Projekte vor Ort kennenzulernen. Geplant sind unter anderem Stadtspaziergänge, Baustellenbesichtigungen, Ausstellungen und Quartiersfeste. Dabei können sich Bürgerinnen und Bürger informieren und eigene Ideen für die Entwicklung ihrer Stadt einbringen.