Otto-Wels-Preis 2027: Michael Thews ruft Jugendliche aus dem Wahlkreis zur Bewerbung auf
Ein Podcast gegen Ausgrenzung, ein Workshop zur Mitbestimmung oder eine Kunstaktion für mehr Zusammenhalt: Mit solchen Ideen können sich junge Menschen zwischen 14 und 20 Jahren um den Otto-Wels-Preis für Demokratie 2027 bewerben. Der Bundestagsabgeordnete Michael Thews ruft Jugendliche aus Hamm, Lünen, Selm und Werne zur Teilnahme auf. Die SPD-Bundestagsfraktion schreibt den Wettbewerb zum zwölften Mal aus, diesmal unter dem Motto „Mach den Unterschied: Jetzt erst recht!“.
„Wer sich gegen Ausgrenzung an der Schule stellt oder im Jugendzentrum mehr Mitsprache organisiert, stärkt unsere Demokratie ganz konkret. Solche Ideen verdienen Unterstützung. Ich freue mich auf Bewerbungen aus unserem Wahlkreis“, erklärt Thews.
Teilnehmen können Einzelpersonen und Teams. Gesucht werden sowohl neue Projektideen als auch bestehende Projekte, die weiterentwickelt werden sollen. Entscheidend ist, dass die Jugendlichen ihre eigenen Ideen einbringen und zeigen, wie sie Gerechtigkeit und Demokratie in ihrem Umfeld stärken wollen.
Drei Projekte erhalten jeweils 1.500 Euro Förderung. Zusätzlich begleitet eine SPD-Bundestagsabgeordnete oder ein SPD-Bundestagsabgeordneter das jeweilige Gewinnerprojekt als Patin oder Pate. Die Preisverleihung findet am 14. April 2027 in Berlin statt. Anreise und Übernachtung sind inklusive.
Für die Bewerbung stellen die Teilnehmenden ihr Vorhaben in einem Video von höchstens zwei Minuten vor. Das Video und das vollständig ausgefüllte Teilnahmeformular müssen bis zum 19. Februar 2027 bei der SPD-Bundestagsfraktion eingehen. Bewerbungen und Fragen zum Wettbewerb können an otto-wels-preis@spdfraktion.de gerichtet werden.
Der Preis erinnert an den damaligen SPD-Vorsitzenden Otto Wels, der am 23. März 1933 im Reichstag die Ablehnung des nationalsozialistischen Ermächtigungsgesetzes durch die SPD begründete.

